des Kataloges 2005

Commenti

Transcript

des Kataloges 2005
Vorwort
Vorwort der Redaktion
Liebe Leser,
"Ein, zwei, drei im Sauseschritt eilt die Zeit, wir eilen mit!"
Betrachtet man die Vielzahl der Neuentwicklungen auf dem Gebiet des Brandschutzes in den vergangenen
Jahren, könnte man meinen, daß dieses Wort von Wilhelm Busch ganz besonders für unsere heutige Zeit
zutrifft.
In den Listen der positiven Brandversuche der Prüfstellen wird bereits fleißig nach den neuen EN Normen
geprüft, der Liste der Technischen Richtlinien Vorbeugender Brandschutz (TRVB) auf Seite 72 kann man z.B.
entnehmen, daß alleine im Jahr 2004 vier neue TRVB erschienen bzw. überarbeitet worden sind.
Darunter ist unter anderen auch die TRVB A 107 04, Brandschutzkonzepte, deren Umfang mit sieben Seiten
jedoch zu gering ist, um auszugsweise im Österreichischen Brandschutzkatalog veröffentlicht zu werden.
Im Anhang C, Muster für den Aufbau eines Brandschutzkonzepts, wird unter anderem gefordert, daß
Brandschutzkonzepte folgende Inhalte zu umfassen haben:
- Verfasser des Brandschutzkonzepts, Auftraggeber, Zweck, allfällige Auflagen der Behörde oder schriftlich
festgehaltene Vereinbarungen bzw. Bedingungen mit dem brandschutztechnischen Sachverständigen
und/oder der Feuerwehr, Datum, Geschäftszahl, Version.
- Beschreibung des zu beurteilenden Objektes, Beschreibung in brandschutztechnischer Sicht und der vorgesehenen Nutzung (Art der Nutzung, Anzahl und Art der die bauliche Anlage nutzenden Personen,
Brandbelastung der Nutz- und Lagerflächen, Brandgefahren und besondere Zündquellen).
- Angabe der Beurteilungsgrundlagen (Gesetzliche Grundlagen, Normen, TRVB 's, Sonstige Richtlinien,
Literatur, Planungsgrundlagen).
- Angabe der Schutzziele und von wem sie definiert worden sind.
- Definition möglicher Brandszenarien.
- Ermittlung der brandschutztechnischen Maßnahmen, insbesondere bei Verwendung von Methoden des
Brandschutzingenieurwesens das verwendete Rechenmodell zur Ermittlung der Temperaturen und der
Rauchentwicklung, Verknüpfung der einzelnen Brandschutzmaßnahmen mit den Schutzzielen.
- Ergebnis
(Vorgeschlagene
brandschutztechnische
Maßnahmen),
Baulicher
Brandschutz,
Betriebstechnischer Brandschutz, Organisatorischer Brandschutz.
- in der Zusammenfassung sind die erreichten Schutzziele aufzulisten.
Aus dieser Auflistung kann man ersehen, daß die Meinung des Verfassers des Beitrages auf Seite 16 nicht so
falsch ist, die “Privatisierung der Verantwortung” schreitet voran. Nicht nur mehr Feuerwehren und Brandverhütungsstellen schreiben im bau- und gewerberechtlichen Verfahren brandschutztechnische Auflagen vor,
sondern der Bauherr sollte (auch in seinem Interesse) ein Brandschutzkonzept für seinen künftigen Betrieb
erarbeiten.
Die Redaktion ist überzeugt, daß bereits in absehbarer Zeit auch die Feuerschutzversicherungen verschärfte
Bedingungen für die Risikoeinschätzung bei Feuerversicherungen verlangen werden.
Die Zeit ist reif für die Eigenverantwortung.
Lesen Sie jedoch aufmerksam die Fachartikel des Kataloges durch, werden Sie sehen, daß die Produkte der
Brandschutzindustrie mit den laufend erhöhten Anforderungen der Behörden Schritt halten können. Eine
Kontaktaufnahme mit den entsprechenden Technikern der Fachfirmen können Sie auch über die Links auf der
Homepage “www.brandschutz.at” des Österreichischen Brandschutzkataloges durchführen.
Die Redaktion hofft wie jedes Jahr, mit der Ausgabe 2005 wieder ein wenig zur weiteren und besseren
Zusammenarbeit aller am brandschutztechnischen Sicherheitsstandard verantwortlichen Beteiligten mithelfen
zu können und wünscht Ihnen erfahrungsreiches Lesen.
IMPRESSUM:
Verlag: Österreichischer Brandschutzkatalog, Dipl.-Ing. Michael Sanytr, 2102 Bisamberg, Josef-Dabschstraße 10/5/8
Gesamtgestaltung: Dipl.-Ing. Michael Sanytr. Für den Inhalt verantwortlich: Dipl.-Ing. Michael Sanytr
Produktion: Outdoor Print Management, E. & F. Gabner Druck & Verlag Gesellschaft m. b. H., Getreidemarkt 10, 1010 Wien
2
Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005 - www.brandschutz.at
Vorwort
Dr. Veit Sorger
Schutz und Sicherheit für Betriebe und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist Österreichs Unternehmen ein
zentrales Anliegen. Brandschutz spielt dabei eine wesentliche Rolle, die Sicherheitsstandards zur Vermeidung
von Bränden sind hoch.
Der österreichische Brandschutzkatalog leistet einen wesentlichen Beitrag dafür, dass insbesondere Prävention Schäden erst gar nicht entstehen lässt. Darüber hinaus halten aktuellste Informationen rund um das Thema
Brandschutz, innerbetriebliche Brandschutzbeauftragte auf den neusten Stand der Brandschutztechnik.
Herzliche Gratulation zu dieser nutzenorientierten Publikation, die nun schon seit vielen Jahren Ihren Beitrag
zu Schutz und Sicherheit in den österreichischen Unternehmen leistet!
Ihr
Dr. Veit Sorger
Präsident der Industriellenvereinigung
www.brandschutz.at - Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005
3
Vorwort
Vorworte
Aufgrund aktueller Entwicklungen und Neuerung auf dem Gebiet "Baustoffe und
Bauverfahren", in der Haustechnik und insbesondere in der Sicherheitstechnik,
…, sind Bauvorhaben, wie sie vor einigen Jahren noch nicht umzusetzen gewesen wären, nunmehr denkbar.Dieser Umstand erfordert jedoch umfassendes
Fachwissen vom Planer und Architekten, da die Verwaltungsrechtsregeln, die
hier zu beachten sind, sich in unterschiedlichsten Richtlinienwerken finden und
teilweise auch mühsam aufeinender abzustimmen sind.
Bei Projekten, die weit über den "Stand der Technik" hinaus gehen - und das ist
in letzter Zeit nicht selten der Fall -, verlangen die Behörden den Nachweis der
Gleichwertigkeit von Brandschutz und Sicherheit zu in den deskriptiven
Vorschriften dargestellten Bauweisen nach Ingenieursmethoden. Das notwendige Know-How dazu ist jedoch schwierig zu erlangen.
Auf nationaler Ebene sind derzeit im Auftrag aller neun Landeshauptleute
Bestrebungen im Gange, unter breitest möglicher Mitwirkung verschiedenster
Spezialisten und Interessensverbände, eine für ganz Österreich gültige
"Musterbauordnung" zu erstellen. Hauptschutzziel ist eine moderne, dem Stand
der Technik entsprechende, einheitliche und für ganz Österreich gültige Rechtsgrundlage zu schaffen. Ein
Gelingen dieses Vorhabens ist wünschenswert und nach heutigem Stand auch für das Jahr 2006 zu erwarten.
Unter den jetzigen Gegebenheiten ist der Österreichische Brandschutzkatalog ein nahezu unverzichtbares
Nachschlagewerk für Projektverantwortliche: Neben Informationen über technische Richtlinien sind hier die
Kontakte zu den facheinschlägigen Stellen und Anbietern zu finden. Und mit diesem Angebotsumfang wird dieses Werk jetzt und auch in Zukunft einen Standard darstellen, der durch seinen Namen am besten beschrieben wird: "Österreichischer Brandschutzkatalog".
OBR Dipl.-Ing. Christian Wagner
Geschäftsgruppenleiter
"Vorbeugender Brandschutz" Berufsfeuerwehr Wien
Der Brandschutz ist - gesetzlich betrachtet - eine typische Querschnittsmaterie
und damit hoffnungslos aufgesplittert. Es gibt eine Vielzahl von Gesetzen und
Verordnungen, Ö- und EU-Normen sowie Technische Richtlinien (z. B. TRVB
und RL des ÖBFV), welche sich mit Brandschutzfragen befassen.
Für den Anwender dieser Brandschutzregulative ist es nicht immer leicht, diese
richtig einzusetzen und die Übersicht zu bewahren. Ich habe beispielsweise
grosses Verständnis für einen Architekten oder Baumeister, der - wie gehabt - in
mehreren Bundesländern ein Bauwerk mit derselben Nutzung und Baustruktur
plant und dabei ebenso viele unterschiedliche Bau- und Nebengesetze sowie
Verordnungen berücksichtigen muss. Die Forderung nach einem einheitlichen
Österreichischen Bau- bzw. Brandschutzgesetz sei hier erneut festgehalten!
Hier und in vielen anderen Fällen stellt der Österreichische Brandschutzkatalog
ein wertvolles, ja bereits unentbehrliches Hilfsmittel dar, welches Jahr für Jahr die
neuesten Entwicklungen des Brandschutzes in Österreich aufzeigt. Ob neue
Prüfverfahren und Prüfergebnisse auf dem Gebiete der Baustoffe und Bauteile,
ob neue Technische Richtlinien für den Vorbeugenden Brandschutz (TRVB) oder als umfassender Bezugsquellennachweis, der Österreichische Brandschutzkatalog ist eine Unterlage, welche in die Hände aller mit
Brandschutzfragen befassten Personen gehört.
In diesem Sinn wünsche ich dem Herausgeber weiterhin den Mut dieses Nachschlagewerk herauszugeben und
dabei großen Erfolg!
Univ.-Lektor Dr. Otto Widetschek
Branddirektor a. D. und
Präsident des Grazer Brandschutzforums
4
Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005 - www.brandschutz.at
Kataloginformation
Information zur Verwendung des Kataloges
Der Verlag des Österreichischen Brandschutzkataloges
hat Ihnen den Österreichischen Brandschutzkatalog,
Sammelband 2005, kostenlos zur Verfügung gestellt.
Die Bezeichnung "SAMMELBAND" soll speziell
darauf verweisen, dass der Österreichische Brandschutzkatalog als SAMMELWERK konzipiert ist,
das sich von Jahr zu Jahr ergänzt und Ihre
Sammlung BRANDSCHUTZTECHNISCHER UNTERLAGEN vervollständigt.
NEHMEN SIE SICH DAHER BITTE DIE ZEIT, DEN
KATALOG DURCHZUBLÄTTERN, SIE WERDEN
FESTSTELLEN, DASS SICH SEINE AUFBEWAHRUNG AUCH FÜR SIE LOHNT!
Der Österreichische Brandschutzkatalog wird seit dem
Jahr 1977 in seiner derzeitigen Form herausgegeben
und kostenlos an alle interessierten Berufsgruppen versendet. Weitere Kataloge können mittels der beigelegten Anforderungskarte jederzeit bezogen werden.
Werfen Sie also Ihre alten Kataloge nicht weg, sondern stellen Sie sie zu einer Sammlung zusammen.
In jedem Katalog finden Sie im Sachregister einen
detaillierten Überblick aller in den letzten zwölf
Jahren im Österreichischen Brandschutzkatalog
veröffentlichten Beiträge.
Das SACHREGISTER befindet sich heuer auf den
Seiten 8, 9, 10 und 11 des Kataloges. Sie finden dort
die Seitennummern und die Jahreszahlen der Ausgaben des Brandschutzkataloges, in dem die entsprechenden in Österreich geltenden Gesetze, Vorschriften,
Richtlinien und sonstigen Beiträge bezüglich des
Brandschutzes, veröffentlicht wurden.
Im PRODUKT-FIRMENREGISTER auf den Seiten 77
bis 80 des Kataloges sind nicht nur alle Fachfirmen die
Ihre Produkte präsentieren angeführt, sondern in einem
Produktspiegel auch die jeweilige Produktpalette,
sodaß die Frage "Wer liefert Was" auf einen Blick
geklärt werden kann.
Der Katalog wird von den führenden Firmen auf dem
Gebiet des Brandschutztes finanziert, die ihre neuesten
Erzeugnisse vorstellen und durch Fachartikel zur
brandschutztechnischen Weiterbildung beitragen. Um
diesen Firmen zu zeigen, daß sich eine Beteiligung im
Österreichischen Brandschutzkatalog lohnt, bitten wir
Sie, die folgenden Zeilen zu beachten:
WENN SIE MIT EINER DER IM ÖSTERREICHISCHEN BRANDSCHUTZKATALOG INSERIERENDEN FIRMEN KONTAKT AUFNEHMEN, ERWÄHNEN SIE BITTE, DASS SIE IHRE INFORMATIONEN, FIRMENADRESSE ODER TELEFONNUMMER
DEM BRANDSCHUTZKATALOG ENTNOMMEN
HABEN.
Sie unterstreichen damit die Wichtigkeit dieses
Nachschlagewerkes und helfen uns so, den Österreichischen Brandschutzkatalog noch umfangreicher
und detaillierter zu gestalten und Ihnen damit noch
mehr Information geben zu können.
Durch den FAX-INFO-Dienst können Sie mit Hilfe der
auf der Seite 13 des Kataloges veröffentlichten
Seiten, Ihre Anfragen gleich direkt an die Fachfirmen
faxen. Auf der Seite 12 finden Sie die Fax-Nummern
aller Inserenten.
Die Redaktion des Österreichischen Brandschutzkataloges hofft, damit die Werbewirksamkeit des
Kataloges weiter zu verbessern und wünscht allen
Architekten, Zivilingenieuren und Baumeistern, sowie
Behörden, Feuerwehren, Brandschutzbeauftragten
bzw. allen sonstigen Benutzern dieses Handbuches,
daß es eine wertvolle Unterstützung bei Ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit sein möge.
Anforderungen von weiteren Katalogen, Hinweise
und sonstige Anfragen oder Anregungen können
der Redaktion auch unter der E-Mail-Adresse
[email protected] gesandt werden.
Die Internet-Adresse
www.brandschutz.at
des
Kataloges
www.brandschutz.at - Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005
lautet
5
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Grundlagenversuche der MA 39 - VFA zum Thema "Kraft und
Ausdehnung von Lüftungskanälen und deren Einwirkung auf
Brandabschottungen und Brandschutzklappen"
54
Aktuelles
Österreichischer Stahlbauverband –
Studienreise England ................................................................ 52
Wenngleich die ÖNORM B 3836
das Thema Brandabschottungen
behandelt, so ist dieses Thema
aus der Sicht des Brandschutzes
nur schwer von den Brandschutzklappen und Luftleitungen
zu trennen. Die Norm über
Brandabschottungen regelt genau
genommen nur den Durchgang
von Kabeln und die Norm über
Brandschutzklappen geht davon
aus, dass jede Brandschutzklappe eingemauert ist. Beide
Fälle sind nur zu einem verschwindenden
Prozentsatz
gegenüber den in der Praxis vorkommenden Fällen anzutreffen.
Grundlagenversuche der MA 39 - VFA zum Thema "Kraft und
Ausdehnung von Lüftungskanälen und deren Einwirkung auf
Brandabschottungen und Brandschutzklappen" ................... 54
Versuchs- und Forschungsanstalt der Stadt Wien, MA 39 - VFA
Löschwasserbedarf, TRVB F 137 03 ........................................ 58
Technische Richtlinie Vorbeugender Brandschutz (Auszug)
Allgemeine Gesichtspunkte über die baulich brandschutztechnische Leistungsfähigkeit von E- und HKLS-Einbauten
und Abschottungen - vor allem im Bereich von Schachtwandkonstruktionen ........................................................................... 64
Walter Zemann, SV für baulichen Brandschutz und
Österreichischer Stahlbauverband –
Studienreise England
DI. Th. Trauner, IBS - Inst. f. Brandschutzt. u. Sicherheitsforschung
52
Druckbelüftungsanlagen (DBA) , TRVB S 112 04 ................... 69
Der Österreichische Stahlbauverband (ÖSTV) veranstaltete für
seine Mitgliedsfirmen, Kunden
und Partner vom 29. September
bis 2. Oktober 2004 eine Studienreise nach England - jenes Land,
das auf die längste Tradition im
Stahlbau zurückblicken kann.
Dabei wurde auch den brandschutztechnischen Aspekten des
Stahlbaues große Aufmerksamkeit gewidmet.
Technische Richtlinie Vorbeugender Brandschutz (Auszug)
Service
FAX – INFO - Anfrage ................................................................. 13
Ihr direkter Draht zu den inserierenden Fachfirmen
Rubriken
Vorwort der Redaktion ................................................................ 2
Vorwort Dr. Veit Sorger ............................................................... 3
Druckbelüftungsanlagen (DBA) , TRVB S 112 04
69
Präsident der Industriellenvereinigung
Vorwort OBR Christian Wagner ................................................. 4
Durch Venitlatoren künstlich
erzeugte Druckdifferenzen zwischen verschiedenen Räumen
oder Raumgruppen kann die Bewegung des Rauches innerhalb
des Gebäudes gezielt beeinflußt
werden, sodaß im Brandfall
genau definierte Bereiche innerhalb eines Gebäudes unter genau
festgesetzten
Bedingungen
rauchfrei erhalten werden.
(Bedingt durch den Umfang der
TRVB wird nur ein Teilauszug
veröffentlicht).
6
Geschäftsführer des IBS - Institut für Brandschutztechnik und
Sicherheitsforschung
Vorwort Dr. Otto Witetschek ...................................................... 4
Präsident des Grazer Brandschutzforums
Sachregister ................................................................................ 8
aller im Österreichischen Brandschutzkatalog Ausgaben 1994 bis 2005 - veröffentlichten Beiträge
Positive Prüfergebnisse der Versuchs- und Forschungsanstalt der Stadt Wien, MA 39-VFA ........................................... 14
Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005 - www.brandschutz.at
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Positive Prüfergebnisse des Institutes für
Brandschutzverglasung mit Glasbausteinen ........................... 39
Brandschutztechnik und Sicherheitsforschung ..................... 26
PR Firma Ertl
Positive Prüfergebnisse des Österreichischen Textil-
High-tech Brandschutz made in Austria .................................. 41
Forschungsinstitutes ................................................................. 40
PR Firma Air Fire Tech
Positive Prüfergebnisse des Österreichischen
Brandschutz kann Leben retten ................................................ 43
Forschungsinstitutes für Chemie und Technik ....................... 48
PR Firma Voest-Alpine Krems
Verzeichnis der Technischen Richtlinien Vorbeugender
Rockfon Akustikdeckenplatten-Serie "Pagos" jetzt auch
Brandschutz (TRVB) ................................................................... 72
nicht brennbar ............................................................................. 45
mit Adressenverzeichnis der Österreichischen
PR Firma Rockwool
Brandverhütungsstellen
Rigips Schachtwände - Innovation im Wohnbau ..................... 47
Produkt-Inserentenverzeichnis ................................................. 77
PR Firma Rigips
Ein Produkt-Firmenverzeichnis zum raschen Auffinden des
Produktangebotes der inserierenden Brandschutzfirmen
Profilsysteme für den Feuerschutz ........................................... 49
PR Firma Hydro Building Systems
Unterstützung der Grundlagenversuche "Kraft und Aus-
Fachartikel der Industrie
dehnung von Lüftungsleitungen und deren Einwirkungen
auf Brandabschottungen ........................................................... 53
Baulicher Brandschutz
PR Firma Pichler
Privatisierung der Verantwortung? ........................................... 16
Produktneuigkeiten bei Intumex! .............................................. 56
PR IFBS
PR Firma Intumex
Promat Bautechnischer Brandschutz ...................................... 18
Unsichtbare Rauch- und Brandschutz-Systeme ..................... 60
PR Firma Promat
PR Firma SZW
Ist der Brandschutz ein Stiefkind? ........................................... 20
Ei des Columbus. Neues Wiener Einkaufszentrum mit
PR Grazer Brandschutzforum
RWA-Lösungen von D+H ........................................................... 62
PR Firma D+H
Sicherheit auf höchstem Niveau ............................................... 22
PR Firma König
Auszugsweise Liste von Referenzobjekten der Firma
Leopold Aumayr .......................................................................... 67
Brandschutz in haustechnischen Anlagen .............................. 25
PR Firma Aumayr
PR Firma Poloplast
Einfach, sicher, schnell - optimaler Brandschutz
PR Firma Fels
Stationäre Löschanlagen,
Brandmeldeanlagen
Kabeldurchführungen von bst Döpfl im T-Center St.Marx ..... 31
AQUASYS-Hochdruck-Wassernebelsysteme .......................... 50
PR Firma Döpfl
PR Firma Aquasys
mit FERMACELL
................................................................................ 28
Klima-Wind-Kanal, Wien: Wärmedämmung Fundamentplatte
mit FOAMGLAS ........................................................................... 34
PR Firma Pittsburgh Corning
Brandschutzpakete für jeden Anwendungsbereich ................ 37
PR Firma Degussa
www.brandschutz.at - Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005
7
Sachregister
Sachregister
8
Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005 - www.brandschutz.at
Sachregister
Sachregister
www.brandschutz.at - Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005
9
Sachregister
Sachregister
10
Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005 - www.brandschutz.at
Sachregister
Sachregister
DER ÖSTERREICHISCHE
BRANDSCHUTZKATALOG
www.brandschutz.at
Das wichtigste Nachschlagewerk in Fragen Brandschutz!
www.brandschutz.at - Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005
11
Fax-Nummern
E-Mail-Adressen und Fax-Nummern der Fachfirmen - für Ihre Schnellinformation
AIR FIRE TECH ....................................................... (01) 985 35 85
Breitenseer Straße 28, 1140 Wien
[email protected]
KÖNIG ..................................................................... (01) 981 30-72
Goldschlagstraße 87-89, 1150 Wien
[email protected]
AQUASYS ............................................................ (0 70) 78 92-373
Industriezeile 56, 4021 Linz
[email protected]
LAAS ....................................................................... (0 42 32) 25 61
Klagenfurter Straße 51, 9100 Völkermarkt
[email protected]
AUMAYR ............................................................... (0 732) 64 40-39
Linzer Straße 46, 4221 Steyregg
[email protected]aumayr.com
PICHLER .................................................................. (0 463) 357 48
Karlweg 5, 9020 Klagenfurt
[email protected]
D+H ..................................................................... (01) 698 63 13-35
Laxenburgerstraße 196/4, 2331 Vösendorf
[email protected]
PITTSBURGH CORNING ..................................... (0 732) 73 74 09
Hauptstraße 33, 4040 Linz
[email protected]
DEGUSSA .......................................................... (0 38 55) 23 71-23
Roseggerstraße 1010, 8670 Krieglach
[email protected]
POLOPLAST ........................................................... (0 732) 38 86-9
Poloplast-Strasse 1, 4060 Leonding
[email protected]
DÖPFL ..................................................................... (01) 970 97-18
Albert Schweitzer-Gasse 6c, 1140 Wien
[email protected]
PROMAT ................................................................... (01) 865 36 00
Seybelgasse 13 Top 10, 1230 Wien
[email protected]
ERTL ................................................................ (0 74 72) 629 30-17
Arthur Krupp-Straße 7, 3300 Amstetten
[email protected]
RIGIPS ..................................................................... (01) 616 29 79
Bräuhausgasse 3-5, 1050 Wien
[email protected]
GRAZER BRANDSCHUTZFORUM ................... (0 316) 71 92 11-9
Keplerstraße 23, 8020 Graz
[email protected]
ROCKWOOL ............................................................ (01) 797 26-29
Eichenstraße 38, 1120 Wien
[email protected]
HYDRO BUILDING SYSTEMS ......................... (0 62 25) 85 45-66
Nordstraße 8, 5301 Eugendorf
[email protected]
SZW .................................................................. (0 31 42) 236 58-21
Hörgasstrasse 16, 8582 Rosental
[email protected]
IFBS .................................................................... (01) 532 10 45-10
Tiefer Graben 4, 1010 Wien
[email protected]
TROGES ................................................................... (01) 258 32 34
Puchgasse 3, 1220 Wien
[email protected]
INTUMEX ........................................................... (0 70) 69 12-37 40
Buchnerplatz 1, 4021 Linz
[email protected]
VOEST-ALPINE KREMS .................................... (0 27 32) 885-704
Schmiedhüttenstraße 5, 3500 Krems
[email protected]
KENDRION ............................................................... (0 70) 78 5 58
Estermannstraße 27, 4017 Linz
[email protected]
XELLA ................................................................... (0 22 36) 425 09
Brown Boweri-Straße 6/4/24, 2351 Wiener Neudorf
[email protected]
12
Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005 - www.brandschutz.at
Fax-Info
ÖSTERREICHISCHER BRANDSCHUTZKATALOG
FAX-INFO - IHR DIREKTER DRAHT
ZUR FACHINFORMATION VON DER FACHFIRMA
Sie haben im Österreichischen Brandschutzkatalog Sammelband 2005 Informationen über ein
interessantes Produkt gelesen und wollen noch mehr darüber wissen?
Auf der Seite 12 dieses Kataloges finden Sie eine Übersicht aller Faxnummern der inserierenden Fachfirmen.
Tragen Sie bitte den Namen und die Faxnummer der Fachfirma, die Details der gewünschten Informationen
oder Unterlagen, die Art der weiteren Kontaktaufnahme und Ihre Absenderdaten in dieses Faxformular
(Photokopie) ein und faxen Sie Ihre Wünsche gleich direkt an die entsprechende Fachfirma!
DATEN DER FACHFIRMA
FACHFIRMA: ................................................................ FAXNR.: .......................................................................
ICH MÖCHTE MEHR INFORMATION ZU FOLGENDEN PRODUKTEN HABEN: .............................................
...............................................................................................................................................................................
DATUM:.................................................................................................................................................................
O BITTE SENDEN SIE MIR UNTERLAGEN
O RUFEN SIE MICH BITTE AN (TELNR. SIEHE UNTEN)
O SENDEN SIE MIR BITTE UNTERLAGEN PER FAX
MEINE DATEN
FIRMA: .................................................................................................................................................................
NAME: .......................................................................... TELNR.: .......................................................................
STRASSE: ................................................................... FAXNR.: .......................................................................
PLZ/ORT: ..................................................................... E-MAIL: ........................................................................
EIN SERVICE DES ÖSTEREICHISCHEN BRANDSCHUTZKATALOGES
www.brandschutz.at - Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005
13
Prüfergebnisse
Versuchs- und Forschungsanstalt der Stadt Wien, MA 39 - VFA
A-1110 Wien, Rinnböckstraße 15,
Firma
geprüftes Produkt
ÖNORM(en)
Tel (01) 79 514 - 92 068
VFA-Nummer
Klassifikation
ABO - Asphalt und Beton Oberflächen Design GesmbH,
Saatzuchtstraße 34, 2301 Großenzersdorf / Probstdorf
Nichtbrennbarkeit (Brennbarkeitsklasse A) eines Bodenbeschichtungssystems "Cobblestone Designercote" 2004-1179.01
ISO 1182, B 3800, Teil 1
kein Klassifizierungs-Bericht ausgestellt
Air Connections International,
Hamburgstraat 9, NL-7570 AJ Oldenzaal
Brandverhalten einer vollflexiblen Aluminium/Polyester-LaminatLüftungsschlauchfolie "Aluconnect Middle"
2004-0075.01-.03
EN 13823, EN ISO 11925-2
B-s1,d0
Art for Art Theaterservice GmbH, Dekorationswerkstätte,
Arsenal Objekt 19, 1030 Wien
Qualmbildung von PVC-Hartschaumplatten
mit der Bezeichnung "MASTERS"
2004-1190.01
B 3800, Teil 1, Ausgabe 1988
kein Klass.-Ber. ausgestellt
Brennbarkeit, Qualmbildung und Tropfenbildung eines
Wandbespannungsmaterials "Rohnessel super",
imprägniert mit "Flacafon B45"
2005-0066.01
B 3800-1, Ausgabe 1988, zurückgezogen 01/2004
kein K.-B.
Austrian Aerospace GesmbH,
Breitenfurterstraße 106-108, 1120 Wien
Bestimmung des spezifischen Brennwertes eines Glasvlieses mit
der Bezeichnung "Microlith ST 3022"
2004-0178.01
EN ISO 1716
kein Klassifizierungs-Bericht ausgestellt
Brandschutz Systeme GesmbH,
Pramwald 8, 4680 Haag am Hausruck
Brandverhalten eines einflügeligen verglasten AluminiumProfilsystems für Brandschutzportale "ABSplus-iso" 2004-0261.01
EN 1634-1, EN 1363-1
kein Klassifizierungs-Bericht ausgestellt
Brandverhalten eines zweiflügeligen verglasten AluminiumProfilsystems für Brandschutzportale "ABSplus-iso"2004-0425.01
EN 1634-1, EN 1363-1
kein Klassifizierungs-Bericht ausgestellt
Brandverhalten eines einflügeligen verglasten AluminiumProfilsystems für Brandschutzportale mit der Bezeichnung
"ABSstandard-Glas/1"
2004-1271.01
EN 1634-1, EN 1363-1
kein Klassifizierungs-Bericht ausgestellt
Feuerwiderstand eines verglasten Aluminium/Stahl - Profilsystems
für Brandschutzportale "ABSstandard, ABSplus, ABSpfosten/riegelKonstruktion"; Tragkonstruktion Leichtbauweise
2004-1649.01
EN 1634-1
EI1 15-C1, EI2 30-C1
Brandverhalten eines verglasten Aluminium/Stahl-Profilsystems für
Brandschutzportale mit der Bezeichnung "ABSstandard, ABSplus ,
ABSpfosten/riegel - Konstruktion"
2004-1284.01
EN 1634-1, EN 1363-1, EN 1363-1 Punkt 7.2.2.4.
kein K.-B.
Feuerwiderstand eines verglasten Aluminium/Stahl-Profilsystems für
Brandschutzportale "ABSstandard, ABSplus, ABSpfosten/riegel Konstruktion"; Tragkonstruktion Leichtbauweise 2004-1649.01-.02
EN 1634-1, EN 13501-2, prEN 13916
EI1 15-C1, EI2 30-C1
Brandverhalten eines verglasten Aluminium - Profilsystems für
Brandschutzportale "ABSplus-iso, zweiflügelig"
2004-0732.01
EN 1634-1, EN 1363-1, EN 1363-1 Punkt 7.2.2.1.
kein K.-B.
Brandverhalten eines verglasten Aluminium - Profilsystems für
Brandschutzportale "ABSplus-Glas/2"
2004-0876.01
EN 1634-1, EN 1363-1, EN 1363-1 Punkt 7.2.2.4.
kein K.-B.
Feuerwiderstand eines verglasten Aluminium-Profilsystems für
Brandschutzportale mit der Bezeichnung "ABSplus-Glas/2";
Tragkonstruktion in Leichtbauweise
2004-0998.01-.02
EN 1634-1, EN 1363-1, EN 1363-1 Punkt 7.2.2.4.
EI2 30-C1
Brucha GesmbH,
Triester Straße 245-247, 1230 Wien
Feuerwiderstand einer einflügeligen Stahldrehflügeltüre
(Kühlraumtüre) "NKBR-EI 30" (in einem Steinwolle-Wandpaneel
als Tragkonstruktion)
2004-1353.02
EN 1634-1, EN 1634-1
EI1 15-C1, EI2 30-C1
14
Feuerwiderstand einer einflügeligen Stahldrehflügeltüre
(Kühlraumtüre) "NKBR-EI 30" (Tragkonstruktion in Massivbauweise
mit geringer Rohdichte)
2004-1353.03
EN 1634-1, EN 1634-1
EI1 15-C1, EI2 30-C1
Brandverhalten einer einflügeligen Stahldrehflügeltüre
(Kühlraumtüre) "NKBR-EI 30"
2004-0977.01
EN 1634-1, EN 1363-1, EN 1363-1 Punkt 7.2.2.2.
kein K.-B.
Feuerwiderstand einer einflügeligen Stahldrehflügeltüre
(Kühlraumtüre) mit der Bezeichnung "NKBR-EI 30" (in einem
Steinwolle-Wandpaneel als Tragkonstruktion)
2004-1353.02
EN 1634-1, EN 1634-1
EI1 15-C1, EI2 30-C1
Feuerwiderstand einer einflügeligen Stahldrehflügeltüre
(Kühlraumtüre) "NKBR-EI 30" (Tragkonstruktion in Massivbauweise
mit geringer Rohdichte)
2004-1353.03
EN 1634-1, EN 1634-1
EI1 15-C1, EI2 30-C1
Brandverhalten zweier einflügeliger Stahldrehflügeltüren (Kühltüren)
"NKBR-EI 30" in einem Steinwolle-Wandpaneel WP100 sowie einer
Massivkonstruktion mit geringer Rohdichte
2004-1180.01
EN 1634-1, EN 1363-1, EN 1363-1 Punkt 7.2.2.2.
kein. K.-B.
Deutsche Heraklith GmbH,
Heraklithstraße 8, D-84359 Simbach am Inn
Brandverhalten von Dämmplatten und Dämmfilz aus Flachsfaser
mit der Bezeichnung "Heraflax-SF 040" (Filz) und
"Heraflax-SAP" (Platte)
2003-1950.01-.03
EN 13823, EN ISO 11925-2
B-s2,d0
Brandverhalten von Dämmplatten aus Flachsfaser
"Heraflax-SP 040"
2004-0435.01-.03
EN 13823, EN ISO 11925-2
C-s2,d0
Brandverhalten von Dämmplatten aus Flachsfaser
"Heraflax-SP 040" (Trägerplatten des Typs
"Holzspanplatte")
2004-1238.01-.03
EN 13823, EN ISO 11925-2
C-s2,d0
Domoferm GmbH,
Novofermstraße 15, 2230 Gänserndorf
Brandverhalten eines zweiflügeligen Feuerschutzschiebetores aus
Stahlblech mit der Bezeichnung "ST722"
2004-1379.01
EN 1634-1, EN 1363-1, EN 1363-1 Punkt 7.2.2.1.
kein K.-B.
DuPont de Nemours s.a.r.l.,
Rue General Patton, Contern, L-2984 Luxembourg
Brennbarkeit und Tropfenbildung einer Unterspann- bzw. Unterdeckbahn "Tyvek 2004B" gemäß EN ISO 11925-2
2004-0726.01-.06
EN ISO 11925-2
E
Brennbarkeit und Tropfenbildung einer Unterspann- bzw. Unterdeckbahn "Tyvek 2004B" gemäß EN ISO 11925-2
2004-0727.01-.05
EN ISO 11925-2
E
Brandverhalten einer Unterdeckbahn
mit der Bezeichnung "Tyvek 3480M"
2004-1360.01-.02
EN ISO 11925-2
E-d2
Egger Fritz Spanplattenwerk GmbH & Co. KG,
Fabriksweg 11a, 6300 Wörgl
Brandverhalten von Dünnspanplatten "EUROSPAN 2000 E1" im
Dickenbereich von 2,5 mm - 8,0 mm
2004-0881.01-.02
EN ISO 11925-2
E
Egger Holzwerkstoffe Brilon GmbH & Co. KG,
Im Kissen 19, D-59929 Brilon
Brandverhalten von HDF-Platten "FORMLine E1 HDF" im Dickenbereich von 5,8 - 8 mm (Herstellwerk Brilon)
2004-0849.01-.02
EN ISO 11925-2
E
Brandverhalten von Eurostrand OSB-Platten mit einer Dichte
von 630 kg/m³ und im Dickenbereich von 6 mm bis zu Dicken
kleiner als 9 mm
2004-0567.01-.02
EN ISO 11925-2
E
Brandverhalten von Eurostrand OSB-Platten mit einer Dichte
von 580 kg/m³ und im Dickenbereich von 6 mm bis zu Dicken
kleiner als 12 mm
2004-0568.01-.04
EN ISO 11925-2
E
Brandverhalten von HDF-Platten "FORMLine E1 HDF" im Dickenbereich von 5,8 - 7,8 mm (Werk Wismar)
2004-0862.01-.02
EN ISO 11925-2
E
Brandverhalten von diffusionsoffenen Holzfaserplatten "FORMline
Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005 - www.brandschutz.at
Prüfergebnisse
Versuchs- und Forschungsanstalt der Stadt Wien, MA 39 - VFA
DFF" Dicke von 30 mm (Werk Wismar)
EN ISO 11925-2
2005-0005.01-.02
E
Erman 90 Kft.,
Fürész utca 3, H-6400 Kiskunhalas
Bestimmung des spezifischen Brennwertes von Stroh-Heiz-Briketts
mit einer Trockenrohdichte von 820 kg/m³
2004-1878.01
EN ISO 1716
kein Klass.-Ber.
Ernstbrunner Kalktechnik GmbH,
Mistelbacher Straße 70, 2115 Ernstbrunn
Brandverhalten eines Wärmedämmverbundsystems mit der
Bezeichnung "Profi EPS-System"
2004-0364.01-.03
EN 13823, EN ISO 11925-2
B-s2,d0
Brandverhalten eines Wärmedämmverbundsystems mit der
Bezeichnung "Profi Sockel-System"
2004-0363.01-.03
EN 13823, EN ISO 11925-2
B-s1,d0
Brandverhalten eines Wärmedämmverbundsystems mit der
Bezeichnung "Profi Steinwolle-System"
2004-0362.01-.03
EN 13823, EN ISO 1716
A2-s1,d0
Franz Oberndorfer GesmbH & Co,
Lambacherstraße 14, 4623 Gunskirchen
Brandverhalten einer belasteten, vorgespannten Rippendecke aus
Stahlbeton, Bezeichnung "Typ-A"
2004-0412.01-.02
EN 1365-2
REI 180
Fritz Egger GesmbH & Co., Spanplattenwerk,
Weiberndorf 20, 6380 St. Johann in Tirol
Brandverhalten von Feinspanplatten
"EGGER Eurodekor Flammex B1"
EN 13823, EN ISO 11925-2
2004-1962.01-.03
B-s1,d0
GPH Güteschutzgemeinschaft Polystyrol-Hartschaum,
Brückenstraße 3, 2522 Oberwaltersdorf
Brandverhalten, Abtropfverhalten und die Rauchentwicklung
diverser Prüfelemente mit EPS-Kern
2004-1192.01-.09
EN 13823
kein Klass.-Ber.
Gruppe Angepasste Technologie, Technische Universität Wien,
Wiedner Hauptstraße 8-10, 1040 Wien
Brandverhalten von unbehandelten Getreidestrohballen
mit einer Dichte von 110 kg/m³
2004-1388.01-.02
EN ISO 11925-2
E
Habasit GmbH,
Hetmanekgasse 13, 1234 Wien
Brennbarkeit und Qualmbildung eines Transportbandes
mit der Bezeichnung "NSL-11ESBV"
2004-1227.01
B 3800-1
kein Klass.-Ber.
Haberkorn Abdichtungssysteme GmbH,
Sarnafil-Anwendungstechnik,
Holzriedstraße 33, 6961 Wolfurt
Brandverhalten von einem Dachelement mit einer thermoplasti
schen Kunststoffdichtungsbahn "Sarnafil TS 77-18", Standardfarbe
beige sowie "Sarnafil TS 77-18", fenstergrau
2004-1898.01
B 3800-3
kein Klass.-Ber.
Hanffaser Uckermark Nowotny GmbH,
D-17291 Prenzlau
Brandverhalten von losen Hanffasern "HDW1A"
(Norm-Trägerplatten des Typs "Spanplatte")
EN 13823, EN ISO 11925-2
2004-0801.01-.02
C-s2,d0
ISOMAX Dekorative Laminate AG,
IZ-NÖ Süd, 2355 Wiener Neudorf
Brandverhalten von Hochdrucklaminatplatten mit der Bezeichnung
"MAX Exterior LS F-Qualität"
2004-1961.01-.02
EN 13823, EN ISO 11925-2
B-s1,d0
Kontrollamt der Stadt Wien,
Rathausstraße 9, 1082 Wien
Brennbarkeit, die Tropfenbildung und die Qualmbildung einer
PVC-Spannfolie, Objekt: Geriatriezentrum Süd
2004-0791.01
B 3800-1, Ausgabe 1988, zurückgezogen 12/2003
kein K.-B.
Mapei GesmbH,
Freilehnmühle 9, 3133 Traismauer
Brennbarkeit, die Tropfenbildung und die Qualmbildung einer
Beschichtung "Mapefloor I 30 SL"
2003-0925.01
B 3800-1, Ausgabe 1988, zurückgezogen 12/2003
kein K.-B.
MIX IT Dämmstoff Produktion- und Vertriebs GesmbH,
Vierzehn 11, 4240 Freistadt
Brandverhalten eines Deckendämmelementes aus
"Velox"-Holzspanbeton und gebundener Polystyroldämmung
"Thermotec" (Dicke 120 mm)
2004-1647.01-.03
EN 13823, EN ISO 11925-2
B-s1,d0
OFI - Osterreichisches Forschungsinstitut
für Chemie und Technik GmbH,
Arsenal Objekt 213, Franz-Grill-Straße 5, 1030 Wien
Brandverhalten, Abtropfverhalten und die Rauchentwicklung einer
glasgewebebeschichteten Glaswolle
(Dicke 100 mm, Dichte 46 kg/m³)
2004-1832.01
EN 13823
kein Klass.-Ber.
Prüfung über das Brandverhalten, Abtropfverhalten und die Rauchentwicklung einer zementgebundenen Holzwolleleichtbauplatte mit
der Bezeichnung "Heraklith-C" (Dicke 25 mm)
2004-0407.01-.02
EN 13823
kein Klass.-Ber.
Brandverhalten, Abtropfverhalten und die Rauchentwicklung eines
Glaswolleproduktes mit einseitiger Glasvliesbeschichtung
(Dicke 100 mm)
2004-1503.01-.02
EN 13823
kein Klass.-Ber.
Brandverhalten, Abtropfverhalten und die Rauchentwicklung
diverser Glaswollprodukte mit einseitiger Beschichtung gemäß EN
13823 (Auftragnummer 302943)
2004-1670.01-.02
EN 13823
kein Klass.-Ber.
Brandverhalten, Abtropfverhalten und die Rauchentwicklung eines
Wärmedämmverbundsystems mit EPS-F als Dämmstoff
(Dicke 200 mm)
2004-1703.01
EN 13823
kein Klass.-Ber.
Brandverhalten, Abtropfverhalten und die Rauchentwicklung eines
Wärmedämmverbundsystems mit einer Steinwolle-Putzträgerplatte
als Dämmstoff (Dicke 100 mm)
2004-1860.01
EN 13823
kein Klass.-Ber.
Brandverhalten, Abtropfverhalten und die Rauchentwicklung
einer Alu-Kraftpapierbeschichteten Glaswolle
(Dicke 200 mm, Dichte 14 kg/m³)
2004-2095.01
EN 13823
kein Klass.-Ber.
Brandverhalten, Abtropfverhalten und die Rauchentwicklung
einer Alu-Kraftpapierbeschichteten Glaswolle
(Dicke 200 mm, Dichte 14 kg/m³)
2005-0002.01
EN 13823
kein Klass.-Ber.
OFI - Technologie und Innovation GmbH,
Arsenal Obj. 213, Franz-Grill-Straße 5, 1030 Wien
Brandverhalten einer nichttragenden Leichtbetonwand mit der
Bezeichnung "ACOTEC" (Dicke 120 mm)
2004-0733.01-.02
EN 1364-1, Norm-Tragkonstruktion in Massivbauweise mit hoher
Rohdichte
EI 120
Brandverhalten einer nichttragenden Leichtbetonwand mit der
Bezeichnung "ACOTEC" (Dicke 120 mm)
2004-1194.01-.02
EN 1364-1, Norm-Tragkonstruktion in Massivbauweise mit hoher
Rohdichte
EI 120
Österreichische Heraklith AG,
9702 Ferndorf 29
Brandverhalten einer magnesitgebundenen Holzwolle-Akustikplatte
mit der Bezeichnung "Herakustik F/A2" (Dicke 25 mm) 2004-0044.01-.03
EN ISO 1182, EN 13823
A2-s1,d0
Feuerwiderstand einer Unterdecke "Herakustik-star 15/MW"
befestigt mit Heraklith-IDM-R Dübel
2004-0375.01-.02
EN 1364-2
EI 30 (a¬b)
Feuerwiderstand einer abgehängten Unterdecke "Herakustik star"
(25 mm) eingelegt in T-Schienen, rückseitig
Heralan-DP 5 zweilagig
2004-1945.01-.02
EN 1364-2, EN 13501-2
EI 30 (a¬b)
Fortsetzung auf Seite 24
www.brandschutz.at - Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005
15
Brandschutzsicherheitsdienstleistungen
“Privatisierung der Verantwortung?”
Vor wenigen Jahren noch haben die Behörden bei der Genehmigung
von Bauvorhaben und bei Betriebsanlagengenehmigungen zum Teil
umfassende, tief in die Projekte eingreifende Vorschreibungen
gemacht. Negativ dabei waren sicherlich die möglicherweise resultierenden Kosten, für den Planer und Bauherren positiv war die daraus
resultierende Rechtssicherheit: Falls etwas "passierte", passierte dies
im Rahmen dessen, was die öffentliche Hand bedungen - und letztendlich dann auch zu verantworten - hatte.
Zunehmend ist dem nicht mehr so: Die Behörden vollziehen nur mehr
die ihrer Tätigkeit zugrunde liegenden Gesetze, geben kaum mehr Auflagen, schon gar nicht welche, die ein eingereichtes Projekt verändern
würden. Im Sinne eines lean management, aber auch im Hinblick auf
immer komplexere Planungen, bei denen sich Haftungen für die öffentliche Hand ergeben könnten, wenn hier projektverändernd eingegriffen
würde, erwartet man von den einreichenden Stellen "fertige" und
umfassend dokumentierte Projekte. Dass hierbei unterschiedlichste
Rechtsmaterien einander überlappen, ist Problem des Projektanten.
Und es gibt auch zunehmend weniger Behördenauflagen und unmittelbare -kontrollen. Verantwortlich zeichnen die planenden Architekten,
Bauherren, Betreiber.
Gleichzeitig steigen die Ansprüche von Betreibern und Nutzern an die
Bedien- und Bewirtschaftbarkeit von Objekten. Und oft definieren sich
diese Anforderungen erst im Zug dese Baufortschritts oder der Objektbesiedelung.
Brandschutz = Konzept!
Brandschutztechnische Konstrukte - entweder descriptiven Richtlinienwerken folgend oder performanceorientierte, konzeptionelle Lösungen,
die bauliche, anlagentechnische und umfassende betriebliche Maßnahmen enthalten - sind die Grundlagen, derer Schlüssigkeit und Vollziehbarkeit von den Behörden bewertet wird. Und diese Konstrukte müssen
bestimmten Maßstäben entsprechen, dem "Stand der Technik", und wenn von diesem abgewichen wird - anerkannten Ingenieurs-Wissenschaften.
Für den Planer, der vielleicht in erster Linie architektonische Qualitäten
eines Bauwerks im Auge hat - ein schwieriges Problem. Für den Betreiber, der mit einem vorgegebenen Objekt sein Auskommen finden muss
ein ebenfalls schwieriges Problem. Angesichts der Komplexität der angesprochenen Themen ist ein Mittel der Wahl, einen facheinschlägigen,
praktisch erfahrenen Ingenieurskonsulenten bei zu ziehen. Die hiefür
anfallenden Kosten machen erfahrungsgemäß nur denn Bruchteil desssen aus, was bei unsachgemäßer Planung unerwartet an Mehraufwand
anfallen kann. Neben der Festlegung der technischen und auch betrieblich-organisatorischen Parametern für ein Objekt können durch ein solches Consulting auch die voraussichtlichen Betriebsaufwendungen und
Lebenszykluskosten für ein Projekt berücksichtigt werden. Und nicht
zuletzt übernehmen der Ingenieurskonsulent bzw. das beauftragte
Sicherheitsunternehmen auch die Verantwortung und Haftung für die
von Ihnen erbrachten Leistungen und Konzeptionen.
Sicherheits-Überprüfungen
Ähnlich gelagert ist das Problem bei sicherheitstechnischen Überprüfungen. Leider über sehr viele Rechtsmaterien verstreut, zum Teil in
normativen Werken und Richtlinien enthalten, zum Teil aber auch vom
Inverkehrbringer mit der Rute der Produkthaftung ins Spiel gebracht,
gibt es für verschiedene sicherheitstechnische Anlagen und Gewerke
Prüf- und Wartungspflichten, die an sich eingehalten werden müssten.
"Müssten?". "Es fragt ja keine Behörde mehr nach, und wir können es
aus finanziellen Gründen nicht vertreten, irgendwelche teuren
16
Prüfvorgänge ohne behördlichen Auftrag einzuleiten!". Diese Argumentation hört man insbesondere im reinen Wohnsektor immer wieder. Und
so verfallen dort Steigleitungen und Wandhydranten, Stiegenhauslüftungen und (brandfallgesteuerte) Brandschutztüren still vor sich hin.
Durch die Evaluierungspflicht ist die Situation in Objekten mit ArbeitnehmerInnen bedeutend besser, allerdings verstehen sich viele Sicherheitsfachkräfte als "Prüfer" rein im Hinblick auf den Schutz der ArbeitnehmerIn im normalen Betriebsfall. Brand-schutzgewerke bleiben hier
auch oft außen vor. Und leider - das muss man hier auch erwähnen gibt es hier viele selbsternannte "Sachverständige", die nicht zuletzt aus
eigenen Geschäftsinteressen Verpflichtungen propagieren, die weit
über die vorgegebenen Ziele hinaus schießen oder sogar an denen vorbei gehen. Also wiederum genug Gründe, einen unabhängigen und
sachkundigen Konsulenten beizuziehen, der auch hier wieder die
Verantwortung für seine Festlegungen übernimmt.
"Privatisierung der Verantwortung":
So - oder so ähnlich - wird es sich der Gesetzgeber gedacht haben.
Praktisch bekommen wir aber zunehmend das Feedback, dass das
Ganze nicht so funktioniert: Wo keine Kontrolle durch die "Obrigkeit"
erfolgt, läuft offenbar viel aus dem Ruder. Es gibt ja auch scheinbar
keine Konsequenzen. Und Maßstab ist natürlich das Geld.
Dies führt auch zu anderen Unannehmlichkeiten: Der Bauherr - wenn er
weiß, dass er nicht Betreiber sein wird - baut ohne Rücksichten auf folgende Betriebsaufwendungen, und klarerweise versucht der Betreiber
dann, diese Betriebsaufwendungen zu drücken, das anlässlich der Errichtungsgenehmigung vorgelegte Sicherheitskonzept wird also
zwangsweise "angeknabbert". "Und wenn es dann wirklich einmal
brennt oder zu einem Unfall kommt, dann kann es ja sein, dass die
Verantwortung bereits so weit verschleppt, auf einen so großen Personenkreis gestreut worden ist, dass dann kein Gericht nichts mehr feststellen kann. Außerdem kann man ja nicht alles wissen, nicht alle
Rechtsvorschriften kennen!" Bitte halten Sie das nicht für eine Gebrauchsanweisung! Sie wird nicht funktionieren! Dieses Nichtfunktionieren wird nur in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen.
Verantwortung
Schon das Aufkeilen von Brandschutztüren können den Straftatbestand
der "fahrlässigen Gemeingefährdung" erfüllen, und auch derjenige, der
ein prüfpflichtiges Gerät, mit dem dann einem seiner Arbeitnehmer ein
Unfall passierte, nicht überprüfen ließ, der keine Sicherheitsunterweisungen durchführen ließ, kann dann ebenfalls strafrechtliches Verschulden auf sich geladen haben. Und dazu kommen noch allfällige zivilrechtliche Ansprüche, Verwaltungsübertretungen oder -straftatbestände, etc.. Es gibt solche Urteile. Und dass die Problematik durchaus eine
weitläufigere ist, zeigen auch die Diskussionen um ein "Unternehmensstrafrecht".
"Wo kein Kläger, da kein Richter!".
Die Gerichte als unabhängige Instanz der Rechtssprechung haben sehr
wohl jetzt schon die Mittel, auf die "Privatisierung der Verantwortung" zu
reagieren. Mittlerweile füllt sich auch schon der Topf der Präzedenzfälle,
auf die gegebenenfalls zurückgegriffen werden kann, und Unfall- und
Sachversicherer haben auch ihr Interesse an der Klärung von Verschuldensfragen, sodass das Denkmodell, das diesem Artikel die Überschrift
gab, auch tatsächlich formulieren wird. Obwohl wir - wie die Praxis zeigt
- noch in den Wehen der Umstellung stecken.
Ihr IFBS-Team
Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005 - www.brandschutz.at
Brandschutzsicherheitsdienstleisungen
Headline
IFBS
Institut zur Förderung von Brandschutz und Sicherheit
Brandschutz- und Sicherheitsdienstleistungen - zu Ihrer Unterstützung, zu Ihrem Schutz
Das Institut zur Förderung von Brandschutz und Sicherheit ist auf den Gebieten den
Brand- und ArbeitnehmerInnenschutzes tätig. Wir sind eine unabhängige Einrichtung mit
intensiven Kontakten zu Behörden, Gremien, Forschung, Gewerbe, Industrie und Entwicklern und können unabhängig für Sie agieren.
Wir erstellen für Sie Gutachten, Brandschutzkonzepte und Befunde, können Ihnen kostengünstige, synergetische
und rechtssichere Problemlösungen für brandschutztechnische Aufgabenstellungen aufzeigen. Wir stellen Ihnen alle
Abhängigkeiten - mögliche betriebliche Einschränkungen, notwendige Begleitmaßnahmen, Wartungs- und Prüfaufwand sowie Lebenszykluskosten - dar und helfen Ihnen, den für Sie technisch und wirtschaftlich sinnvollsten Weg zu
gehen.
Wir können Ihre Projekte in brandschutz– und sicherheitstechnischer Hinsicht begleiten und überwachen. Bei der
Umsetzung sicherheitstechnischer Konzeptionen können wir Sie in allen Belangen - von „A“- „Ausbildung“ bis „Z“ „Zulassung“ - unterstützen. Auch wenn scheinbar widersprüchliche Anforderungen - z.B. Denkmalschutz, barrierefreies Bauen und Brandschutz - Schwierigkeiten verursachen, finden wir für Sie doch einen Weg.
Unser Leistungsprogramm:
• Brandschutzausbildungen gemäß AStV und TRVB 117: Erste Löschhilfe, Verhalten in Brandfall,
Evakuierungsübungen, Brandschutzwarte, -beauftrage, Interventionspersonal, Betriebslöschtrupps und Brandschutzgruppen
• Gutachten: Brandschutzkonzepte, Brandlastberechnungen, Simulationsrechnungen, Entfluchtungsberechnungen
• Technische Beratung bei Ausschreibungen und Angebotsbewertungen sowie Anbieterberatung
• Gewerkeübergreifende Projektbegleitung und -dokumentation
• Recherchen zum „Status“ eines Objekts: Verwertbarkeit, Investitionsbedarf, etc.
• Integration von Maßnahmen des „barrierefreien Bauens“ für Behinderte, Denkmalschutzlösungen, etc.
• Kostenermittlung und -prognosen für Brandschutzmaßnahmen, Synergiensuche
• Schadensursachenermittlungen und Sanierungskonzepte
• Planwesen: Brandschutzpläne, Strukturpläne, Fluchtweg-Orientierungspläne
• Kennzeichnungen gemäß der Kennzeichnungs-Verordnung
• Anlagenabnahmen und –prüfungen: gemäß Arbeitsstätten- und Arbeitsmittel-Verordnung sowie aufgrund
diverser normativer und richtlinienmäßiger Festlegungen, Steigleitungen, Wandhydranten, Tragbaren Feuerlöschern, etc
• Stellung von außerbetrieblichen Brandschutz– und Sicherheitspersonal
• Reverse-Engineerig: Wenn Anlagen nicht das tun, was sie sollen, und keiner ist schuld daran: Wir können Ihnen bei
der Suche nach den Ursachen und bei der Fehlerbehebung helfen.
Als universelles Dienstleistungsunternehmen in Brandschutz- und Sicherheitsangelegenheiten haben wir
jahrelange praktische Erfahrungen und können Projekte rasch und kostengünstig abwickeln.
Kontaktieren Sie uns doch für ein Informationsgespräch!
Besuchen Sie unsere Website: www.ifbs.at
Institut zur Förderung von Brandschutz und Sicherheit
im Wiener Landesfeuerwehrverband
Ihr IFBS-Team
Am Hof 9,
A-1010 Wien
Tel.: 0043-(0)1-532 10 45 FAX 0043-(0)1-532 10 45 - 10
www.ifbs.at
e-mail: [email protected]
www.brandschutz.at - Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005
17
Baulicher Brandschutz
Promat Brandschutzkonstruktionen
18
Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005 - www.brandschutz.at
Baulicher Brandschutz
Promat Brandschutzkonstruktionen
Promat
BVH Musikverein Wien
Promat – Systemglaswand F 30
in Holzrahmenkonstruktion
Brandschutzkonstruktionen
Kabelkanäle
Brandschutzglas
Brandabschottungen
Brandschutzabschlüsse
Luftkanäle und
Entrauchungsleitungen
Brandschutz an
Stahltragwerken
Brandschutzdecken
Brandschutztüren
BVH Kongresshaus Salzburg
mehrgeschoßige Promat – Ganzglaswand F 30 mit vertikalen Silikonfugen
Promat Wien Ges.m.b.H.
1230 Wien
Seybelgasse 13
T: 01-865 45 01
F: 01-865 36 00
E: [email protected]
I: www.promat.at
BVH Rossauer Kaserne Wien
Promat – Ganzglaswand F 30 mit horizontalen
Silikonfugen und Promat – Systemglastür T 30/2
Ing. Firtz Kukula, 0664-200 75 00, [email protected]
Ing. Rupert Friedl, 0664-321 07 35, [email protected]
Robert Haugeneder, 0664-424 04 75, [email protected]
Rudolf Lukesch, 0664-111 52 93, [email protected]
www.brandschutz.at - Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005
19
Brandschutzsicherheitsdienstleistungen
Ist der Brandschutz ein Stiefkind?
Anfang der Sechzigerjahre lagen die jährlichen Brandschäden in Österreich noch bei rund 15 Millionen Euro, im Jahr
2000 sind sie hingegen bereits auf etwa 350 Millionen Euro
angestiegen.
Freiwillig werden also nur die Wenigsten für Brandschutzmaßnahmen in die Tasche greifen wollen. Diese müssen also als
Auflagen in behördlichen Verfahren vorgeschrieben werden. Und
da gibt es eine Reihe von Problemen!
"Zersplitterter" Brandschutz
Das erste Problem ist die Legistik! Der Brandschutz ist nämlich
als typische gesetzliche Querschnittsmaterie hoffnungslos aufgesplittert. Die Feuerwehren sind beispielsweise Einrichtungen der
Gemeinden, der Katastrophenschutz und das Bauwesen ist Landessache und der Zivilschutz ist Bundesangelegenheit. Brandschutzvorschreibungen gibt es nun in vielen Gesetzen und
Verordnungen. Darüber hinaus gibt es einschlägige Normen und
Technische Richtlinien (z. B. TRVB). Diese sind jedoch - wie die
Praxis zeigt - nicht immer aufeinander abgestimmt und werden
auch unterschiedlich umgesetzt.
Sachverständige sind rar!
Diese Zahlen entnehme ich der Statistik des österreichischen
Versicherungsverbandes, welche jährlich von der Zentralstelle für
Brandverhütung in Wien (jetzt Institut für technische Sicherheit SCHUTZHAUS) bis zum Jahr 2000 veröffentlicht wurden.
Berücksichtigt man die laufende Geldentwertung, dann ergibt
sich in den letzten 40 Jahren ein Anstieg der Brandschäden um
600 bis 700 Prozent.
Die wichtigsten baulichen Brandschutzmaßnahmen können aufgrund der einzelnen Landesbaugesetze, der Gewerbeordnung
und der ArbeitnehmerInnenschutzgesetze vorgeschrieben werden. Die Baugesetze sind Landessache, wobei der Bürgermeister immer noch unumschränkt Bauinstanz 1. Ordnung ist. Die Gewerbeordnung und ArbeitnehmerInnenschutzgestze sind Bundesangelegenheit und werden durch einen Beamten der Bezirkshauptmannschaft bzw. des Arbeitsinspektorates wahrgenommen.
Sachverständige der Feuerwehr sind nur in Sonderfällen (z. B. in
Städten mit Berufsfeuerwehr) involviert!
Mangelnde Brandschutzausbildung
Wie ein Bikini!
Ein alter Spruch sagt: "Statistiken sind wie Bikinis - sie enthüllen
eine ganze Menge, verbergen aber das Wesentliche!". Was
bedeutet dies in unserem Fall? Ganz einfach: Die zentrale
Brandschadenstatistik berücksichtigt nur Brandereignisse in versicherten Gebäuden und vernachlässigt alle Schäden in nicht
versicherten Bauwerken, das sind vor allem Bundes-, Landesund Kommunalbauten. Andererseits gibt sie auch keine erschöpfende Auskunft über Folge- und Ausfallschäden. Sie enthüllt also
einiges, verbirgt aber noch viel mehr!
Beispiel Hofburg
Als im November 1992 die historischen Redoutensäle in der
Wiener Hofburg ein Raub der Flammen wurden, entstand ein
Milliardenschaden. Da es sich um ein Ereignis ein einem
Bundesgebäude handelte, schien es in der Versicherungsstatistik
nicht auf. Dazu kam die Vernichtung von unwiederbringlichen
Werten in Form von einmaligen Baustrukturen und
Einrichtungsgegenständen. Dieser Schaden konnte erst gar nicht
angegeben werden. Was ich damit sagen will: Die Brandschäden
sind heute höher als wir glauben!
Geld ist knapp!
Wie kann nun der Brandschutz in unseren Wohn-, Büro- und
Industriebauten sowie in unseren kulturhistorischen Bauwerken
realisiert werden? Natürlich in erster Linie durch gesetzliche
Regulative! Denn Brandschutz kostet Geld - und dieses ist bei
der Errichtung eines jeden Bauwerkes knapp! Weder der
Architekt noch der Baumeister oder der Auftraggeber ist an
zusätzlichen Ausgaben interessiert.
20
Das zweite Problem ist die mangelnde Ausbildung auf dem
Brandschutzwesen. Ein Architekt und Bauingenieur verlässt auch
heute noch die Hochschule ohne tieferes Wissen über vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz. Er hat zwar Mechanik,
Statik und Schallschutz bis zum Umfallen gebüffelt, aber im
Bereich des Brandschutzes ist sein Wissen rudimentär. Es
stimmt: Der Brandschutz ist nach wie vor ein Stiefkind!
Ich fordere bereits seit fast 20 Jahren den Brandschutz als verbindliche Pflichtvorlesung für unsere künftigen Planer zu mindestens an den Technischen Universitäten einzuführen. Zwar gibt es
da und dort einige Ansätze, aber befriedigend ist die Situation alle
mal nicht.
Ihr Partner im Brandschutz!
Das Grazer Brandschutzforum hat gerade auf dem Gebiet der
Erwachsenenausbildung die Initiative ergriffen: Seit 1989 sind wir
überregional tätig und bilden Brandschutzbeauftragte und
Angehörige von Betriebsfeuerwehren, Brandschutzgruppen und
Interventionsdiensten aus. Heuer führen wir erstmals auch einen
Ausbildungslehrgang für Brandschutz- und Feuerwehrtechniker
durch. Unser seit dem Jahr 2000 jeweils am ersten Freitag des
Aprils durchgeführtes Brandschutzsymposion steht unter dem
Titel "Aspekte des Brandschutzes im neuen Jahrtausend" und hat
bereits internationale Beachtung erlangt.
Wenigstens in Ihrem Betrieb sollte der Brandschutz kein Stiefkind
bleiben. Wenn es um Brandschutz geht - sind wir Ihr Partner!
Univ.-Lektor OSR Dr. Otto Widetschek
Präsident des Grazer Brandschutzforums
Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005 - www.brandschutz.at
Brandschutzsicherheitsdienstleisungen
www.brandschutz.at - Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005
21
Baulicher Brandschutz
Sicherheit auf höchstem Niveau
Moderne Feuerschutzsysteme widerlegen das Vorurteil, Sicherheit
auf hohem Niveau könne ausschließlich durch wuchtige Materialstärken und zumeist optisch unattraktive Elemente erreicht werden. Leichtigkeit und vielfältiges Design unter Berücksichtigung
der erforderlichen Sicherheitsklassifizierung sind die Anforderungen, die Architekten und Investoren an zeitgemäße Feuerschutzkonstruktionen stellen.
ALUKÖNIGSTAHL bietet ein neues Aluminiumsystem für Feuerschutzfassaden in zwei Profilbreiten an: Schüco FW 50+ BF mit 50 mm bzw.
FW 60 + BF mit 60 mm Ansichtsbreite. Mit beiden Serien können geschosshohe Ausfachungen bis zu 5000 mm Höhe in den Klassifikationen F30, G30 sowie EI30 und E30 realisiert werden.
Universell einsetzbar
Mögliche Neigungswinkel von 0° (Innenraumanwendungen) bis 90°
lassen viel Spielraum für attraktive Gestaltung mit den neuen Schüco
Fassadensystemen. Vorhangfassaden und Lichtdach-Konstruktionen
lassen sich nahtlos aneinanderfügen. Zu den möglichen Dachformen
gehören neben Sattel- und Pultdächern auch Polygone und bei
Anwendung der Serie FW 60+ BF auch Pyramidenkonstruktionen.
Der Einsatz der Systemkomponenten ist ebenso durchdacht wie wirtschaftlich: Pfosten und Riegel werden als Komplettprofile verarbeitet;
in der wasserführenden Ebene sind keine Verschraubungen erforderlich
- das gewährleistet Systemsicherheit und Wartungsfreiheit. Die Systemkompatibilität der neuen Feuerschutzfassaden zu den Basis-Konstruktionen. Schüco FW 50+ und FW 60+ senkt zudem den Lagerhaltungsaufwand beim Verarbeiter. Der mögliche Einbau von ein- oder zweiflügeligen verglasten Feuerschutztüren der Serie Schüco Firestop II sorgt
für zusätzliche Gestaltungsvielfalt und flexible Einsatzmöglichkeiten.
Feuerschutzsysteme aus Stahl
ALUKÖNIGSTAHL Feuerschutzkonstruktionen mit Jansen Systemen bieten die klassischen Vorteile einer Stahlkonstruktion, wie etwa überragende statische Werte und damit die Möglichkeit, besonders große Elemente
zu realisieren. Mit der Serie Jansen VISS Fire lassen sich großzügig
dimensionierte Feuerschutz-Fassadenelemente gestalten, die durch
Transparenz und schlanke Optik beeindrucken. Die geprüfte Sicherheit
der Jansen Feuerschutzkonstruktionen ermöglicht die Realisierung von
Türflügelhöhen bis zu 3000 mm. Für die Sicherung von Brandabschnitten
oder Fluchtwegen stehen Systemlösungen der Serien Jansen Economy
bzw. Janisol 2 in Stahl oder Edelstahl zur Verfügung.
Das System Janisol ist als verglaste Brandabschluss-Konstruktion mit
thermischer Trennung für eine Brandwiderstandsdauer bis zu 60
Minuten beurteilt.
von Edelstahl-Feuerschutzkonstruktionen nur ein weiterer logischer
Schritt der Sortimentserweiterung.
ALUKÖNIGSTAHL führt daher die Serien Jansen Economy 60 und
Janisol 2 auch als Feuerschutzkonstruktionen der Widerstandsklassen
R30/G30 bzw. T30/F30 in Edelstahl im Sortiment. Die Türelemente der
Serien Economy 60 Edelstahl R30/G30 sowie Janisol 2 Edelstahl
T30/F30 sind jeweils für Türflügelgrößen (B x H) von 1500 x 2500 mm
zugelassen.
Schüco und Jansen Feuerschutzsysteme zeigen, dass höchste Sicherheitsanforderungen und Ästhetik der Konstruktion kein Gegensatz sind.
Architekten profitieren von der großen Gestaltungsfreiheit, die es ermöglicht, kreative Ideen mit Systemen umzusetzen, welche sich perfekt
ergänzen. So sind die verglasten Rauch- und Feuerschutzkonstruktionen optisch nicht von herkömmlichen Bauelementen zu unterscheiden
und fügen sich somit harmonisch in das Gesamtbild eines Gebäudes
ein. Das umfangreiche Beschlagsortiment, welches den aktuellen europäischen Normen für Panik- und Notausgangstüren gemäß EN 179 und
EN 1125 entspricht, rundet das Angebot von ALUKÖNIGSTAHL ab.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
ALUKÖNIGSTAHL GmbH.
Goldschlagstraße 87-89, 1150 Wien,
T: 01-98130-0
F: 01-98130-64
E: [email protected]
oder besuchen Sie unseren Schauraum.
Jansen VISS TV G 30:
Wärmegedämmte
Pfosten-Riegel-Konstruktionen für
Feuerschutzfassaden aus Stahl
Trendwerkstoff Edelstahl auch im Feuerschutz!
Edelstahl hat sich als besonders "trendiger" Werkstoff zeitgemäßer
Architektur bestens etabliert. Daraus resultierend ist die Entwicklung
Schüco Feuerschutzfassaden:
Ästhetik und Sicherheit auf höchstem
Niveau
DER ÖSTERREICHISCHE
BRANDSCHUTZKATALOG
www.brandschutz.at
Das wichtigste Nachschlagewerk in Fragen Brandschutz!
22
Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005 - www.brandschutz.at
Prüfergebnisse
Versuchs- und Forschungsanstalt der Stadt Wien, MA 39 - VFA
Fortsetzung von Seite 15
Para-Chemie GmbH,
Hauptstraße 53, 2440 Gramatneusiedl
Brennbarkeit, Tropfenbildung und Qualmbildung von Acrylglasplatten
"PLEXIGLAS SOUNDSTOP NT FR"
2004-0447.01-.03
B 3800-1, Ausgabe 1988, zurückgezogen 01/2004
kein K.-B.
Peneder Brandschutztore GesmbH,
Aumühle 28, 4075 Breitenach
Prüfung über das Brandverhalten einer einflügeligen Stahldrehflügeltüre mit Oberlichte, verglastem Seitenteil und eingebautem Lüftungsgitter "F30-1-UF",
Stocklichte: 2344 mm x 2742 mm (B x H)
2004-0735.01
EN 1634-1, EN 1363-1, EN 1363-1
kein Klass.-Ber.
Brandverhalten eines einflügeligen Stahlschiebetores mit eingebauter
Gehtüre "SN 90-1"
2004-0182.01
EN 1634-1, EN 1363-1, EN 1363-1
kein Klass.-Ber.
Brandverhalten eines einflügeligen Stahlschiebetores
"SN 120-1"
2004-0904.01
EN 1634-1, EN 1363-1, EN 1363-1 Punkt 7.2.2.1.
kein Klass.-Ber.
Brandverhalten eines einflügeligen Stahlschiebetores
"SN 60-1"
2004-1069.01
EN 1634-1, EN 1363-1, EN 1363-1 Punkt 7.2.2.1. kein Klass.-Ber.
Brandverhalten einer zweiflügeligen verglasten Stahldrehflügeltüre
mit der Bezeichnung "F90-2-UF"
2004-0797.01
EN 1363-1, EN 1363-1 Punkt 7.2.2.4.
kein Klass.-Ber.
Brandverhalten einer einflügeligen Stahldrehflügeltüre mit/ohne
Verglasung mit der Bezeichnung "F90-1-UF"
2004-1235.01
EN 1634-1, EN 1363-1, EN 1363-1 Punkt 7.2.2.1. kein Klass.-Ber.
Brandverhalten einer einflügeligen Stahldrehflügeltüre mit
eingebautem Lüftungsgitter "F 90-1-UF"
2004-1012.02
EN 1634-1, EN 1363-1, EN 1363-1 Punkt 7.2.2.1.
kein K.-B.
Dauerfunktionsprüfung einer zweiflügeligen
Stahldrehflügeltüre "F90-2-UF"
2005-0010.01
EN 1191, Fenster und Türen Dauerfunktionsprüfung,
Ausgabe Mai 2000
kein Klass.-Ber.
Brandverhalten eines einflügeligen Stahlschiebetores mit eingebauter Gehtüre mit der Bezeichnung "SN 90-1"
2004-1171.01
EN 1634-1, EN 1363-1, EN 1363-1
kein Klass.-Ber.
Brandverhalten eines einflügeligen Stahlschiebetores
"SN 120-1"
2004-1233.01
EN 1634-1, EN 1363-1, EN 1363-1 Punkt 7.2.2.1.
kein K.-B.
Brandverhalten eines einflügeligen Stahlschiebetores
"SN 60-1"
2004-1234.01
EN 1634-1, EN 1363-1, EN 1363-1 Punkt 7.2.2.1.
kein K.-Ber.
Brandverhalten einer zweiflügeligen verglasten Stahldrehflügeltüre
"F90-2-UF"
2004-1659.01
EN 1363-1, EN 1363-1 Punkt 7.2.2.4.
kein Klass.-Ber.
Brandverhalten einer zweiflügeligen verglasten Stahldrehflügeltüre
"F90-2-UF"
2004-1659.01
EN 1634-1, EN 1363-1, EN 1363-1 Punkt 7.2.2.4.
kein K.-B.
Brandverhalten einer einflügeligen Stahldrehflügeltüre mit eingebautem Lüftungsgitter "F 90-1-UF"
2004-2086.01
EN 1634-1, EN 1363-1, EN 1363-1 Punkt 7.2.2.1.
kein K.-B.
Dauerfunktionsprüfung einer zweiflügeligen Stahldrehflügeltüre
"F90-2-UF"
2005-0067.01
EN 1191, Fenster und Türen Dauerfunktionsprüfung,
Ausgabe Mai 2000
kein Klass.-Ber.
Stefani Elektronik HandelsgesmbH,
Lebersorgstraße 14, 4050 Traun
Brandverhalten von Schachtwänden aus 2 x 20 mm Ridurit sowie aus
3 x 15 mm Gipskartonfeuerschutzplatten samt Sanitär- und Lüftungseinbauten
2004-0096.01
B 3800, Teil 2 und Teil 3
kein Klass.-Ber.
Sturm GmbH, Fensterschutztüren aus Holz,
Niederland 155, 5091 Unken
Feuerwiderstandsdauer einer nichttragenden Festverglasungswand
mit der Bezeichnung "SVF 301"
2004-1195.01
EN 1364-1, EN 1363-1
kein Klass.-Ber.
Rockwool HandelsgesmbH,
Eichenstraße 38, 1120 Wien
Feuerwiderstandsdauer einer nichttragenden Gipskartonständerwand
bestehend aus Bauplatten
2004-0047.01-.02
EN 1364-1, EN 1363-1
EI 90
TNT Express (Austria) GmbH, Cargo Nord,
Objekt 3, 1130 Wien-Flughafen
Brennbarkeit und die Qualmbildung von diversen Kunststoff-Förderbändern 2004-0713.01 der mit 1. Januar 2004 zurückgezogenen
B 3800, Teil 1
kein Klass.-Ber.
Saint-Gobain Isover Austria AG,
Prager Straße 77, 2000 Stockerau
Brandverhalten von Faserdämmplatten "FDPL 10"
(Dichte ca. 23 kg/m³)
2004-0296.01-.03
EN ISO 1182, EN ISO 1716
A1
UBM Realitätenentwicklung AG,
Absberggasse 47, 1103 Wien
Brennbarkeit eines Teppichbodens, entnommen im Objekt "Hotel
Holiday Inn", Leopoldstraße 194, München
2004-0408.01
B 3810, Ausgabe 1986, zurückgezogen 12/2003
kein Klass.-Ber.
Schindler Aufzüge und Fahrtreppen AG,
Wienerbergstraße 21-25, 1100 Wien
Brandverhalten eines Innenverkleidungspaneels,
Dicke 12 mm
2004-1300.01-.03
EN 13823, EN ISO 11925-2
B-s2,d0
Villas Austria GmbH,
Industriestraße 18, 9586 Fürnitz
Brandverhalten eines Dachelementes mit einer ElastomerbitumenOberlagsbahn mit der Bezeichnung "Elastovill E-KV-5S" 20040846.01
B 3800-3, mit 1. Januar 2004 zurückgezogen
kein Klass.-Ber.
Siemens Transportation Systems GmbH & Co KG,
Leberstraße 34, 1110 Wien
Reaction to Fire Performance of a Floor System, Representing the
No. 5 Blue Car Design
2004-1833.01
ASTM E119-00
kein Klass.-Ber.
Reaction to Fire Performance of a Floor System, Representing the
Metro Kaohsiung Red and Orange Lines
2005-0119.01
ASTM E119
kein Klass.-Ber.
Wopfinger Baustoffindustrie GmbH,
Wopfing 156, 2754 Waldegg
Brandverhalten eines Wärmedämmverbundsystems mit der Bezeichnung "Baumit WärmedämmverbundSystem Prottelith" 2004-0379.01-.02
EN 13823, EN ISO 1716, WDVS, EN ISO 1716, Prottelith Dämmplatte A2-s1, d0
SPA Leitner AG,
Brennerstraße 34, I-39049 Sterzing (BZ)
Brennbarkeit und die Tropfenbildung einer Kunststoffplane
"PLUMA ALASKA HAT/1000 FIRE"
2004-2192.01
B 3800-1, Ausgabe 1988, zurückgezogen 01/2004
kein K.-B.
Zirngast Fenster - Türen GmbH,
Hauptplatz 19, 8430 Leibnitz
Feuerwiderstand einer einflügeligen Holzdrehflügeltür mit "Sanierungszarge T 30", Tragkonstruktion in Massivbauweise 2004-1285.01-.02
EN 1634-1, EI1 20, EI2 30, Feuerwiderstand einer einflügeligen Holzdrehflügeltür mit "Sanierungszarge T30", Tragkonstruktion in Massivbauweise
2004-1285.01-.02
EN 1634-1, EN 13501-2
EI1 20, EI2 30
Steba Brandschutztore GesmbH,
Niederottnang 21a, 4901 Ottnang
Brandverhalten einer einflügeligen Stahldrehflügeltüre mit Oberlichte,
verglastem Seitenteil und eingebautem Lüftungsgitter
"F30-1-UF", Stocklichte: 2344 mm x 2742 mm
2004-0976.01
EN 1634-1, EN 1363-1, EN 1363-1
kein Klass.-Ber.
24
Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005 - www.brandschutz.at
BK
Baulicher Brandschutz
Brandschutz in haustechnischen Anlagen
130°C auf das 10fache seines Volumens. Bei begrenzter Ausdehnungsmöglichkeit entsteht so ein Expansionsdruck von ca. 10bar, der das
durch die Hitze weich und verformbar gewordene Kunststoffrohr vollständig abdrückt. In wenigen Minuten wird die Öffnung auf diese Weise
feuer- und rauchgasdicht verschlossen. Die Ausbreitung von Flammen
und Rauch über den Rohrquerschnitt ist nicht mehr möglich. Ein Übertritt des Brandes in den nächsten Brandabschnitt wird verhindert. Der
Einsatz der "Brandschutzmanschette + Kunststoffrohr"-Systemlösung
gewährt damit höchstmöglichen Brandschutz, auch in "brandgefährdeten" Gebäudeteilen wie z.B. Tiefgaragen.
Vor Abbrandversuch
Nach Abbrandversuch
Die Materie des Bauwesens obliegt in Gesetzgebung und Vollziehung den Ländern, die diese in den jeweiligen Bauordnungen
regeln.
Im Bautechnikgesetz, einem Teilstück der Bauordnung, werden die
technischen Anforderungen an Gebäude beschrieben. Danach stellen
Brandschutz, mechanische Festigkeit und Standsicherheit die wichtigsten Ansprüche dar, die an ein Gebäude gerichtet sind und dem Stand
der Technik entsprechen müssen. Schließlich gilt es hier, die größten
Gefahrenquellen für Leib und Leben von Menschen auszuschließen.
Dementsprechender Wert wird auf Planung und Ausführung gelegt.
Einbauweise:
1) Decke
Standardeinbau
2) Decke
Sonderanwendungen
3) Wand
Bei dieser Einbauart
wird die Manschette
in die Öffnung in der
Decke eingebaut oder an der Deckenunterkante befestigt.
“Schrägeinbau 45°” u.
“Einbau über Muffe”.
Bei diesen Einbauarten wird die Manschette an der Deckenunterkante befestigt.
Bei dieser Einbauart
werden die Manschetten an beiden
Seiten der Wand
montiert oder in die
Wand eingebaut.
Oberstes Ziel brandschutztechnischer Maßnahmen ist es, den Übergriff
eines Brandes auf andere Gebäude bzw. Gebäudeteile zu verhindern
bzw. zu erschweren. Dieses Problem ist bei Verwendung von
Kunststoffrohren durch das unkomplizierte Anbringen von typengeprüften Brandschutzmanschetten sicher und effizient gelöst. Im Brandfall
expandiert das Brandschutzlaminat im Inneren der Manschette bei ca.
www.brandschutz.at - Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005
25
Prüfergebnisse
IBS - Institut für Brandschutztechnik und Sicherheitsforschung
Gesellschaft m.b.H., 4020 LINZ, Petzoldstraße 45
Firma
geprüftes Produkt/Typen-Bez.
Klassifizierung
BV-Zahl
Aktivbau Gesellschaft m.b.H.,
Hannesgrub 24, A-4910 Ried im Innkreis
Fertighauskonstruktionen
F30 brandhemmend
19012003/BEU
Fertighauskonstruktionen
19122003/BEU
Beurteilung von Wand-, Decken und Dachaufbauen
F60 hochbrandhemmend
23092004/BEU
Bekaert GmbH,
Südstadtzentrum 4/1 C2, A-2346 Maria Enzersdorf/Gebirge
Stahlbetonquader mit 2,0 kg Polypropylenfaserbeimischung
20040511/BEU
Berlinger Holzbau GmbH, Zoll 887,A-6861 Alberschwende
Stellungnahme über die gesamte Produktionsplatte der BrettstapeBeton-Verbunddecken über die Detailausbildungen von Knoten
F90 brandbeständig
20040128/BEU
Covertex GmbH, Berghamer Straße 19, D-83119 Obing
Feldversuche an Membranmaterial "Fibertop - C 1008"
A nichtbrennbar
04022612/04
Degussa Construction Chemical Austria GmbH,
Roseggerstraße 101, A-8670 Krieglach
Brandversuche Betonquader mit Stahlbetonpropylenbeimischung
(VULKAN HAREX Polycon HPC M 6)
RIL. FASRichtl. Faserbeton
03111708/BEU
Domico Dach-, Wand- und Fassadensysteme,
Salzburger Straße 10, A-4870 Vöcklamarkt
Brandversuch an einem Elementdach mit gedämmten Tragprofil
REI 60 gem. EN 13501,Teil 2
04012607/BEU
ELK-Fertighaus AG,
Postfach 1, Industriestraße 1, A-3943 Schrems/NÖ
Beurteilung einer Trenndecke DEw3
F60 hochbrandhemmend
08072004/BEU
Frico-Haus, Friesser GmbH,
St. Ruprechter Straße 31, A-9560 Feldkirchen
Brandschutzt. Beurteilung von Wand- Decken- und Dachelementen
F30 brandhemmend
18052004/BEU
G.P.H. Güteschutzgemeinschaft,
Brückenstraße 3, A-2522 Oberwaltersdorf
Dachelement mit Aufsparrendämmung + GKF-Platten
REI 30 gem. EN 13501,Teil 2
10173/PRÜ
Dachelement mit Aufsparrendämmung + Brandschutzbohlen P
REI 30 gem. EN 13501,Teil 2
10173/1/PRÜ
Dachelement mit Zwischensparrendämmung + GKF-Platten
REI 30 gem. EN 13501,Teil 2
10173/2/PRÜ
Dachelement mit Zwischensparrendämmg + Brandschutzbohlen P
REI 30 gem. EN 13501,Teil 2
10173/3/PRÜ
Heraklith AG, Geschäftseinheit Hochbau,
Industriestraße 18, A-9586 Fürnitz
Tektalan SD und Tektalan-E-31/10-F Garagendämmungen
F90
brandbeständig
02082004/BEU
Heraklith-EPV Platte, 50 mm bei Beflammung von der nicht porenverschlossenen Seite, F30 brandhemmend
26082004/BEU
Brandschutztechnische Beurteilung des Modularen Wandystems
Geänderte Version vom 03.08.2004 jedoch selbes Geltungsdauer
F90 brandbeständig
27012004/BEU
Heralan E-02
F60 hochbrandhemmend
30072004/BEU
26
Holzforschung Austria, Franz-Grill-Straße 7, A-1030 Wien
Brandschutztechnische Beurteilung von Fertighauskonstruktionen
der Fa. Foidl GmbH, Fieberbrunn
F30 brandhemmend
02122003/BEU
Brandschutztechnische Beurteilung im Objekt "Fa. Sonnleitner"
F30 brandhemmend
08012004/BEU
Brandschutztechnische Beurteilung der Fa. Huf-Haus Wandaufbau
F30 brandhemmend
08032004/BEU
Brandschutztechnische Beurteilung der Fa. Kingspek Tek GmbH
F30 brandhemmend
10082004/BEU
Brandschutztechnische Beurteilung der Zimmerei Reither GmbH
F30 brandhemmend
11052004/BEU
Brandschutztechnische Beurteilung der Fa. Regnauer Fertigbau
F30 brandhemmend
13062004/BEU
Brandschutztechnische Beurteilung der Fa. Tiroler Holzhaus
F30 brandhemmend
14062004/BEU
Brandschutztechnische Beurteilung Fa. Schachnerhaus
F30 brandhemmend
14072004/BEU
Brandschutztechnische Beurteilung der Fa. Kreativer Holzbau
F30 brandhemmend
15062004/BEU
Brandschutztechnische Beurteilung Waldviertler Holzbau
F30 brandhemmend
15072004/BEU
Brandschutztechnische Beurteilung Fa. Regnauer
F30 brandhemmend
16072004/BEU
Brandschutztechnische Beurteilung der Fa. Streif GmbH
F30 brandhemmend
19032004/BEU
Brandschutztechnische Beurteilung der Fa. Tussa Haus
F30 brandhemmend
25032004/BEU
Brandschutztechnische Beurteilung der Fa. Compacthaus
F30 brandhemmend
25052004/BEU
Brandschutztechnische Beurteilung der Fa. Herbitschek
F30 brandhemmend
27052004/BEU
Brandschutztechnische Beurteilung der Fa. Unibud
F60 hochbrandhemmend
28042004/BEU
Beurteilung von Wandaufbauten für die Fa. Holzbau NÖ
F30 brandhemmend
28102004/BEU
Hribernig Dachdeckungs-Ges.m.b.H.,
Klagenfurter Straße 55, A-9100 Völkermarkt
Leichtdachelement, System THERMO
F90 brandbeständig
19012004/BEU
Häfele GmbH. & Co, Aodolf-Häfele-Straße 1D-72192 Nagold
Drückergarnitur mit elektronischem Lesesystem, Typenbez.
Türterminal Dialock DT FH / DTPro FH
EIG geeignet lt ÖNORM
03012810/NOS
HAG Fertighaus GmbH, Zentrale und Musterhaus,
SCS - Blaue Lagune 36, A-2334 Vösendorf Süd
Brandschutztechnische Beurteilung von Fertighauskonstruktionen
F30 brandhemmend
30042004/BEU
Ing. Günter Seyrl, Handeslunternehmen,
Ruprechtshofen 20, A-4491 Niederneukirchen
Brandversuch an zwei Stahlbetonquader mit Polypropylenfaserbeimischung
RIL. INNRili Innenschalenbet
04052503/PRÜ
Isocell Vertriebsges.m.b.H.,
Bahnhofstraße 36, 5202 Neumarkt am Wallersee
Holzdachelement mit Zellulosefaserdämmung
REI 30 gem. EN 13501,Teil 2
04060327/PRÜ
Beurteilung einer Außenwand F 60 beidseitig
F60 hochbrandhemmend
11032004/BEU
Kager Hisa d.o.o., Ob Dravi 4 a, SLO-2251 Ptuj
Brandschutztechnische Beurteilung von Fertighauskonstruktionen
F90 brandbeständig
26012004/BEU
Lagereibetriebe Ges.m.b.H., Zentralbüro,
Reichsratstraße 5, A-1010 Wien
Brandschutztechnische Beurteilung von Wandaufbauten 19052004/BEU
Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005 - www.brandschutz.at
Prüfergebnisse
IBS - Institut für Brandschutztechnik und Sicherheitsforschung
Readymix Fertigteile GmbH,
Klagenfurter Straße 44, A-9100 Völkermarkt
Vorgespannte Beton-Hohldielendecke VSHD 16B
REI 90 gem. EN 13501,Teil 2
Julius Heywinkel GmbH, Heywinkelstraße 1, D-49565 Bramsche
Polyestergewebe, Art.-Nr. 5505-301 B1 schwerbrennbar 4235/04
04041907/PRÜ
STRABAG AG, Zweigniederlassung OÖ,
Salzburger Straße 323, A-4021 Linz
Stahlbetonquader mit Polypropylenfaserbeimischung
GEEIGNETnach Hydrokarbon
03091614/PRÜ
SW Umwelttechnik, Stoiser & Wolschner AG,
Fischlhamer Straße 14, A-4650 01 Edt bei Lambach
Vergleichsversuch an hochbewehrten unbelasteten Schleuderbetonstützen mit einem Außendurchmesser und mit Beigabe von Polypropylenfasern
04022611/BEU
Gesamten Produktionsplatte Schleuderbetonstützen
F180, hochbrandbeständig
07072004/BEU
VARIO-Bau Fertighaus Ges.m.b.H.,
Ackergasse 21, A-2700 Wiener Neustadt
Wohnungstrenwand Typ II/1.6.60
F60 hochbrandhemmend
20040126/BEU
Wienerberger Ziegelindustrie GmbH,
Hauptstraße 2, A-2332 Hennersdorf bei Wien
Brandversuch an einer verputzten Wienerberger Ziegeldecke ohne
Aufbeton mit POROTHERM EZ 45/21
REI120 gem. EN 13501,Teil 2
04012804/04
Kategorie: ABSCHOTTUNGEN
Armacell GmbH, Robert-Bosch-Straße 10, D-48153 Münster
Rohrabschottung "Armaprotect AF"
F90 brandbeständig
04052715/NOS
Rohrabschottung "Armaprotect SH"
F90 brandbeständig
04052716/NOS
Rohrabschottung "Armaprotect PP"
F90 brandbeständig
04052717/NOS
FST Feuerschutz Technik, R+D GmbH,
Am Bauhof 20a, D-64807 Dieburg
FST-Kabelbox
S90 brandbeständig
04041506/NOS
G + H Isolierung GmbH,
Leuschner Straße 2, D-97084 Würzburg
Rohrabschottung für horizontale und vertikale nichtbrennbare
Rohrleitungen, Type: PYROSTAT-UNI RM, PYROSTAT-UNI RMB
und PYROSTAT-UNI RM/LT
F30 brandhemmen
04042221/04
Kategorie: BAUSTOFFE
gap-solar GmbH, Technologiepark 17, A-4320 Perg
gap-solarwabe mit Flammstopp gap-solar-u behandelt
B1 schwerbrennbar
4254/04
Arla Plast AB, Box 33, S-59030 Borensberg
"Griphen"-Kunststoffplatte, 2 mm stark, B1 schwerbrennbar
4241/04
"Makroclear"-Kunststoffplatte, 1 mm stark, B1 schwerbrennbar 4242/04
Bautechnisches Institut Linz, Karl Leitl Straße 2, A-4040 Linz
Überprüfung der Nichtbrennbarkeit und Wärmebeständigkeit von
Kamin- Dämmplatten "TERVOL DP-GS-9" und "TERVOL DP-GS-12"
20 mm stark
A nichtbrennbar 03110302/1/04
Blizzard Composite GmbH, Klausgasse 32, A-5730 Mittersill
Clear-PEP Stage 40
B1 schwerbrennbar
4246/04
Modular Hallensysteme GmbH, Voitshofen 35, A-4984 Weilbach
Beschichtetes Polyethylengewebe für Systemhallen EIG geeignet
lt ÖNORM
04033001/04
Normalu S.A.S., Route du Sipes, F-68680 Kembs
Barrisol Spannfolie Art.Nr. 01010 auf PVC-Basis, matt
B1
schwerbrennbar 4250/04
Kategorie: BESCHLÄGE
Dorma Austria GmbH, Pebering Strass 22A-5301 Eugendorf
Obentürschließer DORMA-Türschließersysteme TS 91, TS 90, TS
89F und TS 71
EIG geeignet lt ÖNORM
04070501-1/BEU
Obentürschließer DORMA-Türschließersysteme TS 93, TS 92, TS
83 TS 73V und TS 72 EIG geeignet lt ÖNORM 04070501-2/BEU
Elektr. betriebene Feststellvorrichtungen DORMA-Feststellvorrichtungs- systeme G 93 GSR-EMF, G 93 GSR-EMF/BG, G 93 EMF, G
93 EMR, TS 99 FL, TS 99 FLR, TS 73 EMF und TS 73 EMR
EIG geeignet lt ÖNORM
04070501-3/BEU
Schließfolgeregler DORMA-Schließfolgereglersysteme SR 390,
SR 392 G 93 GSR, G 93 GSR/BG und GSR-Drehlager
EIG geeignet lt ÖNORM
04070501-4/BEU
Integr. Türschließer DORMA ITS 96, Bodentürschließer DORMA
BTS 80 F, Feststellvorrichtungen DORMA G 96 EMF, G 96 GSREMF, BTS 80 EMB und BTS 80 FLB, Schließfolgeregler DORMA G
96 GSR, ITS GSR Drehlager und BSR
EIG geeignet lt ÖNORM
04070501-5/BEU
Grundmann Beschlagtechnik GmbH,
Grundmannstraße 24, A-3163 Rohrbach a. d. Gölsen
Namensschilder mit/ohne Namensleiste, Namensschild mit Türspion
EIG geeignet lt ÖNORM
04090604/BEU
GEZE Austria GmbH, Mayrwiesstraße 12, A-5301 Hallwang
Oben-Türschließer GEZE TS 2000 V und GEZE TS 2000 V BC
EIG geeignet lt ÖNORM
04031736/04
Hugin Sweda Datensysteme GmbH,
Laxenburger Straße 226, A-1232 Wien
"VingCard Elsafe System", Drückergarnituren mit elektronischem
Lesesystem für den Einbau in geprüfte Feuerschutzabschlüsse
EIG geeignet lt ÖNORM
14287/BEU
Häfele Austria GmbH, Römerstraße 4, A-5322 Hof bei Salzburg
Drückergarnitur mit elektronischem Lesesystem Typenbez.
"Türterminal Dialock DT FH / DTPro FH"
EIG geeignet lt ÖNORM
03012810/BEU
Mega Gossau AG, Langfeldstraße 6, CH-9201 Gossau
Drückergarnituren Mega 32.235 mit Klip-Rosetten und Mega 32.200
mit Langschild
EIG geeignet lt ÖNORM
03070319/04
Tormax Landert Motoren AG, CH-8180 Bülach-Zürich
Drehtürautomatikantrieb, Type "TORMAX TDA" Eignung für den
Einbau in geprüfte Feuerschutzabschlüsse
EIG geeignet lt ÖNORM
04012909/BEU
Kategorie: DECKEN
Berlinger Holzbau GmbH, Zoll 887, A-6861 Alberschwende
Brandversuch an einer Brettstapel-Beton-Verbunddecke
R90 R90 laut DIN 4102/11
03072809/BEU
Kategorie: FLAMMSCHUTZ
Ing. Peter Bucher KG, Baustoffgroßhandel & Transporte,
Walchau 37, A-6391 Fieberbrunn
BUCHER Feuerschutzplatte FX
A nichtbrennbar 4255/04
Leigh's Paints Tower Works, Kestor Street, GB-BL22A00 Bolton
"Firetex FX5000", auf Wasser basierendes, dämmschichtbildendes
Fortsetzung auf Seite 30
www.brandschutz.at - Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005
27
Baulicher Brandschutz
Einfach, sicher, schnell – optimaler Brandschutz mit FERMACELL
FERMACELL ist eine baubiologisch streng geprüfte Ausbauplatte, die aus einem innigen Gemisch aus Gips und Papierfasern besteht. Für den Planer, Architekten und Bauherren sind
wesentliche Qualitätskriterien die hohe Stabilität, die universellle Einsetzbarkeit als Bau-, Brandschutz- und Feuchtraumplatte,
ein patentiertes Verfahren der Fugenverbindung (Klebefuge),
und die Möglichkeit mit dünnen Wandkonstruktionen hohen
Brand- und Schallschutz zu erzielen.
FERMACELL besitzt die CE Kennzeichnung, ist nach EN-Normen,
ÖNormen und internationalen Normen geprüft, güteüberwacht und
besitzt eine Zulassung der MA 64 in Wien. Ferner besitzt FERMACELL die ISO 9001 Zertifizierung.
Vorteile für den Architekten:
FERMACELL Wand-, Decken- und Bodenkonstruktionen zeichnen
sich durch geringen Platzbedarf, raschen Baufortschritt und optimalen Kosten-Nutzen-Verhältnis bei höchsten Anforderungen aus.
Als Beispiel sei die Montagewand mit Stahlunterkonstruktion, Typ 1
S31 erwähnt. Bei einer Wanddicke von nur 95 mm und einer FERMACELL Beplankung auf jeder Seite von nur 12,5 + 10 mm
Plattendicke wird ein Brandschutz F90 und ein Schallschutz Rw = 58
dB erreicht.
Schlanke Wände bringen Raumgewinn, der sich vor allem bei
Mietobjekten niederschlägt, wo der Mietzins zumeist auf tatsächliche
Nutzflächen (z. B. Büro) bezogen wird. Das Thema Raumgewinn ist
natürlich ebenso bei Planungen von Hotelbauten, Krankenhäusern
und anderen Nutzbauten von vordringlicher Bedeutung.
Durch die hohe Stabilität von FERMACELL ist auch eine entsprechende Stoßfestigkeit gegeben, dadurch können Sanierungskosten
erheblich reduziert werden.
Ein weiterer Vorteil sind hohe Auszugslasten für Nägeln, Schrauben
und Dübeln, dadurch ist eine problemlose Befestigung von wandhängenden Lasten möglich.
Beim Dachgeschoßausbau wird ein Brandschutz F60 schon mit einer
Lage FERMACELL-Platten 12,5 mm dick in Verbindung mit
Steinwolledämmung, F30 mit 10 mm FERMACELL-Platten und
Mineralwolledämmung erreicht.
Vorteile für den Verarbeiter:
Dem Verarbeiter kommt vor allem die einfache Montage der FERMACELL-Wand F90 entgegen. Die erste Lage Platten wird auf die
Metallkonstruktion geschraubt, im Bereich der Stoßstellen genügt ein
stumpfer Stoß um den hohen Brandschutz zu erreichen. Ein wesentliches Argument für den Verarbeiter ist weiters, daß die zweite Lage
der FERMACELL Platte, im Wandbereich unabhängig von der
Unterkonstruktion, in die erste Lage geklammert werden kann.
Daraus ergibt sich bei der Montage ein erheblicher Zeitgewinn.
Auf eine Holzunterkonstruktion kann schon die erste Lage FERMACELL Platten mittels Klammern befestigt werden. Die patentierte
Klebefuge ergibt eine hochfeste Verbindung der Plattenstöße mit
dem Vorteil eines minimalen Spachtelaufwandes. Weiters sind die
FERMACELL Platten werkseitig vorgrundiert, auf die Oberfläche
kann direkt gestrichen, tapeziert oder verfliest werden.
NEU: FERMACELL Bauplatte HD
Aus Sicht des Brandschutzes ist die neue FERMACELL Bauplatte
HD, eine zementgebundene Fassadenplatte, besonders interessant.
Auf eine Holzkonstruktion geklammert bringt sie bereits eine hochwertige Brandschutzverkleidung mit einem Brandwiderstand von
F90, unabhängig vom Dämmstoff. Weiters besitzt die FERMACELL
Bauplatte HD eine statische Zulassung für den Holzrahmenbau, garantiert einen Witterungsschutz des Bauwerkes über sechs Monate,
bis zum Aufbringen des Putzes und ermöglicht ein direktes verputzen
ohne Dämmstoffzwischenlage und ist damit besonders wirtschaftlich.
Vorteile bei Planung und Ausführung:
Umfangreiche Daten von FERMACELL, die wichtigsten Prüfzeugnisse und Verlegerichtlinien sind in einem Architekten-Ordner
und einem Holzbau-Ordner zusammengestellt.
Darüber hinaus können FERMACELL-Ausschrelbungstexte, die dem
neuesten Standard LBH für den Hochbau entsprechen, angefordert
werden. Diese Ausschreibungstexte sind in gedruckter Form oder auf
CD erhältlich.
Anzufordern sind die Unterlagen über die
FERMACELL-Ausbauplatten und Konstruktionen
über die XELLA Trockenbau-Systeme GmbH., ZN-Österreich,
2351 Wr. Neudorf, Brown-Boveri-Straße 6/4/24 oder über die
FAXHOTLINE 02236/42509.
28
Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005 - www.brandschutz.at
Prüfergebnisse
IBS - Institut für Brandschutztechnik und Sicherheitsforschung
Fortsetzung von Seite 27
Beschichtungssystem für offene und geschlossene Stahlträger und
Stahlstützen
F30 brandhemmend
03092413-1/04
"Firetex FX3000", "Firetex FX4000", auf Lösungsmittel basierendes,
dämmschichtbildendes Beschichtungssystem für offene und geschlossene Stahlträger und Stahlstützen
F30 brandhemmend
03092413-2/04
"Firetex FX1000", "Firetex FX2000", auf Lösungsmittel basierendes,
dämmschichtbildendes Beschichtungssystem für offene und
geschlossene Stahlstützen und für offene Stahlträger
F30 brandhemmend
03092413-3/04
Kategorie: RAUCHFÄNGE
interactive Frischluft und Abgassysteme GmbH,
Rurstraße 15 a, D-4156400 Kaarst
Xelstar - doppelwandige Kunststoff-Abgasleitung
EIG geeignet lt ÖNORM
04062806-1/04
Xelstar und Xelflex - einwandige Kunststoff-Abgasleitung
EIG geeignet lt ÖNORM
04062806-2/04
doppelwandige Edelstahl-Abgasleitung
EIG geeignet lt ÖNORM
04062806-3/04
einwandige Edelstahl-Abgasleitung
EIG geeignet lt ÖNORM
04062806-4/04
Kategorie: HEIZSTÄTTEN
ETA Heiztechnik GmbH,
Gewerbepark 1A-4716 Hofkirchen an der Trattn
Rückbrandschutzeinrichtung für automatische Holzfeuerungsanlagen
Zellenradschleuse, Typenbez.: 030-2200-01
EIG.004 geeig.lt. TRVB H 118
03092904/BEU
Mawera Holzfeuerungsanlagen GmbH,
Neulandstraße 30, A-6971 Hard/Vorarlberg
Aufgabeschieber mit Sperrschieber, Rückbrandschutzeinrichtung für
automatische Holzfeuerungsanlagen
EIG.004 geeig.lt. TRVB H 118
04072704/BEU
Kategorie: KLAPPEN
Defrotherm Energiesparsysteme,
Doblerstraße 18, A-8501 Lieboch
Absperrvorrichtungen gegen Brandübertragung Typenbez.: "BEW-K90
/RK" mit Rückschlagklappe Typenbez.: "BEK-K90/ED" mit Einbaurahmen
K90 brandbeständig
4238/04
G & P Air Systems Vertriebsgesellschaft mbH,
Grillgasse 46, A-1110 Wien
Brandrauch-Steuerklappe, Type "BRK/E", eckige Ausführung
EIG.002 geeignet/ÖNORM H6029
4247/04
IMP Klima d.o.o., Godovic 150, SLO-5275 Godovic
Absperrvorrichtungen gegen Brandübertragung in einer F90 ge-prüften Metallständerwand, Typenbez.: "PL-12-K90" in eckiger
Ausführung "PL-13-K90" und PL-14-K90 in runder Ausführung
K90 brandbeständig
4248/04
Johann Wernig KG, Kunststoff- und Lüftungstechnik,
Unterbergen 40, A-9163 Unterbergen / Rosental
Absperrvorrichtung gegen Brandübertragung Typenbez. "BVK 160"
K90 brandbeständig
4233/04
Strulik GmbH, Nessbacher Straße 13, D-65597 Hünfelden
Absperrvorrichtungen gegen Brandübertragung, Typenbez.: "BEWK90/RK" mit Rückschlagklappe "BEK-K90/ED" mit Einbaurahmen
K90 brandbeständig
4253/04
Baumgartner GesmbH, Kamin-Fassaden,
Oberstorcha 87, A-8341 Paldau
DW-Baumgartner - mehrschaliges Fangsystem
EIG geeignet lt ÖNORM
04021108-4/04
Bertrams AG, Eiserfelder Straße 70, D-57072 Siegen
BERTRAMS EWR - einwandiges Metallrauchfangsystem
EIG geeignet lt ÖNORM
04020208-1/04
BERTRAMS EWR FU/D - einwandiges Metallrauchfangsystem
EIG geeignet lt ÖNORM
04020208-2/04
BERTRAMS DW - doppelwandiges Metallrauchfangsystem
EIG geeignet lt ÖNORM
04020208-3/04
BERTRAMS DW FU/D - doppelwandiges Metallrauchfangsystem
EIG geeignet lt ÖNORM
04020208-4/04
Domo-Sanifer Koller & Reisinger,
Tuffeltsham 75, A-4800 Attnang - Puchheim
Santa Claus Claro Duo - mehrschaliges Edelstahl-Fangsystem
EIG geeignet lt ÖNORM
04022626-1/04
Santa Claus Mono - einwandiges Edelstahl-Fangsystem
EIG
geeignet lt ÖNORM
04022626-2/04
Santa Claus Duo - mehrschaliges Edelstahl-Fangsystem
EIG
geeignet lt ÖNORM
04022626-3/04
Santa Claus Claro - einwandiges Edelstahl-Fangsystem
EIG
geeignet lt ÖNORM
04022626-4/04
Santa Claus PPS Flex - flexible Kunststoff-Abgasanlage
EIG
geeignet lt ÖNORM
04022626-5/04
Santa Claus PPS Star - einwandige Kunststoff-Abgasleitung
EIG
geeignet lt ÖNORM
04022626-6/04
H. Stocker GmbH, Höttinger Au 74, A-6020 Innsbruck
Technaflon - Kunststoff-Abgasleitung
EIG geeignet lt ÖNORM
04021108-1/04
Liscioflex - Edelstahl-Fangsystem
EIG geeignet lt ÖNORM
04021108-2/04
ATEC PP - Kunststoff-Abgasleitung
EIG geeignet lt ÖNORM
04021108-3/04
ISOMET Köller & Lusenberger,
Am Damm 4, A-4053 Haid bei Ansfelden
Metallfangsystem "Optinox-Isomet"
EIG geeignet lt ÖNORM
04040508/04
Kategorie: LUFTLEITUNGEN
Foseco GmbH, Gelsenkirchener Straße 10, D-46325 Borken
Lüftungsleitungen aus Kalziumsilikatplatten der Type "PYROBOR 600"
L90 brandbeständig
04051913-1/04
Lüftungsleitungen aus Kalziumsilikatplatten der Type "PYROBOR 600"
mit innenliegendem Blechkanal
L90 brandbeständig
04051913-2/04
LIVE Gesellschaft für Abgas-Technologie mbH,
Johann-Philipp-Reis-Straße 6, D-55469 Simmern
Edelstahlrauchfangsystem LIVE DES FU
EIG geeignet lt ÖNORM
03112805-1/04
Edelstahlrauchfangsystem LIVE ES FU
EIG geeignet lt ÖNORM
03112805-2/04
LIMOT Elektromotorenbau- GmbH & Co KG
Paschinger Straße 56A-4060 Leonding
Absperrvorrichtungen für Lüftungsleitungen Typenbez.
"Deckenschott AVD 100 bzw. AVD 200"
F90 brandbeständig
03120411-1/04
Absperrvorrichtungen für Lüftungsleitungen Typenbez. "AVW 100
bzw AVW 200"
F90 brandbeständig
03120411-2/04
Moldrich Metallwaren, Gaudenzdorfer Gürtel 73a, A-1120 Wien
einwandiger Edelstahl-Rauchfang mit Dichtungsmasse und
Dämmschicht Typenbez.: "MMW"
EIG geeignet lt ÖNORM
4236/04
Metallrauchfangsystem MMW
EIG geeignet lt ÖNORM
03072806-1/04
Metallrauchfangsystem MSR
EIG geeignet lt ÖNORM
03072806-2/04
Fortsetzung auf Seite 32
30
Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005 - www.brandschutz.at
Baulicher Brandschutz
Kabeldurchführungen von bst Döpfl im T-Center St.Marx
Flügel und Finger im Flaggschiff von T-Mobile
Auf dem 21.000m² Gelände des ehemaligen Schlachthofes St.Marx
entstand seit 2002 das T-Center als "Flaggschiff" von T-Mobile, welches
im Herbst 2004 seiner endgültigen Bestimmung übergeben wurde. Von
der Architektengruppe Domenig / Peyker / Eisenköck geplant und durch
die Generalunternehmer ARGE Porr/Wibeba errichtet, gehört dieses
Bauprojekt mit einer Gesamtfläche von 134.000m² zu den größten in
Österreich. 150.000m³ (10.000 LKW-Fuhren) Aushubmaterial, 7.000
Bohrpfähle, 80.000m³ Beton und 8.000 to Baustahl wurden bis zur
Fertigstellung von rund 2.500 Bauarbeitern und Gebäudetechnikern
verarbeitet. Im "Flügel" befindet sich der Hauptteil der Büros, in denen
T-Mobile etwa 2000 Arbeitsplätze unterbringt. Die drei "Finger" stellen
eine Art Pufferfunktion des Gesamtprojektes dar, in denen weitere
Büros, Shops und ein Hotel untergebracht sind. Wenn man als
Autofahrer auf der Wiener Süd-Ost Tangente in diesem Bereich unterwegs ist, hat man den Eindruck an einem Hafenpier vorbeizufahren, an
dem gerade ein riesiges Kreuzfahrt-Schiff angelegt hat.
Im Keller des “Flügels” befindet sich die Groß-Rechenanlage von TMobile, die wegen der hohen Sicherheitsanforderungen, besonders
auch hinsichtlich des Brandschutzes bei Kabelinstallationen, mit hochwertigen Systemen ausgestattet wurde. Das SBS System von bst-Döpfl
ist eine modulare Abschottungs-Methode, mit der Kabelinstallationen
brandbeständig nach ÖNorm B3836 (DIN 4102/9)) abgedichtet werden.
Darüber hinaus bietet die Modultechnik auch Dichtheit gegenüber Gas,
Wasserdruck und Rauchgasen und ist jederzeit einfach und schnell bei
Nachinstallationen zu öffnen und zu schließen. Im T-Center St.Marx
wurden etwa 100 Durchführungen mit dem SBS System realisiert.
Gerade in Computerzentren, wo auch CO2 Löschanlagen zur
Anwendung kommen, ist die Gasdichtigkeit bei den Kabeldurchbrüchen
und die Flexibilität für ständige Nachrüstungen von großer Wichtigkeit.
Die Abschottungen wurden deshalb auch sehr großzügig ausgelegt um
für den weiteren Ausbau des Rechenzentrums flexibel zu sein.
Informationen auch unter www.bst-firestop.com oder
bst Brandschutztechnik, 1140 Wien.
www.brandschutz.at - Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005
31
Prüfergebnisse
IBS - Institut für Brandschutztechnik und Sicherheitsforschung
Fortsetzung von Seite 30
Otto Hintner Kaminwerk, Bodensiedlung 12 a, A-6300 Wörgl
PROFI-Abgasanlage
EIG geeignet lt ÖNORM
04070709-1/04
Hinterlüftetes, mehrschaliges Rauchfangsystem PROFI
EIG geeignet lt ÖNORM
04070709-2/04
Plewa-Werk Klardorf GmbH,
Tongrubenstraße 10, D-92421 Schwandorf
Universo S EIG geeignet lt ÖNORM
Universo 2/LAS/K EIG geeignet lt ÖNORM
Unitherm Universo FT-K EIG geeignet lt ÖNORM
04122022-1/04
04122022-2/04
04122022-3/04
Plewa-Werke GmbH, Merscheider Weg 1, D-54662 Speicher
Plewa ISOFIX 2000 - dreischaliger Montagerauchfang
EIG geeignet lt ÖNORM
04060402-1/04
Plewa ISOFIX LAS 2000 - Luft-Abgas-System
EIG geeignet lt ÖNORM
04060402-2/04
Plewa FTS - geschoßhoher, mehrschaliger Montagerauchfang
EIG geeignet lt ÖNORM
04060402-3/04
Plewa LAS 2000 - Luft-Abgas-System
EIG geeignet lt ÖNORM
04060402-4/04
Rochus Rohner, Betonwerk und Handel,
Bützestraße 39, A-6923 Wolfurt
Mantelsteinfohrmstücken der Firma Betonwerk Rohner F90 brandbeständig
04062503/BEU
Selkirk Technik GmbH, Wiehler Straße 5, D-51545 Waldbröl
ICS - doppelwandige Edelstahl-Abgasanlage
EIG geeignet lt ÖNORM
04062809-1/04
SUPRA - einwandige Edelstahl-Abgasanlage
EIG geeignet lt ÖNORM
04062809-2/04
PRIMA - einwandiges Rauchfangsystem
EIG geeignet lt ÖNORM
04062809-3/04
Skoberne Willi,
Albert-Einstein-Ring 20, D-64342 Seeheim-Jugenheim
PP flex - Abgasleitung aus Polypropylen
EIG geeignet lt ÖNORM
04062807-1/04
konzentrisches AZ-System aus Polypropylen und Aluminium
EIG geeignet lt ÖNORM
04062807-2/04
PPS Abgasleitung aus Polypropylen
EIG geeignet lt ÖNORM
04062807-3/04
SEM Schneider Elementebau GmbH & Co. KG,
Gewerbepark, D-06578 Oldisleben
Einwandiger Edelstahlfang "AQUA"
EIG geeignet lt ÖNORM
Doppelwandiger Edelstahlfang "VARIO"
EIG geeignet lt ÖNORM
Walter Kalousek Metallrauchfangbau GmbH,
Sulzengasse 5, A-1230 Wien
Isolierter Metallschornstein, Type "KMB"
EIG geeignet lt ÖNORM
04081607-1/04
Revisionsdeckel, MEPLA (Aluverbundrohre)-Rohrdurchführungen
und Gainzen in einer Installations-Schachtwand
F90 brandbeständig
04042214-1/04
Hapuflam GmbH, Neuweg 1-4, D-67308 Zellertal
Hapuflam-Brandschutzgewebe zum Einsatz als Sonderabschottungssystem für Kabeln bzw. Elektroleitungsführungen in Massivbauteilöffnungen
I90 brandbeständig
04051132/NOS
Hofer KG, Zweigniederlassung,
Hofer Straße 1, A-2521 Trumau
Aerosol-Lagerregal als Aufsatzregal DGPLV 2002, BGBl.Nr.
489/2002
DGPLV 02Druckgaspackg. VO
04051916-1/BEU
Aerosol-Lagerregal als Bodenregal DGPLV 2002, BGBl.Nr.
489/2002
EIG geeignet lt ÖNORM 040519162/BEU
IBS-Institut für Brandschutztechnik und Sicherheitsf. GmbH,
Petzoldstraße 45, A-4020 Linz
Lüfter für Rauch- und Wärmeabzugsanlagen: RWA-Lichtkuppeln mit
der Systembezeichnung "GB-165Grad-VDP oder GB-165Grad-VDEG"
EIG.001 geeignet/TRVB S 125
04080610/04
INNOTEG Produktions GmbH,
Eltendorfer Straße 290, A-7543 Kukmirn
Biber 6-fach Modul-REZYRIT mit 2 % Flammschutzmittel
RES. resistent
Rapold Harald Schindelfachgeschäft,
Gewerbestraße 203, A-5092 St. Martin bei Lofer
Dach mit dreilagiger Lärchenschindeldeckung mit Hinterlüftung resistent gegen Flugfeuer und Wärmestrahlung von Außen
RES. resistent
4240/04
RWA Licht- und Lüftungstechnik GmbH,
Unterfils 3, A-4624 Pennewang
RWA-Jalousien Typ EURA-D
EIG.001 geeignet/TRVB S 125
04062308/04
Lüfter für Rauch- und Wärmeabzugsanlagen: RWA-Doppelklappe
mit der Systembezeichnung "DUO-Therma"
EIG.001 geeignet/TRVB S 125
04062308-1/04
Simon RWA Systeme Gmbh, Medienstraße 8, D-940360 Passau
Rauch- und Wärmeabzugszentralen der Type ESM-T/X
EIG.001 geeignet/TRVB S 125
04040635-1/04
Rauch- und Wärmeabzugszentralen der Type ES 251
EIG.001 geeignet/TRVB S 125
04040635-2/04
04081607-2/04
Stöbich Brandschutz GmbH & Co. KG,
Gewerbehof 8, D-73441 Bopfingen
Feuerschutzvorhänge "System Fibershield" Ausführungsgröße 12 x 5 m
EIG geeignet lt ÖNORM
03072402/04
04031806/04
Theo Ott, Holzschindeln,
Bahnhofstraße 18, D-83404 Ainring-Hammerau
Probedach mit dreilagiger Lärchenschindeldeckung mit Hinterlüftung
resistent gegen Flugfeuer und Wärmestrahlung von Außen
RES. resistent
4239/04
Kategorie: SONDERELEMENTE
Atmos Lüftungs- und Industrieverglasungssysteme GmbH,
Dobrowskygasse 6, A-1230 Wien
flexible Rauchschürze (Rauchvorhang), Type: "Stopsmoke"
EIG.001 geeignet/TRVB S 125
03032508-1/04
Colt International Gesellschaft mbH,
Winetzhammerstraße 12, A-4030 Linz
Rauch- und Wärmeabzugszentralen (RWA-Zentralen) der Type ESM-T/X
EIG.001 geeignet/TRVB S 125
04071217-1/04
Rauch- und Wärmeabzugszentralen (RWA-Zentrale) der Type ES 251
EIG.001 geeignet/TRVB S 125
04071217-2/04
TLT-Turbo GmbH, Gleiwitzstraße 7, D-66482 Zweibrücken
Zweiteilige Abluftjalousie in horizontaler Einbaulage Typenbezeichnung
"Abluftjalousie Type TEK 400/2.3" EIG geeignet lt ÖNORM 15091/04
Wolter GmbH & Co. KG, Am Wasen 11, D-76316 Malsch
Wolter Axialventilatoren zur Absaugung von Brandgasen in der
Dimension DN 400 mm, DN 710 und DN 1250 mm EIG.001 geeignet/TRVB S 125
11581/Z/04
Kategorie: STÜTZEN
Geberit Huter GmbH, Statz 80, A-6143 Matrei am Brenner
Revisionskästen für Wasser und Elektro mit Kabeldurchführungen,
32
4070/01
Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005 - www.brandschutz.at
Prüfergebnisse
IBS - Institut für Brandschutztechnik und Sicherheitsforschung
Intumex GmbH, Brandschutzprodukte,
Buchnerplatz 1, A-4021 Linz
F 30-Beschichtungssystem für Stahltragwerke, Typenbez. "Intumex
SC-S 30" F30 brandhemmend 04020901/BEU
Intumex SC an verschiedenen Stützenstummeln im unbelasteten und
einer Stütze im belasteteten Zustand
EIG geeignet lt ÖNORM
04050605-1/04
Intumex SC an verschiedenen Stützenstummeln im unbelasteten und
einer Stütze im belasteten Zustand
EIG geeignet lt ÖNORM
04050605-2/04
Intumex SC an verschiedenen Stützenstummeln im unbelasteten und
einer Stütze im belasteten Zustand
EIG geeignet lt ÖNORM
04050605-3/04
Intumex SC an verschiedenen Stützenstummeln im unbelasteten und
einer Stütze im belasteten Zustand
EIG geeignet lt ÖNORM
04050605-4/04
Kategorie: TEXTIL
CWA Constructions SA/Corp., Bornfeldstraße 6, CH-4601 Olten
Teppichmuster, Type "Karat 3", verklebt auf Holzplatte mit "Cellcoat"Klebersystem
B1 schwerbrennbar
4249/04
Kategorie: TORE
Brandauer Sommerrodel- Tunneltechnik GmbH,
Schattau 64, A-5442 Russbach am Pass Gschütt
Tore zweiflügeliges Stahldrehtor, Typenbez.: "Drehflügeltor T90-2"
T90 brandbeständig
4252/04
BS Brand-Schutztore GmbH & Co. KG,
Am Wattberg 51, D-2690300 Surwold
Stahlstaffeltore "MATADOOR" T90 brandbeständig3062606-2/NOS
Sektionaltore "TITAN"
T90 brandbeständig3062606-3/NOS
Stahlschiebetore T90-1 "ORPHEUS" T90 brandbeständig 3062606-1A/NOS
Stahlschiebetore T90-2 "ORPHEUS" T90 brandbeständig 3062606-1B/NOS
Effertz Tore GmbH,
Am Gerstacker 190, D-41238 Mönchengladbach
Feuerschutzvorhang FVR121
E 120-C hochbrandbeständig
04040712/NOS
Kategorie: TÜREN-HOLZ
Dana Türenindustrie Gesellschaft mbH,
Gleinkerau 70, A-4582 Spital am Pyhrn
"VISIT", 1flg. Holzdrehtür innerhalb einer Stahlumfassungszarge
T30 brandhemmend
4243/04
"VISIT", 1flg. Holzdrehtür mit Verglasung, Prüfbericht
T30 brandhemmend
04022001/04
Einflügelige Holzdrehtür innerhalb einer Stahlumfassungszarge
DANA Type 2: "VISIT 1" E30 brandhemmend
04051912/04
Einflügelige Holzdrehtür innerhalb eines Blendrahmens BM45 DANA
Type 2: "VISIT 1" E30 brandhemmend
04081301/04
Eckerstorfer Alois Ges.mbH, Tischlerei,
Kasten 21, A-4171 St. Peter am Wimberg
Eine einflügelige Holzdrehtür mit Oberteil bzw. eine zweiflügelige
Holzdrehtür mit verglasten Gangflügel und Oberlichte innerhalb eines
Rahmenstockes in einer mit GKF beplankten Metallständerwand
E30 brandhemmend
04042117/04
Gebrüder Wehle OHG, Bau- und Möbeltischlerei,
Auweg 44, A-6123 Terfens
Einflügelige Holzdrehtür mit und ohne Verglasung innerhalb eines
Holz-Futterstockes, Modell: WEHLE 1
T30 brandhemmend
03121115/03
Ing. Claus Rimpler, Spezialtischlerei,
Hauptstraße 2, A-3300 02 Winklarn
zweiflügelige Holzdrehtüren innerhalb einer Holzblockzarge mit
Seitenteilen F30 brandhemmend
03051405/04
Loidhammer Johann, Tischlerei und Einrichtungshaus,
Köhlerweg 25, A-4820 Bad Ischl
Portalkonstruktion R bzw. T 30 Typenbez. "LOIDHAMMER R 30 bzw. T 30"
T30 brandhemmend
3233/92
Reinex Türen GmbH, Hafingerweg 1, A-3100 St. Pölten
Stumpfe, einflügelige Holzdrehtür, Type "3PR-43 T 30"
T30 brandhemmend
4225/04
Stumpfe, einflügelige Holzdrehtür, Type "3PR-43 T 30"
T30 brandhemmend
4225/04
Rubner Türenwerk AG/SpA, Handwerkerzone 10, I-39030 Kiens
"Rubner 02", einflügelige Holzdrehtür mit verglastem Oberteil sowie
Seitenteilen mit Glas- und Paneelfüllung Prüfgrundlagen: ÖNORM
EN 1363-1, ÖNORM EN 1634-1
T30 brandhemmend
03101002/04
Rudolf Seidl jun. Tischlerei, Nöfing 2, A-4963 St. Peter am Hart
Einflügelige Holzdrehtüren innerhalb eines Futterstockes in einer mit
GKF-Platten beplankten Metallständerwand, Type "FIRESTORM"
T30 brandhemmend
04030421/04
RWD Schlatter AG, St. Gallerstraße 21, CH-9325 Roggwil
2 x 1flg. Holzdrehtüren innerhalb Stahlumfassungszarge PF48 - G SD57IT
T30 brandhemmend
4244/04
2x1flg. Holzdrehtüren innerhalb einer Holzblockzarge mit einem verglasten Seitenteil, Typenbez.: "PF48 RT-SD57 BF"
T30 brandhemmend
4245/04
Einflügelige Holzdrehtür, Typenbez. "PF48G SD57"
T30 brandhemmend
03042811/04
Schörghuber Spezialtüren GmbH & Co. Betriebs-KG,
Neuhaus 3, D-84539 Ampfing
Holztür der Type "FORM-Brandschutztür Typ 8N"
T90 brandbeständig
04042006-1/04
Holztür, Type "FORM-Brandschutztür Typ 6N"
T30 brandhemmend
04042006-2/04
Holztür, Type "FORM-Brandschutztür Typ 4N"
T30 brandhemmend
04042006-3/04
Holztür, Type "FORM-Brandschutztür Typ 27N"
T30 brandhemmend
04042006-4/04
Holztür, Type "FORM-Brandschutztür Typ 27N"
T30 brandhemmend
04042006-5/04
Holztür, Type "FORM-Brandschutztür Typ 26N"
T30 brandhemmend
04042006-6/04
Holz-Kippflügel, "Form-Brandschutztür Typ 25V-DK" (Kippflügel)
T30 brandhemmend
04042006-7/04
Holzschiebetür, Type "Form-Brandschutztür Typ 3ST"
T30 brandhemmend
04042006-8/04
Holztür, Type "Form-Brandschutztür Typ 3N"
T30 brandhemmend
04042006-9/04
Wandkonstruktion, Type "Form-Brandschutztür Typ 25V"
F30 brandhemmend
0404200610/04
Tür-Wandkonstruktion, "Form-Brandschutztür Typ 3N" u. "Typ 25V"
T30 brandhemmend
0404200611/04
Holztür, Type "Form-Brandschutztür Typ 16N"
T30 brandhemmend
0404200612/04
Holztür, Type "Form-Brandschutztür Typ 13N"
T30 brandhemmend
0404200613/04
Holztür, Type "Form-Brandschutztür Typ 4N" in Verbindung mit einer
beweglichen, selbstschließenden Brandschutzverglasung mit der
Bezeichnung "Form-Brandschutztür, Typ 25V-DK (Kippflügel)"
T30 brandhemmend
0404200614/04
Einflügelige, gefälzt einschlagende Holztür, ca. 66 mm dick, mit der Bezeichnung T 30-1-Tür "Form-Brandschutztür, Typ 5N" in Verbindung mit
einer Holzstockzarge
T30 brandhemmend
0404200615/04
Tischlerei Telser O.H.G,
Handwerkerzone 191, I-39024 Mals-Burgeis
Einflügelige Holzdrehtür innerhalb eines Futterstocks in einem
massiven Ziegelmauerwerk, Type "TFA-30" bzw. "TFA-30-DB"
Fortsetzung auf Seite 36
www.brandschutz.at - Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005
33
Baulicher Brandschutz
Klima-Wind-Kanal, Wien: Wärmedämmung Fundamentplatte mit FOAMGLAS®
Ein weltweit einzigartiges Testzentrum
Der Klima-Wind-Kanal in Wien sprengt gewohnte Dimensionen
in vielerlei Hinsicht. In der weltgrößten Fahrzeugversuchsanlage
kann nicht nur jedes denkbare Klima erzeugt, auch Verläufe von
Fahrten können simuliert werden. Die Tests dienen dazu,
Komfort und Sicherheit von Verkehrsmitteln zu erhöhen. Daß für
ein solches Zentrum nur hochwertige Materialien zum Einsatz
kommen, versteht sich von selbst. Für die Dämmung der
Stahlbeton-Fundamentplatte ist es FOAMGLAS®.
Christine Sommer und Ing. Maria Brandstetter
Schon seit Jahrzehnten wurden in Wien klimatechnische Untersuchungen an Schienenfahrzeugen vorgenommen. 1961 konnte auf
dem Gelände des Wiener Arsenals die "Klimakammer Wien" feierlich
in Betrieb genommen werden. Die 40 Jahre alte Anlage entsprach
modernen Ansprüchen jedoch nicht mehr, so daß in Wien-Floridsdorf
eine Neue gebaut wurde. Seit Ende 2002 werden hier nun Schienenfahrzeuge und andere Verkehrsmittel auf Herz und Nieren getestet.
Für unterschiedlichste Anforderungen konzipiert
Mit den Bauarbeiten für den Wiener Klima-Wind-Kanal wurde im
März 2001 begonnen. Es konnte sowohl der zeitliche als auch der
finanzielle Rahmen unterschritten werden. Die Gesamtkosten des
Projektes inkl. Landerwerb beliefen sich auf 65,5 Mio. Euro. Die
Finanzierung erfolgte im Rahmen eines Private-Public-PartnershipModells. Der Klima-Wind-Kanal ist an die Betreibergesellschaft RTA
verpachtet, an der neben der Arsenal Research GmbH alle namhaften Schienenfahrzeughersteller beteiligt sind. Die Einbindung der
Industrie garantiert eine hohe Auslastung und damit den wirtschaftlichen Betrieb. In der
neuen Anlage können
neben Schienenfahrzeugen auch andere Transportsysteme, insbesondere Nutzfahrzeuge (z.
B. Busse und Lastkraftwagen) getestet werden.
Die unterschiedlichen
Anforderungen führten
zu dem Entschluss, zwei
Klima-Wind-Kanäle zu
Beim Bauwerk Klima-Windkanal kommt die außer- errichten, die unabhängewöhnliche Druckfestigkeit und hohe Lanzeitbe- gig voneinander betrielastbarkeit von FOAMGLAS zum Tragen.
ben werden können.
Qualität bei jedem Wetter
Die Anlage verfügt über einen großen (100 Meter) und einen "kleinen" (31 Meter) Windkanal. In den Kanälen können auch extremste
Klimabedingungen simuliert werden, denen Schienen- und andere
Fahrzeuge im Betrieb ausgesetzt sein können. So können Temperaturen zwischen -50 und +60 Grad Celsius sowie Windgeschwindigkeiten zwischen 10 und 250 km/h erzeugt werden. Parallel dazu lasssen sich auch Regen und Schnee "hinzufügen." Das Bauwerk selbst
wartet ebenfalls mit eindrücklichen Zahlen auf. Durch die Größe der
Anlage - das umbaute Volumen umfasst rund 120.000 m³ - und die
hohen Belastungen, die sich aus dem Betrieb der Klima-Wind-Kanäle
ergeben, ist der Bau wahrlich nicht alltäglich. Eine Kombination von
Stahl- und Massivbau erwies sich als geeignet für die hohen Anforderungen, die nach besonderen bauphysikalischen Lösungen verlangten. Dies begann beim Bodenaufbau des Gebäudes:
- 50 cm Frostschicht
- 30 cm Stahlbeton-Fundamentplatte
- 14 cm Wärmedämmung
- 1 Lage Geotextil
- 2 Lagen PAE-Folie
- 28 cm Betonplatte
- 0,2 cm Beschichtung
Für die Wärmedämmung auf der Stahlbeton-Fundamentplatte wurden FOAMGLAS®-Platten, Typ F 14, in Heißbitumen 105/25 verwendet. Aufgrund seiner außergewöhnlichen Eigenschaften und sei-
34
ner erstaunlichen Vielseitigkeit hat dieser Dämmstoff aus geschäumtem
Glas einen extrem breiten Anwendungsbereich.
Er kann einen konstant
hohen Dämmwert sicherstellen - für die gesamte
Lebensdauer des Systems.
Dies ist bei unzugänglichen Bauteilen von entscheidender Bedeutung.
Der kleinere der beiden Klima-Wind-Kanäle
Die spezifischen Eigenschaften von FOAM- ist 31 Meter lang und es können die extremsten
Klimabedingungen simuliert werden.
GLAS® ermöglichen langfristige Energieeinsparungen und bieten Gewähr für den Schutz der
Anlagen. Beim Bauwerk Klima-Wind-Kanal kam natürlich auch die
außergewöhnliche Druckfestigkeit und hohe Langzeitbelastbarkeit von
FOAMGLAS® zum Tragen. Kurz: Der Dämmstoff erwies sich sowohl
bauphysikalisch wie ökonomisch als überzeugende Lösung. Dies war
denn auch der Grund, weshalb sich der Planer - die Voest-AlpineAnlagenbau - bei diesem sensiblen Bauvorhaben für den Einsatz von
FOAMGLAS® entschieden.
Ein großes, imposantes Ganzes
Der Klima-Wind-Kanal stellt eine Besonderheit im Industriebau dar,
die Vergleiche mit anderen Projekten kaum zulässt. Zudem ließ die
auch für Wien bemerkenswerte Dimension der Anlage von Anfang an
öffentliches Interesse erwarten. Entsprechend war neben den technisch-ökonomischen auch den architektonisch-ästhetischen Aspekten hohe Beachtung zu schenken. Eine Aufgabe, die das Architektenteam Anna Popelka und Georg Poduschka hervorragend löste. Zunächst war verlangt, die Anlagenteile räumlich optimal anzuordnen.
Dann galt es das Design einer anlagenspezifischen Hülle zu entwickeln einer architektonischen Hülle, in der
sich die Technik widerspiegelt. Das
Architektenteam verstand es, die der
Technik innewohnenden Schönheit
Ausdruck zu verleihen. "Die Dimension der Projekts wird nicht verschleiert, sondern klar in Szene
gesetzt", wie Popelka/Poduschka es
formulieren. Der ganze Komplex ist
von einem homogenen, silbrig glänzenden Mantel überzogen, der die
Anlage visuell vereinheitlicht und ihr
ein unverwechselbares Gesicht gibt.
Aufgrund seiner erstaunlichern
Eigenschaften hält der
FOAMGLAS®-Dämmstoff
Extremsituationen stand und weist
hohe Dämmwerte auf - für die
gesamte Lebensdauer
Anwendung FOAMGLAS®:
Wärmedämmung auf Fundamentplatte:
1.000 m2 FOAMGLAS® Typ F, 140 mm
Am Bau Beteiligte
Objekt: Klima-Wind-Kanal, Wien-Floridsdorf
Bauherrschaft: Rail Test & Research GmbH
Planung: ARGE Aiolos Inc.- MCE VOEST GmbH & Co - VA TECH
ELIN EGB GmbH
Architektur: PPAG Popelka/Poduschka, Wien
Ausführung: Dach & Wand Huemer GmbH, Wels
Systemberatung FOAMGLAS®: Christine Sommer,
Pittsburgh Corning Ges.m.b.H., Hermanngasse 33/24, 1070 Wien
Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005 - www.brandschutz.at
Baulicher Brandschutz
Brennende Fragen
www.brandschutz.at - Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005
35
Prüfergebnisse
IBS - Institut für Brandschutztechnik und Sicherheitsforschung
Fortsetzung von Seite 33
T30 brandhemmend
04021228/04
1- bzw. 2-flg. Holzdrehtüre innerhalb einer Stahlumfassungszarge in
einer mit GKF-Platten beplankten Metallständerwand
T30 brandhemmend
04031910/04
Zweiflügelige Holzdrehtür innerhalb eines Futterstockes in einem
massiven Ziegelmauerwerk, Type "TFA-30-2F"
E30 brandhemmend
04051011/04
"TFA-30-BR", 1flg. Holzdrehtür mit Aluminiumeinlage innerhalb eines
Rahmenstockes in einem massiven Ziegelmauerwerk
T30 brandhemmend
04080607/04
Jansen AG, Stahlröhrenwerk-Kunststoffwerk,
Industriestraße 34, CH-9463 Oberriet SG
Systemprofile JANSEN ECONOMY 50 R 30 / G 30
R30 Rauchabschluss
04011904/04
Systemprofile JANSEN ECONOMY 60 R 30 / G 30 und JANSEN
ECONOMY 60 Edelstahl R 30 / G 30
R30 Rauchabschluss
04011906/04
Systemprofil JANSEN JANISOL 2 F 30 / T 30 und JANSEN JANISOL
2 Edelstahl F 30 / T 30
T30 brandhemmend 04011908/04
Systemprofile JANSEN JANISOL 3 F 60 / T 60
T60 hoch brandhemmend
04011919/04
Unterwaditzer GmbH, Tischlerei,
Berg im Drautal 95, A-9771 Berg im Drautal
Einflügelige Holzdrehtür mit verglaster Oberlichte in Holz-Blockzarge
zweiflügelige Holzdrehtür mit Verglasung in Holz-Umfassungszarge
Typ: "Roda 55/38/1/Fire"
T30 brandhemmend
04020528/04
Promat Gesellschaft mbH, Seybelgasse 13, A-1230 Wien
PROMAGLAS-SR T 30-1-Tür Arbeitsblatt Nr. 485.65
T30 brandhemmend
04071608-7/04
PROMAGLAS-SR T 30-2-Tür Arbeitsblatt 485.66
T30 brandhemmend
04071608-8/04
Variotec Sandwichelemente GmbH & Co KG,
Weißmarterstraße 3, D-92318 Neumarkt/Oberpfalz
Einflügelige Holzdrehtür, Type "Quadro S4"
T30 brandhemmend
RIHA Ges.mbH, Neuhofenstraße 19, A-4521 Schiedlberg
einflügelige Metalldrehtür mit Verglasung innerhalb einer Blockzarge
Type: "UT 731"
T30 brandhemmend
04030103/04
4232/04
Kategorie: TÜREN-METALL
Alu König Stahl GmbH, Goldschlagstraße 87-89, A-1150 Wien
Nichttragende, raumabschließende, verglaste Pfosten- und RiegelAluminium-Verbundkonstruktion der Baureihe SCHÜCO FIRESTOP
II ausgefacht mit unterschiedlich aufgebauten Pyrostop-Brandschutzglasscheiben bzw. einer Paneelfüllung
F90 brandbeständig
03102008/NOS
Schüco Firestop T90 (einflügeliges Brandschutztürsystem) Prüfbericht über die
Anerkennung der Prüfberichte der MPA beim iBMB Nr. 3537/6823-St- vom
25.08.2003 - Schüco Firestop T90 Nr. 3543/6883-St- vom 25.08.2003
T90 brandbeständig
04071318-1/NOS
Schüco Firestop T90 (zweiflügeliges Brandschutztürsystem) Prüfbericht über die Anerkennung der Prüfberichte der MPA beim iBMB Nr.
3540/6853-St- vom 18.10.2003, Nr. 3539/6843-St- vom 18.10.2003,
Nr. 3285/6004-St- vom 01.04.2004, Nr. 3659/9032-Kel- vom 28.04.2004,
T90 brandbeständig
04071318-2/NOS
Brandschutztechn. Beurt. der im "ALU Brandschutz Bestellkatalog,
ALUKÖNIGSTAHL SCHÜCO " dokumentierten Konstruktionsausbildungen von versch. SCHÜCO Feuerschutzkonstruktion
T30 brandhemmend
04071502-1/BEU
Brandschutztechn. Beurt. der im "ALU Brandschutz Fertigungskatalog
ALUKÖNIGSTAHL SCHÜCO" dokumentierten Konstruktionsausbildungen von SCHÜCO Feuerschutzkonstruktionen
T30 brandhemmend
04071502-2/BEU
Cadmetall Plan & Bau GmbH,
Koppstraße 2, A-1160 Wien
Einflügelige Metalldrehtüren innerhalb einer beplankten Stahlblockzarge, Typenbez. "CM T 30-NT"
T30 brandhemmend
03102309-1/04
Heroal Aluminium-Profilsysteme-VertriebsgesmbH,
Heroalstraße 1, A-4870 Vöcklamarkt
Einflügelige Metalldrehtür mit fixem Seitenteil und verglasten Oberlichten, Tyenbezeichnung "HEROAL 082"
R30 Rauchabschluss
4237/04
Hydro Building Systems GmbH,
Nordstraße 8, A-5301 Eugendorf
"FERRO-WICTEC 55-1" Stahl-Adapterprofilfassade Prüfbericht MPA
des iBMB Nr. 3401/0990 -Mp-G30 raumabschließend 03112706-1/NOS
"FERRO-WICTEC 50-1"
Stahl-Adapterprofilfassade Prüfbericht der MPA des iBMB Nr.
3596/7413 -Mp-F30 brandhemmend
03112706-2/NOS
"FERRO-WICTEC 50-1 HA" Stahl- bzw. Aluminium-Adapterprofilfassade Prüfbericht der MPA des iBMB Nr. 3652/7973-Mp-EI30
brandhemmend
03112706-3/NOS
36
Steba Brandschutztore GmbH.,
Niederottnang 21a, A-4901 Ottnang am Hausruck
Mehrteilig zusammengesetzte Flügeltüren mit der Typenbez.
VG T30-1, VG T30-2, VG T90-1 und VG T90-2
T30 brandhemmend
4032416/04
TORTEC Brandschutztor GmbH.,
Imling 10, A-4902 Wolfsegg am Hausruck
STS EI 30-1, einflügeliger Feuerschutzabschluss Prüfbericht Nr.
271 25954-1 vom 29.03.2004 des ift Rosenheim
T30 brandhemmend
04060209-1/NOS
STS EI 30-2, zweiflügeliger Feuerschutzabschluss Prüfbericht Nr.
271 25953-1 vom 06.04.2004 des ift Rosenheim
T30 brandhemmend
04060209-2/NOS
STU EI 30-1, einflügeliger Feuerschutzabschluss Prüfbericht Nr.
271 25954-3 vom 25.03.2004 des ift Rosenheim
T30 brandhemmend
04060209-3/NOS
STU EI 30-2, zweiflügeliger Feuerschutzabschluss Prüfbericht Nr.
271 25953-2 vom 06.04.2004 des ift Rosenheim
T30 brandhemmend
04060209-4/NOS
STS EI 90-1, einflügeliger Feuerschutzabschluss Prüfbericht Nr.
271 25952-6 vom 27.11.2003 des ift Rosenheim
T90 brandbeständig
04060209-5/NOS
STS EI 90-2, zweiflügeliger Feuerschutzabschluss Prüfbericht Nr.
271 25951-4 vom 25.03.2004 des ift Rosenheim
T90 brandbeständig
04060209-6/NOS
STS EI 90-2, zweiflügeliger Feuerschutzabschluss Prüfbericht Nr.
271 25951-6 vom 15.12.2003 des ift Rosenheim
T90 brandbeständig
04060209-7/NOS
STU EI 90-1, einflügeliger Feuerschutzabschluss Prüfbericht Nr.
271 25952-6 vom 27.11.2003 des ift Rosenheim
T90 brandbeständig
04060209-8/NOS
STU EI 90-2, zweiflügeliger Feuerschutzabschluss Prüfbericht Nr.
271 25951-7 vom 15.12.2003 des ift Rosenheim
T90 brandbeständig
04060209-9/NOS
STU EI 90-2, zweiflügeliger Feuerschutzabschluss Prüfbericht Nr.
271 27740 vom 15.12.2003 des ift Rosenheim
T90 brandbeständig
0406020910/NOS
Kategorie: VERGLASUNG
Alcan Austria GmbH, Industriestraße 54, A-5600 St. Johann im Pongau
G 30-Aluminium-Pfosten-Riegelfassade
G30 raumabschließend
04042318/04
Alois Aberger Bau- und Möbeltischlerei,
Oberweißbach 5, A-5093 Weissbach bei Lofer
Holzfenster feststehend oder öffenbar
F30 brandhemmend
4257/04
Fortsetzung auf Seite 38
Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005 - www.brandschutz.at
Baulicher Brandschutz
Brandschutzpakete für jeden Anwendungsbereich
DEGUSSA Construction Chemicals Austria GmbH [BWK-BIO-
Die zementgebunden Brandschutzmörtel BWK-BIO-Novasit® und
Brandschutz] ist Ihr kompetenter und flexibler Partner mit jahr-
„K2“ sind einerseits gemäß ÖNORM B 3800, Teil 4 „Normbaustoffe
zehntelanger Erfahrung auf dem Sektor Brandschutzmaterialien
mit brandschutztechnischer Leistungsfähigkeit“ eingeteilt und ande-
für die Sicherung von Brandabschnitten im HKLS- und E-
rerseits auch in definierte Putzmörtel- bzw. Mauermörtelklassen ent-
Bereich [Installationsdurchbrüche].
sprechend ÖNORM B 3341 und ÖNORM B 3342 eingestuft.
Mit der Verwendung von BWK-BIO-Brandschutzsystemen ist es
Diese überragenden Gesamteigenschaften werden derzeit von kei-
möglich, höchste sicherheitstechnische Anforderungen im Bereich
nem anderen hydraulisch bindenden Brandschutzmaterial erreicht.
des vorbeugenden baulichen Brandschutzes technisch und wirt-
Daraus ergibt sich für Sie ein doppelter Nutzen – optimale
schaftlich optimal zu realisieren. Durch konsequente Brandab-
Brandschutzeigenschaften und bauphysikalische Berechenbarkeit
schnittsbildung und Brandabschnittsicherung wird das Risiko für
der im Gebäude montierten Brandschutzelemente. Ihr hohes sicher-
Menschen und Objekte deutlich begrenzt. Betriebs- und/oder
heitstechnisches Bedürfnis wird durch BWK–BIO–Brandschutz-
Produktionsausfälle werden wesentlich reduziert.
systeme kompromisslos erfüllt.
BWK–BIO–Brandschutzsysteme erfüllen alle Anforderungen der zur
Für umfassende Information kontaktieren Sie:
Zeit gültigen österreichischen Brandschutznormen wie z.B. ÖNORM
B 3800, B 3836, M 7626 und sind für die Brandwiderstandsklasse
DEGUSSA
F/S/L 30 bis 90 zugelassen. Die umfangreichen und flexiblen
Construction Chemicals Austria GmbH
Anwendungsmöglichkeiten sind durch eine Reihe von Prüf-
A-8670 Krieglach, Roseggerstraße 101
zeugnissen ausführlich dokumentiert. Darüberhinaus werden die
T: 03855-2371-0, F: 03855-2371-23
BWK–BIO–Brandschutzsysteme durch die MA 39 in Wien laufend
E: [email protected]
qualitäts- und güteüberwacht. Das Brandschutzsystem BWK–BIO Z
100 DMA / DMK ist als einziger in Österreich zugelassener
Brandschutzagentur Walter Zemann
Dämmschichtbildner nachweislich [MA 39 – VFA 2003-0442.02]
A-2052 Pernersdorf, Karlsdorf 30
zwanzig Jahre alterungsbeständig bzw. im Brandfall funktionsfähig.
T: 02944-8652, F: 02944-8652-4
BRANDSCHUTZSYSTEME
für den vorbeugenden baulichen Brandschutz
für industrielle und gewerbliche Nutzung
Alle Produkte erfüllen die Forderungen der Brandwiderstandsklasse F30-F90/S30-S90/L30-L90 nach ÖNORMEN B 3800/13
3836/M 2626, objektspezifisch auch bis F 120. Diese langjährig bewährten Systeme zeichnen sich durch hohe Stabilität und
mechanische Festigkeit aus. Darüber hinaus sind Wasser-, Säure-, Laugen- und Ölbeständigkeit ebenso selbstverständlich,
wie die Eigenschaften der Druckwasser- und Gasdichtigkeit. Alle Produkte sind frei von korrosionsfördernden Stoffen.
Brandschutz für:
• Weichabschottungssysteme
• Hartabschottungssysteme
• Nachinstallationssysteme
F 90
F 90
F 90
• unbrennbare und brennbare Rohre F 90
• Lüftungsanlagen
F/L 90
• Gebäudefugen
F 90
Fremdüberwachung
Qualitätskontrollen in brandschutztechnischer
und bauphysikalischer Hinsicht
durch die MA 39 in Wien,
ISO 9001 Zertifizierung nach ÖQS
• Funktionserhalt
• Dichtmassen
F 30
F 90
DEGUSSA
Construction Chemicals Austria GmbH
8670 Krieglach, Roseggerstr. 101
T: (03855) 2371-0, F: (03855) 2371-23
E: [email protected]
www.brandschutz.at - Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005
37
Prüfergebnisse
IBS - Institut für Brandschutztechnik und Sicherheitsforschung
Fortsetzung von Seite 36
Alu König Stahl GmbH, Goldschlagstraße 87-89, A-1150 Wien
SCHÜCO "FW 50+ Stahlaufsatzfassade"
F30 brandhemmend
04080612/NOS
Mehrteilige horizontale Verglasung (Lichtdach) Type: Schüco
"FW60+BF" F30 brandhemmend
03111806-1/04
mehrteilige Verglasung (Fassade), Type: Schüco "FW50+BF" G30
raumabschließend
03111809-1/04
Prüfbericht über die Anerkennung des Prüfberichtes iBMB Nr. 3534/
6793-St-,"SchücoFW50+ Stahlaufsatzfassade" Feuerwiderstandsklassen: E20, E30, EW20, EW30, G30
E20 Feuerwiderstandsklasse 03112708-1/BEU
Arnold Brandschutzglas GmbH & Co. KG,
Kastanienstraße 10, D-09350 Lichtenstein
Nichttragende, raumabschließende, verglaste, dreiseitig gehaltene,
beidseitig doppelt verkleidete Trennwandausbildung hergestellt in
Ständerbauweise mit 25 mm dicken Brandschutz-Glasscheiben der
Baureihe "PARAFLAM" EI30 brandhemmend
04020211-1/NOS
Nichttragende, raumabschließende, verglaste, dreiseitig gehaltene
Holzverbundrahmenausbildungen (Rahmen und Sprossenkonstruktion) mit unterschiedlich aufgebauten Brandschutz-Glasscheiben der
Baureihen PARAFLAM-MONO" bzw "PARAFLAM-ISO
EI30 brandhemmend
04020211-2/NOS
Hueck + Richter Aluminium GmbH,
Rossakgasse 8, A-1231 Wien
Mehrteiliges Fensterband gebildet durch Brandschutzglasflächen
und Aluminiumrahmenprofilen (nichttragende, raumabschließende
Verglasungskonstruktion in vertikaler Einbaulage), Typenbez.
"HUECK HARTMANN SERIE 2.1 EUBS"
R30 Rauchabschluss
4101/01
Fensterelement gebildet durch Brandschutzglasflächen und Aluminium- rahmenprofile als nichttragende, raumabschließende Verglasungs- konstruktion in vertikaler Einbaulage, Typenbez. "HUECK
HARTMANN Serie 2.1 EUBS" T30 brandhemmend
4203/03
Hydro Building Systems GmbH,
Nordstraße 8, A-5301 Eugendorf
Starre, raumabschließende, isolierte Verglasungskonstruktionen in
horizontaler, vertikaler oder geneigter Einbaulage gebildet aus Aluminium-Rohrrahmenprofilen mit Isolatoreinschüben und BrandschutzVerglasungsflächen "WICTEC 50 FP roof"
G30 raumabschließend
04042616/04
Interver Special Glass Ltd., Hauptstraße 9, CH-6045 Meggen
INTERFLAM G (Interflam E und Interflam EW) für den Einsatz in
Stahl- profile der Serien Jansen Economy, Viss und Janisol 2 der
Firma Jansen
G30 raumabschließend
04032431/BEU
INTERFIRE F für den Einsatz in Stahlprofile der Serien Forster
Fuego und Forster Fuego Light der Firma Forster
F30 brandhemmend
04032432/BEU
INTERFLAM G (INTERFLAM E und INTERFLAM EW) für den Einsatz in Stahlprofile der Serie Forster Presto der Firma Forster AG
G30 raumabschließend
04032433/BEU
INTERFIRE F für den Einsatz in Stahlprofile der Serien Janisol 2 und
Janisol 3 der Firma Jansen
F30 brandhemmend
04032434/BEU
INTERFIRE F 30 und F 60 für den Einsatz in Stahlprofile der Serie
VA-FIRE der Firma Voest Alpine Krems
F30 brandhemmend
04032435/BEU
INTERFLAM G (INTERFLAM E und INTERFLAM EW) für den Einsatz in Stahlprofile der Serie VA-FORM der Firma Voest Alpine Krems
G30 raumabschließend
04032436/BEU
F30 brandhemmend
04071608-3/04
Promat Gesellschaft mbHSeybelgasse 13A-1230 Wien Verglasung
PROMAGLAS-Leichtbaukonstruktion F 30 und PROMAGLASMassivwand- konstruktion F 30 Arbeitsblätter Nr. 485.45 und 485.46
F30 brandhemmend
04071608-4/04
PROMAGLAS-Leichtbaukonstruktion F 90 und PROMAGLAS-Massivwand-konstruktion F 90 Arbeitsblätter Nr. 485.95 und Nr. 485.96
F90 brandbeständig
04071608-5/04
PROMAGLAS-Stahlrahmenkonstruktion F 90 Arbeitsblatt Nr. 485.50
F90 brandbeständig
04071608-6/04
Steindl Glas GmbH,
Gries 303, A-6361 Itter
Fixe Brandschutzverglasung in einem typengeprüften Profilsystem
(WICONA) G30 raumabschließend
03112004/04
Vetrotech Saint-Gobain (International) AG,
Stauffacherstraße 128, CH-3000 Bern 22
Raumabschließende Trennelemente mit SGG PYROSWISS SiebdruckFarbbeschichtung in einem JANSEN Economy 60-Stahlrahmen
E20 Feuerwiderstandsklas
15241/04
Mehrteilige horizontale Verglasung (Lichtdach) Type: Schüco "FW60+BF"
F30 brandhemmend
04091702-1/04
Kategorie: WÄNDE
Alu König Stahl GmbH,
Goldschlagstraße 87-89,A-1150 Wien
W 90 VacuTherm-Paneel in Pfosten-Riegel- bzw. Brüstungssysteme
der Baureihen System FW 50+/60+ HI, System FW 50+/60+
Stahlaufsatzfassade, System JANSEN VISS-TV, Systen JANSEN
VISS TV1 oder System JANSEN VISS
W90 brandbeständig
03112708-2/BEU
Jansen AG Stahlröhrenwerk-Kunststoffwerk,
Industriestraße 34, CH-9463 Oberriet SG
Systemprofile JANSEN VISS G 30
G30 raumabschließend
04011907/04
Kohlbacher GmbH,
Schwöbing 81-83, A-8665 Langenwang
Holzriegel-Außenwandelemente unterschiedlicher Bautype Type A401, A3-05, A4-03 und A3-03
F60 hochbrandhemmend
04032430/04
Holzriegelaußenwandelemente unterschiedlicher Bautype
F60 hochbrandhemmend
04111115/BEU
Trimo d.d.,
Prijatljeva cesta 12, SLO-8210 Trebnje
"TRIMOTERM F SERIE", Prüfbericht über die Anerkennung
EI90 nach EN 13501-2
03092306/NOS
Werit Vertriebs.gesmbH,
Austraße 61, A-6700 Bludenz
Vertikal geführte Installationsschachtausbildungen zur Gewährleistung der geschoßweisen Brandabschnittsbildung bei Brandbelastung
aus dem Kabelinneren
F90 brandbeständig
03112513/BEU
WERIT IBS 90 Anerkennung des Allg. bauaufsichtlichen
Prüfberichtes des MPA NRW Nr. P-MPA-E-03-020 vom 10.12.2003
F90 brandbeständig
04022504/NOS
Promat GmbH, Seybelgasse 13, A-1230 Wien
PROMAGLAS - Holzrahmenkonstruktion F 30 Arbeitsblatt Nr. 485.10
F30 brandhemmend
04071608-1/04
PROMAGLAS-Stahlrahmenkonstruktion F 30 Arbeitsblatt Nr. 485.20
F30 brandhemmend
04071608-2/04
PROMAGLAS-Systemkonstruktion GG-Köln Arbeitsblatt Nr. 485.43
38
Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005 - www.brandschutz.at
BK
Baulicher Brandschutz
Brandschutzverglasung mit Glasbausteinen
www.brandschutz.at - Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005
39
Prüfergebnisse
Österreichisches Textilforschungsinstitut
A-1050 Wien, Spengergasse 20, Tel. (01) 544 25 43-0
Positive Prüfergebnisse von Baustoffen bzw. Materialien
die mindestens “schwerbrennbar” einzustufen sind
Firma
Musterart “Musterbezeichnung”
Denomination
3M Österreich GmbH, Brunner Feldstraße 63, 2380, Perchtoldsdorf
Schmutzfangmatte “NOMAD AQUA 9500
47537
AGENTUR FÜR WOHNKUNST & OBJEKTGEST. LEOPOLD,
Fiedlerstraße 2-4, A 4040 Linz, [email protected]
Vorhang “STORE SILAS”
46171
Vorhang “DEKOR SALOME”
46172
Vorhang ”SPECTRA”
46173
AMBIENTE Textil Handelsgesellschaft mbH & Co KG,
Ziehrerplatz 4-5, A 1030 Wien, [email protected]
Textiler Fußbodenbelag “ESCOSTRATOS
Textiler Fußbodenbelag “ESCOMILA
Textiler Fußbodenbelag “QUINT
Textiler Fußbodenbelag “DESSO TeppichBahnenware TEMPRA
Textiler Fußbodenbelag “DESSO TeppichBahnenware AXMINSTER
Textiler Fußbodenbelag “DESSO TeppichBahnenware TRAPEZ”
Textiler Fußbodenbelag “DESSO TeppichFliese ESCORIMA-XL SC
Textiler Fußbodenbelag “DESSO Teppich-Fliese TORSO”
Textiler Fußbodenbelag “DESSO TeppichFliese ESCOFIORI-N”
Textiler Fußbodenbelag “DESSO TeppichBahnenware TORSO”
Amorim Revestimentos, S.A., P.O. BOX 13,
Rua do Ribeirinho, 202, P-4536-90 7 S. Paio de Oleiros,
[email protected]_revestimentos.pt
Elastischer Bodenbelag “WOOD-O-CORK (Series 4000)”
40
47825
BEAULIEU REAL N.V., Groene Dreef 15 A, B-9770 KRUISHOUTEM
Textiler Fußbodenbelag “GOLDRACE CLASSIC
PICCOLO AF”
47416
BRÜDER BAUMANN GmbH,
Postfach 11, A 3953 Gmünd, [email protected]
Vorhang “ARTIKEL 40121”
Vorhang “ARTIKEL 47772/017”
Vorhang “ARTIKEL 47313/017”
45618
46970
46971
47544
DESSO DLW TEXTIL GmbH,
Stuttgarter Straße 75, D-74321 Bietigheim-Bissingen
Textiler Fußbodenbelag “STRONG COMPACT”
Textiler Fußbodenbelag “MARKAVLIES 745 S”
Textiler Fußbodenbelag “STRONG VARIO LINE /
STRONG VARIO CLASSIC /
MARKAVLIES 750 DESIGN”
Textiler Fußbodenbelag “STRONG 956/951”
Textiler Fußbodenbelag “MARKA 735 DESIGN”
47545
47546
47549
47551
45785
45786
45788
46283
46919
47553
47557
46927
46534
47736
47737
47738
47739
47740
47741
47742
47743
47744
47894
47895
47896
47897
47961
ARTIGO S.P.A, VIA DEI TULIPANI 3, I-20090 PIEVE EMANUELE
Elastischer Bodenbelag “PLANSYSTEM GRANITO/
ZEN 2mm”
44598
Backhausen interior textiles GmbH,
A 3945 Hoheneich, [email protected]
Möbelstoffe “Qualitäsgruppe CHENILLE”
interior textiles GmbH,
A 3945 Hoheneich, [email protected]
Möbelstoff “CUMULUS M8402C”
DECOR LINE, Handels GmbH, Schweizerstrasse 33, A 6844 Altach
Vorhang “ONYX”
46380
Vorhang “ARTIKEL 126 VOILE GLATT”
46555
Anton Schuh GmbH, Postfach 222, Stiftgasse 15-17, A 1071 Wien
Elastischer Bodenbelag “NICOCYL”
46290
Armstrong DLW AG,
Stuttgarter Straße 75, D-74321 Bietigheim-Bissingen
Elastischer Bodenbelag “VATER ELIT”
Elastischer Bodenbelag “SAFEGUARD /
SAFEGUARD DESIGN”
Elastischer Bodenbelag “PERSPECTIVES /
TIMBERLINE PU”
Elastischer Bodenbelag “PROTECH”
Elastischer Bodenbelag “CENIT PUR /
CENIT CONDUCTIVE”
Elastischer Bodenbelag “ROYAL PUR / ROYAL ESD /
ROYAL CONDUCTIVE”
Elastischer Bodenbelag “MERIT 1,5 mm / MERIT 2,0 mm”
Elastischer Bodenbelag “FAVORTE PUR”
Elastischer Bodenbelag “SOLID PUR”
Elastischer Bodenbelag “SCALA 100”
Elastischer Bodenbelag “SCALA 55”
Elastischer Bodenbelag “TRANSPARENCY”
Elastischer Bodenbelag “ELEMENTS”
Elastischer Bodenbelag “CONTOUR PUR /
CONTOUR CONDUCTIVE /
PASTELL PUR / PASTELL CO”
45495
45917
46159
47159
45519
46569
46671
Amtico, International GmbH, Im Taubental 11, D-41468 Neuss
Elastischer Bodenbelag “STRTATICA”
46189
Elastischer Bodenbelag “AMTICO”
47132
ANGORA HALICILIK AS., DEGIRMENBAHCE SOK.NO:30,
TR-34500 YENIBOSNA ISTANBUL, [email protected]
Textiler Fußbodenbelag “AXMINSTER”
Möbelstoffe “Qualitätsgruppe FLACHGEWEBE”
Möbelstoffe “Qualitätsgruppe BOUCLE”
Möbelstoffe “Qualitätsgruppe FLACHGEWEBE”
Möbelstoff “HORIZONTE M8156C”
45494
DOMO Oudenaarde NV,
Industriepark "De Bruwaan" 4, B 9700 OUDENAARDE
Textiler Fußbodenbelag “FAVORIT SC”
45967
DURA Flooring Systems GmbH,
Frankfurter Straße 62, D-36043 Fulda
Teppichboden-Kollektion “DURA CONTRACT - BAHNENWARE
43977
Teppichboden-Kollektion “KOLLEKTION DURA CONTRACT FLIESEN”
43978
Schmutzfangläufer “SFL”
45748
Teppichfliese “SHARK”
45759
Durmont Teppichbodenfabrik GesmbH,
Postfach 95, Wiesengasse 55, A 8230 Hartberg
Textiler Fußbodenbelag "KING"
Textiler Fußbodenbelag "CATANIA"
Textiler Fußbodenbelag "BRILLANT 99"
Textiler Fußbodenbelag "MONARCH"
Textiler Fußbodenbelag "LINO"
Textiler Fußbodenbelag "MONARCH"
Textiler Fußbodenbelag "SORRENT"
Textiler Fußbodenbelag "DIPLOMAT"
Textiler Fußbodenbelag "DOMINO"
Textiler Fußbodenbelag "PRESIDENT"
Textiler Fußbodenbelag "PRISMA"
Textiler Fußbodenbelag "SCALA"
45475
45701
45799
45807
45829
45915
47301
47447
47449
47451
47453
47455
effeitalia s.r.l., Via Ghislanzoni 10, I 23900 Lecco
Textiles Flächengebilde “"NO FIRE QUATTRO" 46247
EGETAEPPER A/S, Industrivej Nord 25, DK 7400 Herning
Textiler Fußbodenbelag “HL 1100 WT”
45115
Textiler Fußbodenbelag “HIGHLINE LOOP MODULAR”
45858
Textiler Fußbodenbelag “MULTICOLOUR”
45952
Textiler Fußbodenbelag “CARRE”
46113
Textiler Fußbodenbelag “EPOCA CHESS
46323
Textiler Fußbodenbelag “HIGHLINE 1100 HEALTH CARE”
46539
Textiler Fußbodenbelag “HIGHLINE CITY HEALTH CARE”
46541
Textiler Fußbodenbelag “STAINFREE PLUS 2000”
46543
Textiler Fußbodenbelag “HIGHLINE 910 WT”
46791
Textiler Fußbodenbelag “HIGHLINE 80/20 1400 AB”
47135
Textiler Fußbodenbelag “EPOCA CLASSIC WT”
47202
Textiler Fußbodenbelag “HIGHLINE TWIST
MODULAR 750”
7324
Textiler Fußbodenbelag “HIGHLINE LOOP
MODULAR 750”
47327
Textiler Fußbodenbelag “CONTRA MODULAR 750”
47333
Textiler Fußbodenbelag “HIGHLINE 1100 AB”
47359
Fortsetzung auf Seite 42
Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005 - www.brandschutz.at
Baulicher Brandschutz
High-tech made in Austria: 100 Prozent Sicherheit
Europaweit einzigartig erfolgreich:
Systemschachtwand – beidseitig F 90 und K 90 brandbeständig
– eröffnet neue Dimensionen für Planer, Bauherrn und Nutzer
Wenn Wünsche in Erfüllung gehen...
Erfahrungsgemäß sind es weniger die direkten Flammeneinwirkungen,
die bei Bränden die meisten Opfer fordern.Vielmehr sind es gefährliche
Rauchentwicklungen und -übertragungen,die schwer in den Griff zu
bekommen sind und ihren Tribut fordern. Ansatzpunkt für eine zu 100
Prozent sichere Brandschutzanlage sind rauchdicht ausgeführte Übergänge von Installationsleitungen.Gerade Klima-und Lüftungsschächte,
wie auch Sanitär-und Elektroleitungen bergen ein hohes Risiko,wenn
sie durch Wände,Decken und Schächte geführt werden. Eine möglicherweise schlampige Montage oder konstruktionsbedingte Mängel
mögen ein Grund sein,nachträgliche Umbauten, die auf Kosten des ursprünglichen Brandschutzkonzepts gehen,ein anderer.Grundsätzlich
können Brandschutzklappen den Flammen übertritt zwar zeitweilig verhindern,doch der Rauch findet meist seinen Weg in die vom Brandherd
nicht betroffenen Bereiche.
AirFireTech entwickelte auf dem Hintergrund beständiger Tests und
Forschungen ein Brandschutzssystem,das Architekten, Bauherren und
Nutzer gleichermassen erfreut:Die gewissenhaften Hersteller von
Brandschutzsystemen ließen einen beidseitig F 90 brandbeständigen
Installationsschacht,der mit einem integrierten Hänge-WC-Spülkasten
sowie sämtlichen erforderlichen Anschlüssen für Zu-und Abluft versehen war, offiziell prüfen.Trotz Verformungen hielt das System den
hohen Temperaturen über 100 Minuten stand. Eine vergleichbare
Prüfung wurde zuvor europaweit noch nie erfolgreich durchgeführt.Die
Schachtwand hielt nicht nur Stand. Sie blieb zudem vollständig funktionsfähig. Eine solche Systemschachtwand sorgt für mehr Wohnnutz-
fläche.Die Brandwand mit oft zu bemängelnden Durchbrüchen entfällt.
Die wartungsfreien Einbauteile können einfach montiert werden, wodurch sich die Wahrscheinlichkeit von Mängeln am Bau minimiert.
Kurzum: Kosten werden gespart,die Auflagen für Wohnbauförderung
sind erfüllt und schließlich kann auch der Schallschutz deutlich verbessert werden. Unmittelbar zum Einsatz kommt das rundum zuverlässige System aktuell für die nachträgliche K 90 Brandabschottung
der Wohnhausanlage Alt Erlaa in Wien. Rund 4.000 Wohnungen
müssen dabei in den kommenden drei Jahren möglichst kostengünstig
nachgerüstet werden. AirFireTech montiert dazu ihren speziell entwikkelten Nachrüstsatz.Die bestehenden Lüftungsleitungen der
Wohnanlage,die direkt vom Schacht in die Wohnungen führen,werden
dabei mit insgesamt rund 8.000 K 90 Abschottungen versehen.Die
Nachrüstung erfolgt rasch und ungestört vom Schacht aus. Keine einzige Wohnung muss betreten werden.
Brandschutz Air Fire Tech
Brandschutzsysteme, Wien
Rauchdicht ausgeführte Übergänge der Installationsleitungen von Schacht
zu Wohneinheit retten Leben. Vergleichsweise kostengünstig sind sie zudem. Sogar der Schallschutz profitiert.Nachrüsten lassen sie sich ungestört
vom Schacht aus
www.brandschutz.at - Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005
41
Prüfergebnisse
Österreichisches Textilforschungsinstitut
Fortsetzung von Seite 40
Textiler Fußbodenbelag “HIGHLINE 630 MODULAR 750”
Textiler Fußbodenbelag “EPOCA MODULAR 750”
Textiler Fußbodenbelag “HIGHLINE 910 CL
Textiler Fußbodenbelag “HIGHLINE 1100 MODULAR 750
Textiler Fußbodenbelag “CARRE MODULAR 750
47484
47494
47572
47675
47677
ENGLISCH DEKOR HANDELSGMBH & CO KG,
Postfach 83, Dreihausgasse 9, A 1153 Wien, [email protected]
Vorhang "S 8000 - S 8999"
45252
Möbelstoff “"M 1229 - M 1327"
45344
Vorhang “GARDINEN KOLLEKTION 100% PES FR”
45346
Vorhang “V2135 - V2148 + V2784 - V2823”
46085
Vorhang “V 2164 - V 2169”
46914
Vorhang “QUALITÄT S”
46920
Vorhang “V 9659 - V 9660 und V 9661 - V 9664”
47542
Vorhang “V 9661 - V 9664”
47542
Vorhang “V 9659 - V 9660”
47542
Vorhang “V 2089 - V 2091”
47543
Vorhang “V 2074 - V 2088”
47543
Vorhang “V 2150 - V 2163”
47543
Möbelstoff “KUNSTLEDER”
47621
ENIA Carpet Austria Ges.m.b.H.,
Dr. Kraitschekgasse 7-9, A 2486 Pottendorf, [email protected]
Textiler Fußbodenbelag “SILHOUTTE”
45137
Textiler Fußbodenbelag “BASIC”
45138
Textiler Fußbodenbelag “ATLANTA MODUL”
45440
Textiler Fußbodenbelag “TAMBOUR”
46469
Textiler Fußbodenbelag “RONDO”
46745
Textiler Fußbodenbelag “ATLANTA MODUL”
47379
Textiler Fußbodenbelag “SOLID”
47806
Textiler Fußbodenbelag “CHIC MODUL”
47898
FABRYKA DYWANOW "KOWARY" S.A.,
ul. Zamkowa 9, PL 58-530 Kowary, [email protected]
Teppichboden-Kollektion “KOWARY AXMINTER”
45593
Filzfabrik Fulda GmbH & Co KG, Frankfurter Straße 62,D 36035 Fulda
Textiler Fußbodenbelag “FFF FULDAMENT B1”
46419
FINTEXPORT S.A., 21 Helmou Str.,
GR-14565 Agios Stefanos-Attiki, [email protected]
Textiler Fußbodenbelag “Textiler Fußbodenbelag“
46266
Forbo Contel, Handelsgesellschaft m.b.H., Handelskai 52, A 1200 Wien
Elastischer Bodenbelag “NOVILUX TRAFFIC”
46065
Elastischer Bodenbelag “COLOREX PLUS”
47482
Forbo Giubiasco S.A.,
Via Industrie 16, CH 6512 Giubiasco, [email protected]
Elastischer Bodenbelag “COLOREX WELLTECH”
45210
Franz Tüchler Ges.m.b.H., Rennbahnweg 78, A 1220 Wien
Vorhang “BÜHNENMOLTON SCHWARZ”
Vorhang “BÜHNENSAMT BACH”
Wandbespannung “PRINT-CANVAS CS COATED”
Elastischer Bodenbelag “TANZTEPPICH BALLET”
Elastischer Bodenbelag “EVENTFLOOR”
Vorhang “SCHLEIERNESSEL B1 SCHWARZ”
Vorhang “MOLINO SHIRTING B1 WEISS”
Vorhang “GOBELINTÜLL SUPER”
Wandbelag “LASERTÜLL ONYX/DIAMOND”
Vorhang “PONGINE”
Vorhang “DEKO SCHLEIER MILANO CS WEISS 330”
Vorhang “VOILE TREVIRA CS WEISS 300”
Vorhang “SUN LIGHT CS”
Vorhang “SUN SET BW”
Vorhang “SUN STOP CS VERDUNKELUNGSSTOFF”
Vorhang “HORIZON VIENNA”
Vorhang “SONIC BLACKOUT”
Friederike Andritsch, Ziehrerplatz 4-5, 1030 Wien,
[email protected]
Vorhang “STORE TREVIRA CS”
Vorhang “DEKOR TREVIRA CS”
GABRIEL A/S, PB 59, Hjulmagervej 55, DK 9000 Aalborg
Möbelstoff “GAJA”
Möbelstoff “PIXEL”
45448
45449
45450
45451
45452
45453
45453
45454
45455
45456
45457
45457
45458
45459
45460
45461
47510
47554
47555
47444
47540
Georg Traugott GmbH, Kranebitter-Boden-Weg 28, A 6020 Innsbruck
Textiler Fußbodenbelag “RINOS MATADOR”
45761
42
Gummiringmatte “AFS 5”
46673
GERFLOR GmbH, Neuhauserweg, A 4061 Pasching
Elastischer Bodenbelag “CREATION”
Elastischer Bodenbelag “FORUM / VOYAGER”
Elastischer Bodenbelag “TARALAY COMFORT”
Elastischer Bodenbelag “MIPOLAM ROBUST EL 7”
Elastischer Bodenbelag “NERA / PERU HQR”
Elastischer Bodenbelag “TARASAFE”
45784
45845
47146
47164
47384
47911
gerns+gahler gesellschaft m. b. h., Weberei,
Postfach 32, Helpfau 50, A 5261 Uttendorf
Möbelstoff “MANDORLO-L”
Möbelstoff “AREZZO”
Möbelstoff “MIMO”
Möbelstoff “TIFLIS”
46659
47047
47246
47986
GRABOPLAST Rt,
Pf. 17, Fehérvári út 16/b, H 9002 Györ
Elastischer Bodenbelag “GRABO DIAMOND”
Elastischer Bodenbelag “GRABOSPORT”
Elastischer Bodenbelag “GRABOSPORT WOOD”
Elastischer Bodenbelag “GRABOFLEX SPORT”
Elastischer Bodenbelag “GRABO SAFETY”
Elastischer Bodenbelag “GRABO NEW GALAXY”
45909
46351
46353
46355
46357
46359
Halbmond Teppichwerke GmbH,
C.-W.-Koch Straße 6, D 08606 Oelsnitz(Vogtl.)
Textiler Fußbodenbelag “ART TOP FILZ /
DC 730 HS FILZ
Textiler Fußbodenbelag “ART TOP FILZ 550 /
DC 730 HS FILZ 550
Textiler Fußbodenbelag “ARCADE / DC 650”
Textiler Fußbodenbelag “ARCADE SPEZIAL / DC 800”
Textiler Fußbodenbelag “ART / DC 800”
Textiler Fußbodenbelag “ARTEMIS 1250 /
DC WOOL 1250”
Textiler Fußbodenbelag “OFFICE 2 / DP 720”
Textiler Fußbodenbelag “DC 1050 / AP 1050”
45536
45538
45848
45849
45850
45851
46494
46837
HAMMER TAEPPER A/S,
Industrivej 17 - 19, DK 7400 Herning, [email protected]
Textiler Fußbodenbelag “HAMMER GRAPHIC
MIT TEXTILRÜCKEN”
45752
Textiler Fußbodenbelag “HAMMER COLORTEC
MIT VLIESRÜCKEN”
45753
Textiler Fußbodenbelag “COLORTEC MIT TEXTILRÜCKEN”
45754
Textiler Fußbodenbelag “AXMINSTER”
45778
Teppichunterlage IMO LAY 997-01”
46297
HANGL-GARDINEN-DECO,
Industriegelände 3, A 4720 Neumarkt
Vorhang “VOILE 1850A R”
Vorhang “VOILE 1850A E”
46937
46938
HANS HAGEMANN GmbH & Co KG,
Postfach 1149, D 48800 Ochtrup, [email protected]
Vorhang “CASARETTA-FR”
47411
HANS KORNAS, Aussenhandel,
Löchgauer Straße 13, D 74357 Bönnigheim-Hofen
Teppichfliese “FLAIR PLUS 1050 ELEMENT PVCKLIMAFLIESE”
47224
Hatéma Contract b.v., Bergerweg 190, NL 6135 KD SITTARD
Teppichboden-Kollektion “HATEMA CONTRACT
BAHNENWARE”
47881
Teppichfliesen-Kollektion “HATEMA CONTRACT
FLIESEN”
47882
HESCHL GmbH. u. Co. KG, Postfach 123,
Unterer Heidenweg 27, A 9500 Villach, [email protected]
Elastischer Bodenbelag “EVOLUTION (ELITE)”
45435
Highrange Rubber & Coir LTD,
Industrial Nagar, Changanacherry 686106, IND Kerala
Gummimatte “GUMMIMATTE”
46526
HUBATKA-TEXTIL, Ein Geschäftsbereich der Filtex AG,
Postfach 144, Alte Landstrasse 2, CH-9450 Altstätten
Vorhang “59-001”
47291
Fortsetzung auf Seite 44
Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005 - www.brandschutz.at
Baulicher Brandschutz
Brandschutz kann Leben retten
Transparenz und Sicherheit sind unzertrennliche Begriffe wenn
von Brandschutzkonstruktionen aus Stahlprofilen der voestalpine Krems gesprochen wird.
Wir haben uns der Herausforderung gestellt und ein- bzw. zweiflügelige Türkonstruktionen mit/ohne Seiten- und Oberteilen sowie Festverglasungen entsprechend den neuen EN-NORMEN abgeprüft. Zusätzlich sind wir in der Lage bei Bedarf ein Prüfzeugnis, über das
Rauchschutzverhalten einer Brandschutztür, vorzulegen. Selbstverständlich haben wir unsere Türkonstruktionen Dauerfunktionsprüfungen unterzogen. Bei der durchgeführten Prüfung (200.000 Öffnungszyklen) wurde die Eignung eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Die
Veränderungen waren kaum messbar.
Profile der Serie VA-FIRE zählen zu den schmälsten in ihrer Klasse und
bieten aus optischer Sicht ein perfektes Aussehen. Gepaart mit Durchgangslichten bis 3 m Höhe und Durchgangsbreiten bis 1,38 m bzw.
2,8m können lichtdurchflutete Räume realisiert werden. Türkonstruktionen mit Profilen der voestalpine Krems können mit Scheibengrößen bis
knapp über 4 m² ausgestattet werden.
Haben Sie Fragen, Probleme? Kontaktieren Sie uns und nutzen Sie
unsere Erfahrung für ihren Erfolg.
voestalpine Krems GmbH
Ing. Josef Eckl
Schmidhüttenstrasse 5, 3500 Krems
Tel: +43-2732-885 355, Fax: +43-2732-885 704
[email protected]
www.voestalpine.com/profilform
www.brandschutz.at - Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005
43
Prüfergebnisse
Österreichisches Textilforschungsinstitut
Fortsetzung von Seite 42
HUIZENGA International BV, Postfach 9434, NL-3506 GK Utrecht
Möbelstoff “SEVILLA”
45876
Sitzelemente “HUIZENGA IBIZA DE LUXE mit Bezugsstoff”
45876
Industrie Dèveloppement Montagne,
Alpespace, F 73800 Montmélian, [email protected]
Gummimatte “REF: m69-M1F1,
RUBBER FLOORING MAT”
47657
Teppichfliesen “CONTRACT”
Teppichfliesen “SHAGGY”
46110
47142
Konrad HORNSCHUCH AG, D 74679 Weißbach
Kunstleder “KAI SOTEGA FLS"
Kunstleder “SKAI PALENA”
47232
47233
KVADRAT A/S, Lundbergsvej 10, DK 8400 Ebeltoft
Vorhang “AIR 4”
Möbelstoff “TOPAS”
Möbelstoff “A.J. CENTENNIUM”
Möbelstoff “DICE”
Möbelstoff “OBO”
Möbelstoff “PICCOLO”
Möbelstoff “PEGASUS”
Möbelstoff “TERRAZZO”
45813
46214
47830
47831
47833
47834
47835
47836
INFLOOR Teppichboden GmbH&Co,
Daimlerstraße 8-12, D-33442 Herzebrock
Textiler Fußbodenbelag “INFLOOR CORONADO /
IMPERIAL”
45248
INKU Aktiengesellschaft,
Postfach 1000, Inku-Strasse 1-7, A 3400 Klosterneuburg
Teppichfliese “ATLANTIS 3002 OBJEKTMODUL”
Textiler Fußbodenbelag “AVENUE”
Textiler Fußbodenbelag “EXEKUTIVE”
Textiler Fußbodenbelag “CENTRAL”
Textiler Fußbodenbelag “WALES 05 DESS. 02”
Textiler Fußbodenbelag “WALES 05 DESS. 01”
Textiler Fußbodenbelag “POINT (EDITION S)”
Vorhang “TAMINO”
Elastischer Bodenbelag “SOMPLAN 500”
Elastischer Bodenbelag “TERAZZO”
Teppichfliese “MAXIMA OBJEKTMODUL”
Textiler Fußbodenbelag “TRETFORD”
Teppichfliese “ATLANTIS 3003 OBJEKTMODUL”
Textiler Fußbodenbelag “LEVEL”
Textiler Fußbodenbelag “HALL”
Textiler Fußbodenbelag “PLAZA”
Textiler Fußbodenbelag “GALLERY”
Elastischer Bodenbelag "OPTIC DESIGN"
Elastischer Bodenbelag “STRATICA”
Elastischer Bodenbelag “SOMPLAN 500 EL”
Textiler Fußbodenbelag “TORINO 06”
Elastischer Bodenbelag “LINOSOM”
44906
45235
45236
45237
45398
45398
45399
46010
46373
46374
46737
46815
46984
47014
47015
47016
47017
47414
47652
47653
47849
47958
LANO N.V., ZUIDSTRAAT 44, B 8530 Harelbeke,[email protected]
Textiler Fußbodenbelag “TRIFLOOR SB-FS”
45624
Textiler Fußbodenbelag “GRANIT AB”
46150
Textiler Fußbodenbelag “MISSANI”
46360
Textiler Fußbodenbelag “BREZINA DESIGN SB-FS /
ROYAL DESIGN 710 SB-FS”
46361
Textiler Fußbodenbelag “ZEN - ZEN PLUS - ZEN ELITE +
DESIGN SB/FS”
47468
Textiler Fußbodenbelag “CORINDO SB-FS”
47651
MALTZAHN carpets GmbH, Industriering Ost 42,
D-47906 Kempen, [email protected]
Textiler Fußbodenbelag “LOOP”
Textiler Fußbodenbelag “CORD 4:1”
Textiler Fußbodenbelag “OCEAN 800”
Textiler Fußbodenbelag “PUNKTO 800”
45978
45981
46637
46640
INTERFACE Deutschland GmbH, Kimplerstraße 278, D 47807 Krefeld
Teppichfliese “HEUGA 726 PARAGON”
45697
Teppichfliese “HEUGA 726 PHÖNIX”
45698
Marka Bodenbelags-Vertriebs GmbH,
Stuttgarter Straße 75, D 74321 Bietigheim - Bissingen
Textiler Fußbodenbelag “MARKAVLIES 731”
45157
INTERFLOOR LIMITED,
Broadway, Haslingden, Rossendale, GB, Lancashire BB4 4LS
Unterlage+Teppich “SILENTFLOOR”
mit BRINTONS CARPETS AXMISTER 1028
47206
Unterlage+Teppich “TECHNICS 5”
mit BRINTONS CARPETS AXMISTER 1028
47208
Unterlage+Teppich “TECHNICS 6”
mit BRINTONS CARPETS AXMISTER 1028
47210
INTERTEX, IT Textilhandelsges.m.b.H., Gewerbepark Mutters,
Gärberbach 4-6, A 6020 Innsbruck, [email protected]
Vorhang-Kollektion "PALACE-PACO"
47438
Möbelstoff-Kollektion "PALACE-PACO"
47823
ITD Vertriebs GmbH, Ailecgasse 49, A 1110 Wien
Textiler Fußbodenbelag “ELEA STAND”
JAB JOSEF ANSTOETZ KG, Potsdamer Straße 160,
D 33719 Bielefeld, [email protected]
Möbelstoff “CHESHIRE 1-7411-117"
Vorhang “TAFT 2-9605-144”
JAB TEPPICHE, Heinz Anstoetz KG, Postfach 101591,
D-33515 Bielefeld, [email protected]
“JUWEL”
46378
45250
45251
45523
Josef OTTEN GmbH + Co. KG,
Schwefelbadstrasse 2, A 6845 Hohenems
Vorhang “QUALITÄT 1228 SALAMANCA
100% BW WEISS”
Vorhang “QUALITÄT 3481 VERA
100% BW SCHWARZ”
46972
JUTEKS d.d., Loznica 53a, SLO-3310 Zalec
Elastischer Bodenbelag “MEGA”
47685
kela TEPPICHFLIESEN, PIET VAN HEUGTEN,
Utrechtsweg 4, NL-3927 AV - RENSWOUDE
44
46973
LTF Landegger, Warenvertriebsges.m.b.H, Burgenlandstraße 3,
A 2486 Pottendorf-Landegg, [email protected]
Textiler Fußbodenbelag “OFFICE 1
46572
MEHLER HAKU GmbH,
Edelzeller Straße 44, D 36035 Fulda
Textiles Flächengebilde “VALMEX® PRINT SUPER MESH FR”
45997
Mellau-Teppich, Lotteraner, Wüstner GmbH & Co,
Spinnerei + Teppichweberei, Zimmerau 133, A 6881 Mellau
Textiler Fußbodenbelag “MELSUPRA”
Textiler Fußbodenbelag “MELGRANIT”
Textiler Fußbodenbelag “MELLTREND SPEZIAL”
Textiler Fußbodenbelag “MELLCORSO SL”
46151
46152
47189
47701
Meusburger Gardinenfabrik, Ges.m.b.H.,
Sonnenbergerstraße 17, A 6820 Frastanz
Vorhang “GARDINEN OBJEKTKOLLEKTION”
45605
microcells limited, KOSKANATTE ROAD, MAMPE, SRL,
PILIYANDALA, SRI LANKA, [email protected]
Gummimatte “NFRR/GG/LDDV09”
Gummimatte “FRK150/1004”
46005
47577
Möbelwerk Svoboda GmbH & Co KG,
Purkersdorfer Str. 58, A 3100 St. Pölten
Möbelleder ”COMPOUNDLEDER”
46724
OBJECT CARPET GmbH,
Postfach 1261 (D-73767), Rechenbergstraße 19,
D-73770 Denkendorf, [email protected]
Textiler Fußbodenbelag “NYLLOOP”
Teppichboden-Kollektion “CLASSICS”
Teppichboden-Kollektion “MOULINES + CROSSOVER”
Teppichboden-Kollektion “LOOPS + STRUCTURES”
Teppichboden-Kollektion “UNI VELOURS”
Textiler Fußbodenbelag “RETRO VELOURS”
Teppichfliesen-Kollektion
QUADRA MODUL - SL”
46954
47851
47852
47853
47854
47856
47885
Obkra-tex spol. s.r.o.,
Saskà 1800, CZ 35201 AS, [email protected]
Textiles Flächengebilde “AD 150 L (SOL-TEX L)”
46074
Textiles Flächengebilde “SOL-TEX D"
46075
Fortsetzung auf Seite 46
Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005 - www.brandschutz.at
Baulicher Brandschutz
Rockfon Akustikdeckenplatten-Serie “Pagos” jetzt auch nicht brennbar
A1 - nicht brennbar - sind die Rockfon Akustikdeckenplatten
"Pagos" gemäß Euronorm ( EN 13 501). Damit ist die Produktserie der als Leichtgewicht bekannten Deckenplatten von Rockwool nach der europäischen Norm geprüft und ihr vorteilhaftes
Verhalten im Brandfall bestätigt worden.
"Rockwool produziert seit der Gründung des Unternehmens 1954
immer Dämmstoffe in A1, der höchsten Brandklasse", so Hermann
Mareda, ab 01.05.2005 in Österreich verantwortlich im Aussendienst
für "Rockfon"-Akustikdecken des weltweit größten Steinwolleherstellers, "ab dem Jahr 2005 gilt nur noch die Klassifizierung nach CE.
Als international agierendes Unternehmen haben wir daher bereits
2004 begonnen, alle Produkte unseres vor vier Jahren hinzugekommenen Segments der Rockfon Akustikdeckenplatten nach Euronorm
prüfen zu lassen."
Alle Rockfon Akustikdeckenplatten sind aus nicht brennbarer Steinwolle hergestellt - beste Voraussetzung für einen vorbeugenden baulichen Brandschutz und Garant für die Einstufung in die in Zukunft
europaweit höchste Klassifizierung des Brandverhaltens.
Darüber hinaus verfügen die Akustikplatten über eine schallabsorbierende Wirkung bis zu 95 % und sind auch bei hoher Luftfeuchtigkeit
formstabil. Die Akustikdeckenplatten im Modulmaß von 625 bzw.
1250 x 625 mm sind mit Oberflächen von geschlossen weiß über
gepunktet bis strukturiert erhältlich. Ihr geringes Gewicht bringt logistische und anwendungstechnische Vorteile und damit erhebliche
Zeit- und Kostenersparnis.
3/+/--42/#+7//,).$%."%34%.(¯53%2.6/2
34%).7/,,%n
$%2$¯--34/&&
-)4%).%-3#(-%,:
05.+4 ª#
5RFNZRRO ELHWHW IU GHQ YRU
EHXJHQGHQ EDXOLFKHQ %UDQG
VFKXW] 6WHLQZROOH'lPPVWRIIH
GLH LQ GLH %DXVWRIINODVVH $
QLFKWEUHQQEDUQDFKg1250%
HLQJHVWXIW VLQG XQG QDFK
',17HLOHLQHQ6FKPHO]
SXQNW YRQ EHU ƒ& DXI
ZHLVHQ *HElXGHWHLOH GLH PLW
5RFNZRRO JHGlPPW VLQG
KHPPHQLP%UDQGIDOOGLH$XV
EUHLWXQJGHU)ODPPHQXQGKHOIHQ
GDKHU *HElXGH XQG %HZRKQHU
YRU %UDQGHLQZLUNXQJHQ ]X
VFKW]HQ6RN|QQHQ5RFNZRRO
'lPPVWRIIH ]XP %HLVSLHO
)OXFKWZHJH IUHLKDOWHQ RGHU HLQ
hEHUJUHLIHQ GHU )ODPPHQ DXI
ZHLWHUH *HElXGHWHLOH YHUKLQ
GHUQ
$¯--5.'
!5&$%.30!22%.
$¯--5.':7)3#(%.
$%.30!22%.
$¯--5.'
$%2/"%234%.
'%3#(/33$%#+%
+%2.$¯--5.'
!533%.
$¯--5.'
$%27!.$
42)443#(!,,
$¯--5.'
42%..7!.$
$¯--5.'
)..%.$¯--5.'
$%27!.$
2/(2$¯--5.'
"/$%.$¯--5.'
ZZZURFNZRRODW
0LW 5RFNZRRO 'lPPVWRIIHQ
DXV6WHLQZROOHHUKDOWHQ6LHDOVR
QLFKW QXU HLQHQ SHUIHNWHQ
:lUPHXQG6FKDOOVFKXW]VRQ
GHUQ DXFK HLQHQ RSWLPDOHQ
%UDQGVFKXW]
www.brandschutz.at - Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005
45
Prüfergebnisse
Österreichisches Textilforschungsinstitut
Fortsetzung von Seite 44
OSSFLOOR TAPIJTFABRIEKEN B. V. NEDERLAND,
Postbus 70 (PLZ: 5340 AB Oss), Kantsingel 15, NL 5349 Aj Oss
Textiler Fußbodenbelag “BG 2903”
45831
Textiler Fußbodenbelag “BG 2204 TR”
46516
Panaz LTD, Spring Mill, Fence, Nr. Burley,
GB, BB12 9HP Lancashire, [email protected]
Vorhang “SUPER BLACKOUT”
46032
46826
TAPIMOS AUSTRIA, Textilproduktion- und Handelsges.m.b.H.,
St.- Peter-Straße 5a, A 9020 Klagenfurt
Textiler Fußbodenbelag “EUROLINE”
45734
47348
PEMATEX Handels GmbH,
Finkengang 53, A 4048 Linz/Puchenau, [email protected]
Elastischer Bodenbelag “ST GLOBAL WINTON TILE”
47748
PIETRO RADICI, Tappetifico Nazionale S.p.A.,
Via Cav.P.Radici, 19, 24020 Cazzano S.Andrea (BG)
Textiler Fußbodenbelag “VERONA”
Textiler Fußbodenbelag “STEP”
Textiler Fußbodenbelag “SIT-IN ECORAD SS”
Stefan Zweig, Mahlerstraße 5, A 1010 Wien
Vorhang “DF-LEA”
Vorhang “DF-PRELUDE”
Tenditalia spa, Via Morosini (snc), 27029 Vigevano (PV)
Textiles Flächengebilde “VANITY FR METALLIZZATO”
47357
Teppich-Werk Neumünster GmbH,
Altonaer Straße 140-146, D 24539 Neumünster
Textiler Fußbodenbelag “WOOL-CO 606 - 99”
47277
45107
45108
46116
TEXTO Handelsgesellschaft m. b. H., Textile Objektausstattung,
Wöhlergasse 4, A 1100 Wien, [email protected]
Vorhang “ARTIKEL 125002”
45363
47605
THÜRINGER TEPPICHFABRIK GmbH,
Jenaer Straße 22, D-07589 Münchenbernsdorf
Teppichboden-Kollektion “WEBCONCEPT XI”
46429
Polyflor Limited, P.O.Box 3,
Radcliffe New Road, GB Whitefield Manchester M45 7NR
Elastischer Bodenbelag “SAARFLOOR DIAMANT / VOYAGER
DIAMANT RUBBER SHEET”
46712
TISCA, Tischhauser & Co.AG, CH-9055 Bühler
Textiler Fußbodenbelag “TISCA FORTE V”
Teppichfliese “TIARA PERLA 554 SL”
45160
47838
Radici Trading GmbH, Division Carat System Boden,
Industriestraße 42, D-53192 Bergkamen
Teppichfliese “BOSTON SL”
Teppichfliese “CREATIV SL”
TISSAGE ET ENDUCTION, SERGE FERRARI S.A.,
B.P.54, F-38352 La Tour-du-Pin Cedex
Sonnenschutzgewebe “SOLTIS 86”
Sonnenschutzgewebe “SOLTIS 92”
Sonnenschutzgewebe “SOLTIS 99”
45539
45540
45541
TRE-T TESSUTI di Mazzariol Vincenzo e Mauro s.n.c.,
Via Terraglio 29, I-31100 TREVISO, [email protected]
Vorhang “Roggia 9009”
Vorhang “Storga 0744”
45436
45438
PLS LEDER, Roseggersiedlung 6,
A 8605 Kapfenberg, [email protected]
Wandbelag “NIROXX”
45390
45392
RINOS, Kokos & Tapijt BV,
Postbus 12, Klaas Fuitestraat 12, NL-8281 BZ Genemuiden
Textiler Fußbodenbelag “TRANSIT”
46149
ROTHBÖCK TEXTILIEN GmbH, Möbelstoffweberei,
Brunning 2, A 5274 Burgkirchen, [email protected]
Textiles Flächengebilde “BOUCLE SERIE TREVIRA CS”
45619
Rudolf Geiselhart GmbH, Tapezierer und Dekorateur,
Sechshauserstraße 15, A 1150 Wien
Wandbelag “FILZ”
Textiles Flächengebilde “VENEDIG 26301/5”
SATTLER AG, Postfach 6,
Sattlerstraße 45, A 8041 Graz, [email protected]
Textiles Flächengebilde “POLYPLAN 648”
Textiles Flächengebilde “POLYPLAN 659“
Textiles Flächengebilde “POLYPLAN 964”
Textiles Flächengebilde “POLYPLAN 745”
Textiles Flächengebilde “375”
Textiles Flächengebilde “268”
Textiles Flächengebilde “SICHT-BLENDSCHUTZ IM
INNENBEREICH 279”
Textiles Flächengebilde “SICHT-BLENDSCHUTZ IM
INNENBEREICH 388”
Textiles Flächengebilde “SICHT-BLENDSCHUTZ IM
INNENBEREICH 281”
Textiles Flächengebilde “POLYPLAN 787”
SCHMITZ -Werke GmbH + Co. KG,
Hansestraße 87, D-48282 Emsdetten
Vorhang-Kollektion “DRAPILUX-FLAMMSTOPKOLLEKTION 2004”
46757
47747
46662
46663
46664
46665
46877
46878
46944
46945
46946
47560
45032
SID Seating GmbH,
Jubatus-Allee 1, D-92263 Ebermannsdorf, [email protected]
Kinosessel "ICE-Rücken"
47755
SONNHAUS GmbH, Postfach 221, Ginzkeystraße 38, A 4600 Wels
Möbelstoff “MICROFASER-POLSTERSTOFF
336269-336308”
45219
Vorhang “GARDINEN-KOLLEKTION”
45682
Vorhang “COLORADO 543.017"
45689
Vorhang “543 724”
45690
Vorhang “543 727”
45690
VEGROTEPPICHBODEN GmbH,
Kesselstraße 16, D 02681 Kirschau, [email protected]
Textiler Fußbodenbelag “VEGOTREND AL”
47932
VITO PARKETTPRODUKTION,
Industriepark St. Veit, A 9300 St. Veit a.d. Glan, [email protected]
47289
3-Schicht-Fertigparkett “VITO® CLIC”
Vorwerk & Co Teppichwerke GmbH & Co KG,
Kuhlmannstraße 11, D-31785 Hameln
Textiler Fußbodenbelag “FORMA PRESTIGE AB”
Textiler Fußbodenbelag “FRISEA COMPACT”
47315
47354
WEKU-Handelsges.m.b.H.,
Postfach 155, Carl-Blum-Straße 3 - 5,A 4601 Wels
Vorhang “WEKUMED”
46689
WESELER TEPPICH GmbH & Co KG,
Fusternberger Straße 57-63, D 46485 Wesel
Textiler Fußbodenbelag “TRETLON BAHNENWARE”
45199
WINTER CREATION GmbH,
Färbergasse 15, A 6850 Dornbirn, [email protected]
Möbelstoff “PELLE VUVOLA NERO”
45243
Möbelstoff “PELLE BOREA NERO”
45244
Möbelstoff “PELLE AURORA CARBONE”
45245
Möbelstoff “PELLE ZEFIRO NERO”
45246
Möbelstoff “ALCANTARA DOMINO”
46023
Vorhang “ALCANTARA MASTER PLUS FR”
47110
WOHNTEX, Textilverlag, Sellrainer Straße 1, A 6175 Kematen
Vorhang “ARTIKEL 40113”
45814
Vorhang “ARTIKEL 40130”
45826
Vorhang “LOSETO”
46225
SPRADLING INTERNATIONAL GmbH,
Heiner-Fleischmann-Str. 6, D-74172 Neckarsulm, [email protected]
Möbelstoff “SPRADLING CONTRACT COLLECTION”
47271
46
Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005 - www.brandschutz.at
BK
Baulicher Brandschutz
Rigips Schachtwände – Innovation im Wohnbau
Schachtwände mit der Brandschutzqualifikation F 90 sind seit
Jahren ein wesentlicher Teil des Rigips-Sortimentes und in Wohn-
• Halterung für ein Hänge-WC mit Abdeckung der Drückerplatte und
Abdeckung der Wasserzu- und Ablaufbögen
und Bürobauten nicht mehr wegzudenken. Weiters sind die Rigips
• Revisionsklappen F90 mit einer optischen Verkleidung aus Rigipsplatten
Sanitärhalterungen – z.B. für Hänge-WC´s, Waschtische usw. –
• Brandschutzklappen für Lüftungsleitungen in verschiedenen Dimensionen
sowie Revisionsklappen mit Brandschutz F 90 für Schachtwände
Herausforderung angenommen – Innovation entwickelt.
ein wichtiger Bestandteil des Liefer-programmes.
Die Prüfung erfolgte an den beiden Schachtwänden von beiden WandBisher war es jedoch so, dass diese Brandschutz-Schachtwände mög-
seiten her – also sowohl von der Raumseite als auch von der Schacht-
lichst „ungestört“ bleiben sollten und allfällige Installationseinbauten in
seite. Das Ergebnis: Alle Anforderungen wurden mit Bravour erfüllt, die
zusätzlich davor gesetzte Vorwandinstallationen eingebaut wurden. Be-
Prüfung war ein voller Erfolg. Und nur Rigips kann damit Brandschutz-
sonders im Wohnbau bedeutet jeder eingesparte Zentimeter Platz
Schachtwände bieten, die trotz Einbauten die perfekte Brandschutzleis-
bares Geld. Darum setzte Rigips sich das Ziel, Brandschutz-Schacht-
tung gewährleisten.
wände zu entwickeln, die alle zusätzlichen Einbauten möglich machen
– und trotzdem die Brandschutzklassifikation F 90 für die Gesamtwand
Ein Blick in die Brandkammer:
gewährleisten.
Bereits nach wenigen Minuten sind die Kunststoffteile (Drückerplatte
und Spülkasten) weggeschmolzen.
Brandschutzprüfung mit einer Schachtwand
am 21. Jänner 2004 in der MA 39.
Kugelschlagversuch:
Bei dieser Brandschutzprüfung, die Rigips Austria gemeinsam mit der
Nach 90 Minuten erfolgt der sogenannte Kugelschlagversuch an den
Firma AIR FIRE TECH durchgeführt hat, wurden in 2 typischen Rigips-
Revisionsklappen, dabei muß der Raumabschluß gewährleistet bleiben.
Schachtwänden (Beplankung mit 2 x 20 mm Ridurit-Brandschutzplatten
Rigips hat eine besondere Herausforderung angenommen und mit seinen
bzw. mit 3 x 15 mm Rigips-Feuerschutzplatten mit Steinwolle Dämmung)
Brandschutzschächten perfekt in die Tat umgesetzt. Eine Innovation für
herkömmliche Einbauten „mitgeprüft“ und zwar:
den modernen Wohnbau war damit geschaffen.
Revisionsklappen öffnen jede Gipskartondecke
Manchmal muss man durch die Decke. Die zahlreichen
Revisionsklappen von Rigips Austria öffnen geschlossene
abgehängte Decken, bei denen keine andere Möglichkeit
bestünde, nach oben zu gelangen. Insbesondere für Installationsarbeiten ist es oft nötig, dass der Raum oberhalb der
Zwischendecke permanent erreichbar bleibt; vor allem in
Notfällen ist der Zugang zu sämtlichen Installationen wichtig.
Die Rigips-Revisionsklappen bestehen – ganz nach Anfor- Brandschutzklappe F-90
derung – z.B. aus aus einem Alurahmen/Aludeckel mit
eingeschraubter Rigipsplatte. Oder z. B. aus Stahlblech bzw. Nirosta
und Ridurit als Klappe für diverse Brandschutzkonstruktionen F-30 bis F-90 für den Einbau in
Rigips-Schachtwände und Decken. Oder, oder oder...
Version ALUSTAR
Über die vielfältigen Möglichkeiten mit den Revisionsklappen von
RIGIPS informiert Sie gerne die Rigips Hotline, Tel: 01/616 29 80-517
E-Mail: [email protected]
www.rigips.com
www.brandschutz.at - Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005
47
Prüfergebnisse
Österreichisches Forschungsinstitut für Chemie und Technik
ofi Technologie und Innovation GmbH
A-1030 Wien, Franz- Grill-Straße 5, Arsenal , Objekt 213
Firma
geprüftes Produkt
Prüfvorschrift
Prüfauftrag
Beurteilung
Anker Teppichfabrik,
D-52319 Düren
Teppich Perlon Rips
301864
ÖN B 3810
B1(v)/Q1
Teppich Print 840 Komfort 300
301961
EN ISO 9239/1EN ISO 11925/2EN 13501/1
Cfl/s1
Flair 1300 Komfort 300
301961
EN ISO 9239/1EN ISO 11925/2EN 13501/1
Bfl/s1
Teppich Java (verklebt)
302055
EN ISO 9239/1EN ISO 11925/2EN 13501/1
Bfl/s1
Teppich Flair Plus 1050
302056
EN ISO 9239/1EN ISO 11925/2EN 13501/1
Cfl/s1
Teppich Print 1150 Komfort 300
302138
"EN ISO 9239/1EN
ISO 11925/2EN 13501/1
Cfl/s1
Teppichfliese Aera
302333
EN ISO 9239/1EN ISO 11925/2EN 13501/1
Cfl/s1
Teppichfliese Flair Plus 1050 Element PVC Klimafliese
302992
EN ISO 9239/1EN ISO 11925/2EN 13501/1
Cfl/s1
Teppichfliese Borneo System
303699
EN ISO 9239/1EN ISO 11925/2EN 13501/1
Cfl/s1
Armstrong DLW AG,
D-74321 Bietigheim Bissingen
LinoLife 301952 ÖN B 3810
Belag Marka Vlies 745
302415 ÖN B 3810
Linoleum 2,0-4mm 302520 ÖN B 3810
PVC Belag Solid/Merit
302807 ÖN B 3810
Austyrol,
A-2340 Mödling
EPS-Blockware
48.201
EN 13501-1
Bachl GmbH,
D-94133 Röhrbach
EPS-Blockware
300.176 EN 13501-1
Balsan SA,
F-36330 Le Poinconnet
Teppich Mineral
302544 ÖN B 3810
B1(v)/Q1
B1(v)/Q1
B1(v)/Q1
B1/Q1
E
E
B1(v)/Q1
Brintons Carpets LTD,
DY10 1AG Kidderminster-England
Teppich Finepoint 303154
"EN ISO 9239/1EN ISO 11925/2EN
13501/1"
Bfl/s1
Teppich Axminster 1028
303155
"EN ISO 9239/1EN ISO
11925/2EN 13501/1
Teppich Axminster 818
303156
"EN ISO 9239/1EN ISO
11925/2EN 13501/1"
Bfl/s1
Teppich Bell Twist Woven Wilton
303157
"EN ISO 9239/1EN
ISO 11925/2EN 13501/1"
Bfl/s1
Teppich Axminster 7525
303413
"EN ISO 9239/1EN ISO
11925/2EN 13501/1"
Cfl/s1
Freudenberg Bausysteme KG,
D-69465 Weinheim
Elastomerbelag Rondo
ÖN B 3810
Elastomerbelag Norament 928 al/lago
ÖN B 3810
Elastomerbelag Norament 725
ÖN B 3810
Elastomerbelag Norament 923 grano
ÖN B 3810
Elastomerbelag Norament 925 Strada
ÖN B 3810
Flatz Verpackungen GmbH,
A-6923 Lauterach
EPS-Blockware
EN 13501-1
302414
B1/Q1(v)
302414
B1/Q1(v)
302414
B1/Q1(v)
302414
B1/Q1(v)
302414
B1(v)/Q1(v)
301.374
E
GE Advanced Materials - Specialty Film & Sheet,
NL-4600 AV Bergen op Zoom
PC-Stegplatte LT 2UV 10/2RS 1700
ÖN B 3800, Tl.1
303786
B1/Q2/Tr1
Hanno-Werk GmbH & Co. KG,
A-2325 Himberg bei Wien
Hanno Brandschutzschaum
ÖN B 3800, Tl.1
302519
B1/Q2/Tr1
Heraklith Hungária Kft Alsónemesapáti Ipartelep,
H-8901 Zalaergerszeg
Holzwolle-Mehrschicht mit EPS
302084 EN 13501-1
B-s1; d0
HGT Hornstein Glastextil AG,
A-7053 Hornstein
beschichtete Sperrholzplatten
303420 ÖN A 3800, Tl.1
schwerbrennnbar /Tr1/Q1
Hirsch porozell GmbH,
Profitcenter Dämmstoffe, A-955 Glanegg
EPS
302411 EN 13501-1
Inku AG,
A-3400 Klosterneuburg
Belag Corlon Sandoval
E
302877 ÖN B 3810
ISOMAX Dekorative Laminate AG,
A-2355 Wiener Neudorf
MAX-Compactplatte durchgefärbt ( 8-22mm)
ÖN B 3800, Tl.1
MAX-Compactplatte F-Qualität (2-10mm)
ÖN B 3800, Tl.1
MAX-Exterior F-Qualität (2-10mm)
ÖN B 3800, Tl.1
B1/Q1
302876
B1/Q1/Tr1
B1/Q1/Tr1
B1/Q1/Tr1
ITC Imperial Tufting Company,
B-8700 Tielt
Glendevon AB / Birkdale AB / Roundabout AB /
Glenlomond AB
ÖN B 3810
Arundel AB / Chateau AB / Heritage AB / Palace AB /
Damascus AB/Pastic"
EN ISO 9239-1EN ISO 11925-2EN 13501-1
302136
B1(v)/Q1
302137
Bfl/s1
Karl Bachl GmbH & Co KG,
Werk Freyung
PUR-DO 300.176 EN 13501-1
E
Logis Logistik-Systeme GmbH,
D-84478 Waldkraiburg
Belag Conicoat T48 M
303652 ÖN B 3810
Para-Chemie GmbH,
A-2440 Gramatneusiedl
PARAGLAS 3mm /15 mm/20 mm
ÖN B 3800, Tl.1
Plexicor 303373 ÖN B 3800, Tl.1
B1/Q1
302061
B2/Q1/Tr1
B1/Q1/Tr1
Rigips Dämmsysteme GmbH Werk Wels;
A-4600 Wels
EPS-Blockware
48048 EN 13501-1
E
Röhm Austria GmbH,
A-1239 Wien
PC-Stegplatte Makrolon multi UV 2/10-10,5 white 1145 1,7 kg/m²
303785 ÖN B 3800, Tl.1
B1/Q1/Tr1
Semperit Techn. Produkte Gesellschaft m.b.H. & Co KG,
A-2632 Wimpassing
"Mafund-Platte 25 mm/Mafund -M Platte 15 mm"
DIN 4102/1
Material 4308 und 4309
DIN 4102/1
302090
B2
302952
B2
SEWA - Chemie Josef Jeretin,
A- 2201 Gerasdorf bei Wien
Sewacryl 001-Laminat
302353
Fortsetzung auf Seite 51
48
Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005 - www.brandschutz.at
Baulicher Brandschutz
Profilsysteme für den Feuerschutz
Gestalterische Vielfalt.
Wirtschaftliche Verarbeitung.
Ein Gebäudebrand: Feuer, Flammen, Rauch. Sicherheit
wird auf eine harte Probe gestellt. Türen werden jetzt zu
Fluchtwegen, Glaswände zu Barrieren, die dem Feuer
zuverlässig widerstehen müssen.
Ohne Wenn und Aber. Hier setzt unsere Leistung an. Die hohen Erwartungen des Feuerschutzes erfüllen wir vorbildlich
mit unseren Feuerschutzsystemen.
Doch nicht nur für ihre technische Funktionalität, auch für die
Umsetzung von architektonischen Ideen haben Profilsysteme
von WICONA und FERRO-WIC einen hervorragenden Namen. Mit unseren Systemen können Feuerschutzlösungen
harmonisch und funktional in „normale“ Architekturlösungen
integriert werden.
Lassen Sie sich überzeugen.
Eckausbildungen, Treppenhäuser, Innenverglasungen oder
Anbauten: Sie können alle nur denkbaren gestalterischen Anforderungen auf die notwendigen Schutzanforderungen abstimmen und realisieren.
WICTEC 60 FP
WICTEC 50 FP
FERRO-WICTEC 55
Brandschutzfassade F30/G30
Brandschutzfassade F30/G30
FERRO-WICSTYLE 55N R30
Brandschutzfassade F30/G30
Polygonfassade
FERRO-WICSTYLE 65 FP
Brandabschluss
WICSTYLE 70N FP R30
WICSTYLE 70N FP
www.brandschutz.at - Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005
49
Baulicher Brandschutz
AQUASYS-Hochdruck-Wassernebelsysteme
Wirkungsweise von Hochdruck-Wassernebel
Der mittels Hochdruck und speziellen AQUASYS-Feinzerstäuberdüsen
erzeugte Wassernebel mit Tröpfchengrößen von ca. 100 μm wird im
Brandfall um das zu schützende Objekt verteilt bzw. in den zu schützenden Bereich eingebracht. Durch die in Relation zur Wassermenge
riesige Reaktionsfläche der Wassertröpfchen werden dem Feuer
schnell große Mengen an Energie entzogen und das Temperaturniveau wird rapide gesenkt. Dies erschwert eine Brandausbreitung und
vermindert erheblich die Wärmestrahlungen auf Menschen, umliegende
Gegenstände und tragende Gebäudeteile. Der Hochdruck und damit
verbunden die hohe Austrittsgeschwindigkeit sorgt für den nötigen Impuls, der im Vergleich zu Niederdruck-Wassernebelanlagen entscheidende Vorteile bringt. Der physiologisch unbedenkliche Nebel aus reinem Wasser erleichtert anwesenden Menschen eine Flucht und erhält
Rettungs- und Angriffswege für die Feuerwehr.
Vorteile des HD-Wassernebels (HDWN)
Beim Schutz mit HDWN-Anlagen ergeben sich im Vergleich zu anderen
Brandbekämfungstechniken grundsätzlich folgende Vorteile:
Der Wassernebel...
....verdampft hoch effizient und entzieht der Umgebung dabei die
enorme Wärmemenge von 2,3 MJ je Liter Wasser.
3. Durch rasche Auslösung der HDWN-Anlage nach Ansteuerung
durch eine Brandmeldeanlage oder durch ein systeminternes
Auslöselement, beginnt die Brandbekämpfung ohne Verzögerungszeit
(wie z.B. bei CO2-Löschanlagen zwingend vorgeschrieben).
....verdrängt beim Auftreffen auf die Flammen und durch die unmittelbare Verdampfung die Luft (ca. 1600 fache Volumsvergrößerung des
ursprünglichen Wassertropfens) und damit den 21%igen Sauerstoffanteil teilweise oder zur Gänze vom Brandherd. Dadurch wird eine
rasche Eindämmung der Flammen ermöglicht.
....bewirkt eine enorme Kühlwirkung, wodurch die Gefahr einer
Rückzündung minimiert wird und eine effiziente Abschirmung vor
Strahlungswärme für umliegende Teile und in der Nähe befindliche
Personen erfolgt.
AQUASYS-Wassernebelsysteme werden eingesetzt zum Schutz von:
· Büros, Krankenhäuser, Hotels,..
· Tunnels
· Fahrzeuge, Züge
· Motorräume
· Papiermaschinen
· Produktionsbereiche
· Hydraulikbereiche
· Prüfeinrichtungen
· Abluftanlagen
· Filteranlagen
· Gasturbinen
· Generatoren
· Transformatoren
· Kabelkanäle/Kabelböden
50
1. Verbesserter Schutz von Personal und der benachbarten Bereiche
vor Strahlungswärme. Durch den Einsatz von Wassernebel wird nach
Systemauslösung eine sofortige massive Kühlwirkung und lokale Inertisierung im Flammenbereich erzielt. Dies vermindert erheblich die Wärmestrahlung auf Menschen, umliegende Gebäudeteile, sowie Gegenstände.
2. Keine Personengefährdung durch die Verwendung von reinem
Wasser als Bekämpfungsmittel. Die Ungefährlichkeit von HDWN wurde
im Rahmen von Untersuchungen der amerikanischen Gesundheitsbehörde und der NFPA nachgewiesen.
4. ”Wassernebel” gewährleistet eine sichere und gleichmäßige Abkühlung des betroffenen Bereiches und der Umgebung. Somit wird die Gefahr einer Rückzündung gemindert.
5. Die Auswaschung von Rauchgasen und Russpartikeln sorgt für
eine verminderte Kontamination und bessere Sichtverhältnisse. Dies
erleichtert evtl. anwesenden Personen die Flucht. Die Überlebenschance im Brandfall wird dadurch deutlich erhöht.
6. ”3-Dimensionaler Brandunterdrückungseffekt”
Der HD-Wassernebel breitet sich nahezu gasartig aus, so dass selbst
verdeckt liegende Brandherde besser als bei einer Sprinkleranlage bekämpft werden.
7. Durch den hohen Druck von bis zu 120 bar wird die notwendige
Impulswirkung für eine effiziente Brandbekämpfung direkt am
Brandherd erzielt, was verglichen mit Niederdruckanlagen entscheidende Vorteile bietet.
8. Der Einsatz geringster Wassermengen im Vergleich zu herkömmlichen Wassersystemen garantiert im Brandfall einen minimalen
Wasserschaden.
9. Entfall der Entsorgung gefährdender und Umwelt schädigender
Löschmittel, wie z.B. Absaugung von CO2, Inergen, Stickstoff, Argon
oder Löschschaum.
Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005 - www.brandschutz.at
Prüfergebnisse + Baulicher Brandschutz
Österreichisches Forschungsinstitut für Chemie und Technik
Fortsetzung von Seite 48
ÖN B 3800, Tl.1
B1/Q1/Tr1
Tecon - textile constructions GmbH, A-8282-Hackerberg 50
Polyestergewebe mit PVC-Beschichtung
Typ III und Typ IV
303692
ÖN A 3800, Tl.1
schwerbrennbar
Teppich Amadeo 303412
ÖN B 3810
Teppich Dialog
ÖN B 3810
Teppich Vorwerk Nandou
ÖN B 3810
Teppich Modena
ÖN B 3810
Teppich Vorwerk 2000
ÖN B 3810
Teppich Varia
ÖN B 3810
Teppich Tecno
ÖN B 3810
Teppich Nutria Melange
ÖN B 3810
Teppich Parma
ÖN B 3810
Teppich Dacapo
ÖN B 3810
Teppich Tecno
ÖN B 3810
Teppich Vorwerk 2000 mit Ecofix Band
ÖN B 3810
Klebeband Ecofix Band
ÖN B 3810
Vorwerk & Co Teppichwerke GmbH & Co KG; D-31786 Hameln
Teppich Daria Daria Design
302139
EN ISO 9239-1EN ISO 11925-2EN 13501-1
Bfl/s1
Wettlinger Kunststoffe HandelsgmbH, A-1230 Wien
Hartschaumstoffplatte Masters
303005
ÖN A 3800, Tl.1
schwerbrennbar
Siegling - Austria Gesellschaft m.b.H., A-1217 Wien
"Förderbänder„NP 6537 (E 12/2 UO/V1-M-SE schwarz)“ (Art.Nr.
906537)„E 8/2 UO/V5H MT-SE schwarz“ (Art.Nr. 999967) „E 8/2
U0/V15 LG-SE schwarz“ (Art.Nr. 906313)„E 8/2 U0/V80-R80-SE
schwarz“ (Art.Nr. 996121)„E 8/2 U0/VU2H MT-SE schwarz“ (Art.Nr.
906401)„E 8/2 U0/U2-C-SE schwarz“ (Art.Nr. 906391)„E 1/2 U0/V6
GSTR-C-SE schwarz“ (Art.Nr. 906495)"
303494 "EN ISO
11925/2ÖN A 3800, Tl.1"
Q2
Sika Österreich GmbH, A-6700 Bludenz Bings
Sikafloor 261
EN ISO 9239/2EN ISO 11925/2EN 13501/1
Sikafloor 2530 W
EN ISO 9239/2EN ISO 11925/2EN 13501/1
303613/1
Bfl/s1
303613/2
Bfl/s1
Steinbacher Dämmstoffe Gesellschaft mbH, A-6383 Erpfendorf
EPS-Blockware
301373
EN 13501-1
E
B1(v)/Q1
B1(v)/Q1
B1(v)/Q1
B1(v)/Q1
B1(v)/Q1
B1(v)/Q1
B1(v)/Q1
B1(v)/Q1
B1(v)/Q1
B1(v)/Q1
B1(v)/Q1
B1(v)/Q1
B1(v)/Q1
BK
www.brandschutz.at - Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005
51
Baulicher Brandschutz
Österreichischer Stahlbauverband - Studienreise England
British Museum Great Court Project
Der Österreichische Stahlbauverband (ÖSTV) veranstaltete für
seine Mitgliedsfirmen, Kunden und Partner vom 29. September bis
2. Oktober 2004 eine Studienreise nach England - jenes Land, das
auf die längste Tradition im Stahlbau zurückblicken kann.
England und insbesondere London nimmt heute eine Vorreiterrolle in der
modernen Architektur ein, die mit ihrer innovativen Kombination von Stahl
und Glas weltweit beeindruckt. Für 53 Teilnehmer aus den Bereichen
Industrie, Gewerbe, Architektur, Planung, Brandschutz und nicht zuletzt
der Bauherrn Grund genug, an der vom ÖSTV veranstalteten Englandreise teilzunehmen. Neben der Erläuterung der Bauwerke durch Vertreter
von planenden Architekten und Ingenieuren vor Ort wurde den Teilnehmern eine vom ÖSTV bebilderte Informationsbroschüre zur Verfügung
gestellt. Auffallend: der beachtlich große und qualitativ hervorstechende
Anteil des österreichischen Stahlbaus an den besichtigten Objekten.
Womit nicht nur ein Beweis für seine Leistungsfähigkeit im internationalen
Wettbewerb erbracht wurde, sondern auch die Hoffnung auf einen verstärkten Einsatz im heimischen Geschoßbau geweckt wird.
Channel 4 Building. Gleich zu Beginn des ausführlichen Fachprogramms
besichtigten die Reiseteilnehmer das Channel 4 Building in der Horseferry
Road, nahe Victoria, welches zwischen 1991 und 1994 erbaut wurde.
Das Gebäude besteht aus zwei viergeschossigen Objekten, die winkelförmig dem Straßeneck entsprechend angeordnet sind; als Verbindung
dient ein gekrümmter Zwischentrakt, der durch zwei "satellite towers" flankiert wird. Auffallend war die Verwendung unverkleideten Stahles in allen
Bauteilen.
Das nächste Objekt, das Rathaus - Greater London Assembly (19982002) -, wurde als ein Modell entworfen, das für Demokratie, Offenheit
und Nachhaltigkeit steht und somit auch öffentlich zugänglich ist. Die
Lage und die außergewöhnliche Form des Gebäudes - ein nach Süden
geneigter Spheroid - sind im Hinblick auf eine gute Energiebilanz ausgelegt. Besonders bemerkenswert ist die sich über 10 Stockwerke entChannel 4 Building: unverkleiderter Stahl
wickelnde Rampe. Für dieses Rathaus wurden insgesamt 2.000 Tonnen
Stahl sowie 7.300 m2 Glas in 3.844 Einzelscheiben verbaut.
Tower Place. Das architektonische Konzept des Tower Place besteht aus
zwei neu errichteten Bürogebäuden und einem dazwischen liegenden
öffentlichem Atrium, das mit Glaswänden abgeschlossen ist, wobei die
Hauptglaswand erst in einer Höhe von 3 m beginnt. Um den ungehinderten Fluss des öffentlichen Raumes zu betonen, wurde über die gesamte
Breite auf vertikale Konstruktionselemente verzichtet. Für die Stabilität im
Wind ist die Wand an horizontal zwischen den Gebäuden gespannten
Seilen befestigt. Hervorzuheben ist, dass zur Betonung der Leichtigkeit
und Transparenz die Seile mit "Glasnadeln" an die Stützen im Atrium
fixiert sind, wobei diese Glasnadeln erstmals als voll tragfähige Zug- und
Druckstäbe eingesetzt wurden.
Am 30. September besuchte die Österreichische Delegation das englische Walzwerk Corus (Zusammenschluss von British Steel und
Koninklijke Hoogevens) in Corby. Dort konnten die Reiseteilnehmer die
Erzeugung warmgewalzter geschweißter Rohre, wie sie häufig im modernen Stahlbau eingesetzt sind, sehen. Der Corus-Konzern zählt zu den
großen Stahlerzeugern.
Waterloo Station. Die Waterloo Station, der Kopfbahnhof der neuen
Kanaltunnellinie, knüpft an die Tradition alter Bahnhofshallen an und ist
gleichzeitig Wahrzeichen eines neuen Bahnzeitalters. Die 400 m lange
Anlage des modernen Teils folgt in einem schlangenförmigen Überbau
dem Verlauf der Schienenstränge. Die Spannweite des stützenfrei
gespannten Dachtragwerks variiert zwischen 32 m und 48 m.
Tate Modern Galerie. Die Tate Modern Galerie war die Museumsattraktion
des Jahres. Sie entstand aus einem umgebauten Dampfkraftwerk am
Ufer der Themse. Das Gebäude besteht aus 14.000 m2 Ausstellungsfläche und ist somit eines der größten für moderne Kunst auf der Welt.
Greater London Assembly: Rampe über 10 Stockwerke
Greater London Assembly
Fortsetzung auf Seite 74
52
Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005 - www.brandschutz.at
Baulicher Brandschutz
Unterstützung der Grundlagenversuche “Kraft und Ausdehnung von Lüftungsleitungen
und deren Einwirkung auf Brandabschottungen und Brandschutzklappen”
Als einer der führenden österreichischen Anbieter von Komponenten für raumlufttechnische Anlagen, waren wir, die Lufttechnik J. PICHLER Gesellschaft m.b.H., einer der Initiatoren für die
Grundlagenversuche “Kraft und Ausdehnung von Lüftungsleitungen und deren Einwirkung auf Brandabschottungen und
Brandschutzklappen”.
Unser Beitrag für die Untersuchungen war im Speziellen Material in
Form von verzinkten eckigen Luftleitungen und Wickelfalzrohren.
Diese ausschließlich österreichischen Produkte aus der Fertigung der
J. PICHLER Gesellschaft m.b.H stellten im Brandversuch u.a. Untersuchungsobjekte dar, um Informationen bezüglich des Ausmaßes der
Längenänderung von Luftleitungen in Abhängigkeit von Abmessung
und Geometrie, sowie den daraus resultierenden Kräften, zu erhalten.
Es ist uns - als Hersteller und Großhändler für luft- und klimatechnische Produkte - ein selbstverständliches Anliegen neben einer kompetenten technischen Beratung, laufend neueste Erkenntnisse aus diversen prüftechnischen Untersuchungen anzubieten. Dies sehen wir als
Basis, um unsere Fachkompetenzen ständig zu erweitern und somit
als zuverlässiger Geschäftspartner unsere Kunden fachkundig zu
unterstützen.
Weiters sehen wir unsere Mitwirkung im Normungsgremium FNA 141
- Fachnormenausschuß für die Klimatechnik mit und in deren
Arbeitsgruppen, und hier insbesondere unsere aktive Mitarbeit in der
Arbeitsgruppe 141.22 "Lüftungstechnische Anlagen - Brandschutz",
als wichtigen Beitrag, um unser Wissen in der Normengestaltung einzubringen.
Seit mehr als 40 Jahren bieten wir unseren Geschäftspartnern eine
komplette Produktabdeckung im Bereich Lüftung-, Klima- und Luftreinhalteanlagen an, die wir im Bereich Brandschutz um innovative Systemlösungen, nach den einschlägigen Normen geprüft, erweitert haben. Eine unserer Motivationen ist es, mit diesen ständigen Programmerweiterungen und Innovationen am Markt mit unseren Produkten
auf dem neuesten Stand der Technik zu sein.
Als Industrie- und Handelsunternehmen, mit Hauptsitz in Klagenfurt,
sehen wir den baulichen Brandschutz als die Herausforderung und
verstehen uns als spezialisierten und kompetenten Partner für unsere
Kunden, denen wir moderne Gesamtlösungen, aber auch Sonderanfertigungen, abgestimmt auf die jeweiligen individuellen Bedürfnisse,
ausarbeiten. Als kompetenter Partner legen wir Wert darauf, unsere
Kunden mit unserem Know-How und professionellen Lösungssyste-
men zu unterstützen und somit die hohen Anforderungen an den baulichen Brandschutz zu erfüllen. Wir bieten unseren Partnern, wie Architekten, HLK- Planungsbüros, Bauträgern, Wohn- und Siedlungsgenossenschaften, sowie Anlagenerrichtern und Lüftungsinstallateuren
mit neuen Ideen einen Know-How-Vorsprung und somit Wettbewerbsvorteil am Markt. Mit mehr als 100 MitarbeiterInnen sind wir, die Lufttechnik J. PICHLER Gesellschaft m.b.H. bestrebt, unsere langjährigen Erfahrungen für lufttechnische Problemstellungen, insbesondere
im baulichen Brandschutz an unsere Geschäftspartner weiterzugeben. In allen Bundesländern betreuen geschulte und fachkundige
Außendienstmitarbeiter unsere Kunden mit technischer Beratung und
Unterstützung permanent vor Ort. Daraus ergibt sich eine funktionierende Basis für partnerschaftliche Geschäftsbeziehungen. Dies zeigt
nicht zuletzt der große Stammkundenanteil, der uns seit vielen Jahren
die Treue hält. Die Geschäftsbereiche der J. PICHLER Gesellschaft
m.b.H. erstrecken sich auf die kontrollierte mechanische Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung, Zentralstaubsaug- & Absauganlagen, unser effektives Zuluftdüsensystem UNO-Duct zur zugfreien Lufteinbringung, sowie nun auch auf den Bereich Kältetechnik mit Produkten, wie Kühlbalken für Wand- und Deckenmontage. Im umfangreichen Gesamtsortiment der J. PICHLER Gesellschaft m.b.H. findet
sich eine komplette Produktabdeckung der Luft- und Klimatechnik,
insbesondere im Bereich Brandschutz bieten wir Produkte, wie Brandschutzklappen und Brandrauch-Steuerklappen, sowie Brandschutztellerventile, an.
Ein Großteil der umfassenden Produktpalette ist in unserem Herstellerwerk mit angeschlossenem Lager in Klagenfurt, Kärnten, sowie in
den beiden Abhollägern in Guntramsdorf, Niederösterreich, und in
Graz-Pirka, Steiermark, zur raschen Bedarfsabdeckung kurzfristigst
verfügbar. Lieferflexibilität ist unsere Stärke - mit unserem hauseigenen Fuhrpark stellen wir flächendeckend in ganz Österreich zu. Neben
dem österreichischen Markt bieten wir, die J. PICHLER Gesellschaft
m.b.H., die Produktpalette über die beiden - nun seit vielen Jahren in
Slowenien und Kroatien - bestens eingeführten Tochterunternehmen
in Maribor und Zagreb auch auf diesen beiden Märkten an.
Für weitere Informationen kontaktieren Sie:
J. PICHLER Gesellschaft m.b.H.
9021 Klagenfurt - Karlweg 5
Tel: 0463 / 32 7 69-0; Fax: 0463 / 37548
E-Mail: [email protected]; Internet: www.pichlerluft.at
www.brandschutz.at - Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005
53
Baulicher Brandschutz
Grundlagenversuche in der MA 39 - VFA
zum Thema "Kraft und Ausdehnung von Lüftungskanälen
und deren Einwirkung auf Brandabschottungen und
Brandschutzklappen"
Ing. Kurt Danzinger, Dipl.-Ing. Dieter Werner, Dipl.-Ing. Dr. Christian Pöhn
MA 39 - VFA - Bauphysiklabor
Nationaler Normenstatus
Zum Thema Brandabschottungen darf derzeit für Österreich folgender Normenstand wiedergegeben werden:
· ÖNORM M 7625
· ÖNORM M 7626
· ÖNORM B 3836
Wenngleich nur die ÖNORM B 3836 das eigentliche Thema Brandabschottungen behandelt, so ist dieses Thema aus der Sicht des
Brandschutzes nur schwer von den Brandschutzklappen und Luftleitungen zu trennen. Alle drei Normen dürfen durchaus als schon in die
Jahre gekommen bezeichnet werden. Dies vor allem deshalb, da insbesondere die Norm über Brandabschottungen genau genommen
nur den Durchgang von Kabeln regelt und die Norm über Brandschutzklappen davon ausgeht, dass jede Brandschutzklappe eingemauert ist. Beide Fälle sind nur zu einem verschwindenden Prozentsatz gegenüber den in der Praxis vorkommenden Fällen anzutreffen. So kommen heute Brandabschottungen selbstverständlich
auch im Zusammenhang mit Rohren und anderen Leitungen zur Anwendung. Darüber hinaus kommt ebenso selbstverständlich auch
das Zusammenfallen von Brandabschottungen und Brandschutzklappen vor. Diesem Umstand Rechnung tragend, versuchte man vor
einigen Jahren durch folgende Norm Hilfestellung zu geben:
· ÖNORM H 6031
In dieser Norm wurde der Versuch unternommen, Einbausituationen
für Brandschutzklappen zu normieren. Dabei wurde folgende Fälle
unterschieden:
· Einbau in eine massive tragfähige Wand oder tragende Decke
· Einbau mittels Weichschott
Die zweite Variante wurde dann noch in die Fälle mit und ohne
Dehnungskompensation unterschieden, wobei für den Fall ohne
Dehnungskompensation nur eine starre Verbindung mit einem umliegenden Bauteil als Lösungsweg angeführt wurde, ohne dem Nutzer
auch ein geeignetes Instrument zur Dimensionierung in die Hand zu
geben.
Diese Norm eröffnet auch die Möglichkeit, Brandschutzklappen in
sogenannte Weichschotts einzubauen, dabei allerdings Maßnahmen
zu treffen sind, die verhindern, dass im Brandfall die Brandschutzklappe just das Weichschott aus dem Umgebungsbauteil herausdrückt oder -zieht. Dazu ist es notwendig, die Kräfte zu kennen, die
ein Lüftungskanal auf eine Brandschutzklappe und damit allenfalls
auf das umgebende Weichschott bzw. die notwendige "starre Verbindung" ausübt.
Europäischer Normenstatus
Versucht man für die weiter oben angeführten nationalen Normen
europäische Entsprechungen zu finden, so erhält man folgendes
Ergebnis:
· Numerische Berechnung der instationären Problemstellung vor dem
Hintergrund der Unkenntnis exakter Übergangsbedingungen, die insbesondere im instationären Fall quantitativ außerordentlich groß zur
Wirkung kommen.
· Experimenteller Nachweis in einem Brandversuch unter "worstcase"-Annahmen. Diese worst-case-Annahmen müssen zweierlei
Umstände bewirken. Einerseits darf durch Durchhängen bzw. Ausweichen (Knicken) der Lüftungskanäle keine Kompensation von Kraft
und Ausdehnung innerhalb des Ofens stattfinden und andererseits
müssen übliche leichte Verformungen des Ofens als Gesamtaufbau
unterbunden werden.
Beide diese Anforderungen wurden in Brandversuchen am 30.
November 2004 und am 18. Februar 2005 in gleichsam öffentlichen
Brandversuchen in der MA 39 - VFA durchgeführt. Wollte man sich
vorerst auf einen Versuch beschränken, wäre die Abschätzung der
auftretenden Kräfte notwendig gewesen. Die eingesetzten Kraftmessdosen (1 kN-Dosen) erreichten allerdings nach wenigen Minuten ihren Maximalausschlag und so musste auf eine Kraftmessung
beim ersten Versuch verzichtet werden. Nach einer Reihe orientierender Versuche am Forschungsofen der MA 39 - VFA entschied man
sich daraufhin zur Anwendung von 20 kN-Dosen für einen
Folgeversuch.
Die Temperatureinwirkung bei beiden Versuchen war konform zur
Europäischen Normenwelt der EN 1363, wobei die Temperaturmessung selbstverständlich mit Plattenthermometern erfolgte. Wie aus
den Ausführungen der Firma Hilti auf der folgenden Seite ersichtlich
wurden gleicherrmaßen Spiro-Rohre und rechteckige Luftleitungen
verwendet. Diese wurden um ein Durchhängen bzw. Ausweichen zu
verhindern, in unerhört dichten Abständen abgestützt bzw. aufgelagert. Die Bilder 1 bis 3 zeigen den grundsätzlichen Einbau der
Lüftungskanäle im Inneren des Ofens bzw. an der Stelle des
Weichschotts.
Bild 1
Grundsätzlicher Prüfaufbau
Um nun Kraft und Ausdehnung, die durch die Temperatureinwirkung
auf Lüftungskanäle erzeugt werden, quantifizieren zu können, ergeben sich zwei Möglichkeiten:
54
Bild 3
Am Bild 4 sieht man die Kraftmessdose, wobei in
der oberen linken Ecke ein Teil der Umfassungskonstruktion sichtbar ist, welche auf der brandabgekehrten Seite gleichsam die Null-Lage von Kraftund Wegmessung darstellte.
Bild 4
· ÖNORM EN 1366-1
· ÖNORM EN 1366-2
· ÖNORM EN 1366-3
Nun sind dies ausschließlich Prüfnormen. Auf die Schlussfassung des
Teiles 3 der EN 13501 (Klassifizierungsnorm) warten wir derzeit noch.
Nicht nur aus diesem Grund ist bislang auch die Umsetzung auf nationaler Ebene eher langsam vor sich gegangen. Dazu bedarf es eines
kurzen Einschubes zur Erklärung der Notwendigkeit dieser Umsetzung.
Grundsätzlich sind nationale Normen oder Teile dieser sobald zurükkzuziehen oder entsprechend zu adaptieren, wenn sie dem Inhalt harmonisierter Europäischer Regelwerke entgegenstehen.
Bild 2
Ebenso zeigt Bild 5
die Anbringung der Wegaufnehmer
Bild 5
Bild 6 zeigt das Messsystem
(HBM MGCPlus/Catman).
Bild 6
Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005 - www.brandschutz.at
Baulicher Brandschutz
Grundlagenversuche in der MA 39 - VFA
Allgemeine Erkenntnisse
Auf den Bildern 7 bis 9 sind die grundsätzlichen Ergebnisse grafisch
zusammengestellt.
Bild 7
Bild 8
Bild 9
Daraus sind folgende Grundsätze ablesbar: Praktisch alle verwendeten Luftleitungen ergaben eine Elongation am freien Ende ohne
Durchhäng- bzw. Ausweichmöglichkeit von ca. 40 - 45 mm. Die maximal auftretenden Kräfte der einzelnen Kanäle lagen im Bereich von
einigen kN, wobei das Maximum bereits nach ca. 10 Minuten erreicht
war. Naturgemäß ergaben sich für die größten Kanäle die größten
Kräfte, was sich im Ergebnis jenes Kanales mit den Abmessungen
1200 mm x 600 mm wiederspiegelt, welcher eine maximale Kraft von
9,5 kN aufbaute.
Aus beiden Tatsachen darf wohl der Schluss gezogen werden, dass
entweder Kraftkompensatoren oder Dehnungskompensatoren vor
einem Weichschott bzw. einer allfällig darin befindlichen Brandschutzklappe notwendig erscheinen, um die Funktionalität der brandschutztechnischen Einrichtungen aufrecht erhalten zu können.
Literatur:
ÖNORM B 3836: Brandverhalten von Bauteilen; Abschottungen von
Kabeldurchführungen, Österreichisches Normungsinstitut, Wien,
1984-12-01
ÖNORM M 7625: Lüftungstechnische Anlagen; Brandschutzklappen;
Anforderungen, Prüfung, Normenkennzeichnung, Österreichisches
Normungsinstitut, Wien, 1985-11-01
ÖNORM M 7526: Lüftungstechnische Anlagen; Luftleitung mit brandschutztechnischen
Anforderungen,
Österreichisches
Normungsinstitut, Wien, 1980-11-01
ÖNORM H 6031: Lüftungstechnische Anlagen; Einbau von
Brandschutzklappen in Wände und Decken, Österreichisches
Normungsinstitut, Wien, 2000-12-01
ÖNORM EN 1366-1: Feuerwiderstandsprüfungen für Installationen Teil 1: Leitungen. Österreichisches Normungsinstitut, Wien, 2002-0601
ÖNORM EN 1366-2: Feuerwiderstandsprüfungen für Installationen Teil 2: Brandschutzklappen. Österreichisches Normungsinstitut,
Wien, 2002-06-01
ÖNORM EN 1366-3: Feuerwiderstandsprüfungen für Installationen Teil 3: Abschottungen. Österreichisches Normungsinstitut, Wien.
2005-03-01 (voraussichtlich)
EN 13501-3: Klassifizierung von Bauprodukten und Bauarten zu
ihrem Brandverhalten - Teil 3: Klassifizierung mit den Ergebnissen
aus den Feuerwiderstandsprüfungen an Bauteilen von haustechnischen Anlagen (in Vorbereitung)
www.brandschutz.at - Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005
55
Baulicher Brandschutz
Produktneuigkeiten bei Intumex®!
Intumex® L
Künftig können Sie unser Intumex‚ L mit einem innovativen Trägermaterial beziehen.
Die durch das Glasvlies auftretenden Nachteile wurden durch eine Erweiterung in der Zulassung beim DIBt
(Deutsches Institut für Bautechnik) aus der Welt geschafft.
Durch die Verwendung von Glasgewebe profitieren Sie bei gleichbleibenden Verkaufspreisen von einer Reihe erheblicher Produktverbesserungen.
Intumex® RS 10
Intumex‚ definiert neue Anforderungen an Kunststoffrohrmanschetten!
Durch die Reduktion der Einbautiefe bei unserem bestehenden Brandschutzsystem Intumex‚ RS 10 haben wir nun
wieder die effektivste Manschette am Markt!
Den Leistungsnachweis erbrachte dieses System bei dem österreichischen Prüfinstitut IBS. Ein entsprechendes
Gutachten nach "Britisch Standard" wird erwartet.
Intumex® CSP
Eine neue Generation von Dämmschichtbildner wurde geboren! Intumex‚ CSP bietet eine glatte, flexible Oberfläche
und besticht in seiner exzellenten Brandschutzleistung und Beständigkeit gegen Feuchtklima! In den nächsten
Wochen erwarten wir ein weiteres Zertifikat, welches uns erlaubt, einen Weichschott mit nur einer Mineralwollplatte
herzustellen.
Intumex® MA
Die Feuerwaffe unter den Brandschutzmassen! Dieses Produkt verbindet sämtliche Vorteile von derzeit bekannten
Brandschutzmassen! Als spezielle Anwendung in Fugen wurde bei der IBS in Linz eine asymmetrisch angeordnete,
mit Polystyrol hinterfüllte Fuge positiv geprüft. In Bezug auf Design sind durch den geringen Schrumpf und der
Möglichkeit des Überstreichens keine Grenzen gegeben.
56
Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005 - www.brandschutz.at
Baulicher Brandschutz
Intumex Brandschutzprodukte
Intumex Brandschutzprodukte werden seit mehr als 20 Jahren weltweit eingesetzt. Intumex entwickelt und produziert Werkstoffe und Systeme für den industriellen Brandschutz (Heißgasdichtungen für Türen und Klappen) sowie
für Rohr-, Kabel- und Fugenabschottung.
Diese Produkte verhindern durch ihre intumeszierende Wirkung (Volumensausdehnung unter Temperatureinwirkung) die Ausbreitung von Feuer und Rauch im Brandfall. Durch laufende Investitionen in Forschung,
Entwicklung und Produktprüfung wird die Produktpalette am letzten Stand der Technik gehalten und neue innovative
Produkte den gewerblichen und industriellen Verarbeitern und Anwendern angeboten.
Die Qualität unserer Arbeit wird laufend durch internationale Prüfinstitute wie z.B. UL bzw BAM Berlin überwacht und
durch das QM-Zertifikat nach DIN EN ISO 9001 dokumentiert. Die Übereinstimmung mit den nationalen Normen
garantieren wir durch Zusammenarbeit mit führenden europäischen und nordamerikanischen Prüfanstalten.
Zusätzlich zu unseren Produkten bieten wir unseren Kunden ein umfassendes Service:
– Technische Beratung in der Planungsphase
– Anwendungsberatung
– Vorprüfung bei speziellen Anforderungen
– Schulung und Seminare
– Fachpublikationen
Kontaktieren Sie uns bei Fragen zum passiven Brandschutz:
Intumex GmbH
Buchnerplatz 1
A-4021 Linz/Austria
Telephone +43 (0) 70/6912-3913
Telefax +43 (0) 70/6912-3740
Mobil +43 (0) 66431 437 75
Internet: www.intumex.net
Kontaktieren Sie uns, wir informieren Sie gerne.
Intumex GmbH, Buchnerplatz 1, P.O.Box 939, A-4021 Linz/Austria
Telephone +43 (0) 70/6912-3913, Telefax +43 (0) 70/6912-3740, http://www.intumex.net
www.brandschutz.at - Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005
57
Technische Richtlinien
58
Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005 - www.brandschutz.at
Die Adressen der
Österreichischen Brandverhütungsstellen
finden Sie auf der Seite 73,
die Adressen des
Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes
und der Landesfeuerwehrverbände auf Seite 75.
Diese Technische Richtlinie
(mit einer Gesamtseitenzahl von 12 Seiten)
ist für einen Druckkostenbeitrag von 4,-- Euro
bei den Österreichischen Brandverhütungsstellen,
dem Österreichischen Bundesfeuerwehrverband
und den Landesfeuerwehrverbänden erhältlich.
Technische Richtlinien
www.brandschutz.at - Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005
59
Baulicher Brandschutz
Ei des Columbus. Neues Wiener Einkaufszentrum mit RWA-Lösungen von D+H
Der Wiener Bezirk Favoriten hat mit dem Columbus Center einen
neuen Mittelpunkt erhalten. Das Einkaufszentrum wurde durch
das Architekturbüro Huss geplant und soll im Stadtteil neue wirtschaftliche Impulse setzen. Sein markantes Markenzeichen ist
eine Stahl-Glaskons-truktion in Form eines Ei. Das Unternehmen
D+H Brandrauch-Lüftungssysteme GmbH stattete die Büro- und
Geschäftsebenen mit RWA- und Lüftungsanlagen aus.
Das Columbus Center besteht aus 13.500 qm Verkaufsfläche und
6.500 qm Bürofläche, die sich auf insgesamt drei Ebenen verteilen.
Neben der weithin sichtbaren Eikonstruktion setzt die Glasfassade, die
sich über die gesamte Front des Einkaufszentrums erstreckt, einen
weiteren gestalterischen Akzent. Der Innenbereich beeindruckt vor
allem durch seine räumliche Großzügigkeit. Sie ermöglicht dem
Betrachter einen freien Blick über alle drei Geschosse bis zum
Glasdach. Dieses sorgt im Inneren des Gebäudes für ein hohes Maß
an natürlichem Lichteinfall.
Die moderne Architektur des Columbus Center mit seinen offenen und
hohen Räumen stellt besondere Anforderungen an den Brandschutz.
Hier fiel die Entscheidung auf D+H-Systeme, weil sie der Komplexität
der geforderten Brandschutzmaßnahmen zuverlässig Rechnung tragen. Im Falle eines Brandes löst die Brandmeldezentrale automatisch
die Rauchabsaugung aus und steuert außerdem die automatische Öffnung der Fenster für den Rauch- und Wärmeabzug (RWA). Hierfür wurden insgesamt 80 Drehflügel-Fenster mit elektromotorischen RWAAntrieben ausgerüstet.
Die nach innen zu öffnenden Fenster wurden mit Kettenantrieben mit
1,30 Meter Hub ausgestattet. Durch diesen großen Hub lassen sich die
Fenster sehr weit öffnen - ein für den Rauchabzug entscheidender
Pluspunkt. Die nach außen öffnenden Fenster werden mit jeweils zwei
Bus-synchronisierten Zahnstangenantrieben geöffnet. Bei Bus-synchronisierten Antrieben ist durch die elektronische Kraft- und Positionsregelung der präzise Gleichlauf von bis zu 8 Antrieben möglich.
Dadurch lassen sich auch extrem große und schwere Fenster und
Klappen ohne Verkanten und Glasbruch sicher öffnen und schließen.
Auch hinsichtlich der natürlichen Lüftung setzten die Planer auf D+H.
Deshalb wurden weitere 80 Fenster im Bürobereich mit Kettenantrieben ausgestattet und sorgen für natürlichen Luftwechsel.
Bautafel:
Bauherr: Columbus Center Betriebsgesellschaft m.b.H.
Baubeginn: Februar 2002
Eröffnung: Mai 2005
Investitionsvolumen: 40 Millionen Euro
Umfang: 13.000 qm Verkaufsfläche, 6.500 qm Bürofläche
Planung und Umsetzung: Architekturbüro Huss, Wien
Planungsunterstützung, Projektierung RWA-System:
D+H Brandrauch-Lüftungssysteme GmbH, Vösendorf
Ausführung RWA-System: Verkabelung: Klenk & Meder, Wien
Montage der Antriebe: Alu Sommer, Wien
62
Ausschlaggebend für den Einsatz der D+H-Systeme war neben der
hohen Produktqualität auch der umfassende Service. Das Unternehmen bot dem Bauherrn individuelle Beratung, Planungsunterstützung sowie Projektierung und arbeitete eng mit den ausführenden
Firmen zusammen.
Kontakt:
D+H Brandrauch-Lüftungssysteme GmbH
Laxenburgerstr. 196/4
2331 Vösendorf
Tel.: +43 1 698 63 13
Fax: + 43 1 698 63 13 - 35
Mail: [email protected]
www.dh-austria.at
Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005 - www.brandschutz.at
Baulicher Brandschutz
Systematisch der Gefahr entgegensteuern ...
In Österreich verunglücken jährlich Menschen in Folge von
Gebäudebränden. Hierbei sind nahezu 90 % aller tödlichen
Brandunfälle nicht auf die direkte Wirkung des Feuers, sondern
auf die entstehenden giftigen Rauch- und Brandgase zurückzuführen.
Bei Verbrennungen entstehen toxische Gase, die Gesundheit und
Leben gefährden. Die im Brandrauch enthaltenen Aerosolen und
Rußpartikeln absorbieren das Licht. Durch Sichtbehinderung geht die
Orientierung verloren, die Fluchtmöglichkeit wird erschwert oder verhindert. Der Brandrauch transportiert Hitze die auch in großer
Entfernung Personen verletzt, Gebäudeteile oder Gegenstände aufheizt und so beschädigt oder in Brand setzt.
Findet der Brand unter Sauerstoffmangel statt, enthält der Brandrauch unvollständig verbrannte gasförmige Verbrennungsprodukte,
die bei plötzlicher Luftzufuhr (z. B. durch Öffnen von Türen) schlagartig zünden. BACKDRAFT, FLASH OVER. Der rasante Druck- und
Temperaturanstieg unter Bildung von Stichflammen, gefährdet oder
tötet Löschmannschaften, sowie alle im Brandraum befindlichen (z.B.
bewusstlosen oder verunfallten) Personen und kann zu schweren
Gebäudeschäden führen.
Zudem wird auch ein hoher Anteil des materiellen Brandschadens
durch den Rauch verursacht. Die im Brandrauch enthaltenen Säureanhydride, die selbst in Bauteile diffundieren können, bilden in
Verbindung mit dem Löschwasser, noch lange nach dem Brand
aggressive Reagenzien, die Sofort- und Langzeitschäden verursachen. Auch eine bloße Verunreinigung durch den Brandrauch kann
Objekte empfindlich schädigen.
Die D+H Rauch- und Wärmeabzugssysteme (RWA) sind so konzipiert, dass Rauch bereits in der Entstehung erkannt wird und das
automatische Öffnen von RWA -Klappen erfolgt. Der Zeitpunkt der
Öffnung von Rauchabzugs- und Zuluftöffnungen ist von großer
Bedeutung, um eine schnellere Selbstrettung von Personen einzuleiten. Der Einsatz von automatischen Brandmeldern ist daher als
Ergänzung zu manuellen Auslöungen notwendig. Der Brandrauch
wird auf diese Weise aus dem Gebäude abgeführt und die rettenden
Fluchtwege wie z.B. Gänge oder Stiegenhäuser werden gesichert.
Die D+H RWA -Systeme arbeiten mit 24V Gleichspannung und
bestehen im wesentlichen aus den Komponenten Zentrale mit
Notstromversorgung, elektromotorischen RWA - Öffnungen sowie
automatischen und manuellen Auslöseeinrichtungen (RWA -Taster,
Brandmelder).
Das RWA -System kann zusätzlich zur täglichen Be- und Entlüftung
des Gebäudes genutzt werden. Lüftertaster, Wind- und Regen- sowie
Temperatursensoren ergänzen die Anlage zum Komplettsystem.
Die vielseitigen Anbindungsmöglichkeiten an die Gebäudeleittechnik
(z. B. ZLT, HLT, DDC, LON) gestatten eine problemlose Realisierung
komplexer Systeme für das automatische Gebäudemanagement.
Vom einfachen Treppenraum über Bürogebäude und Industriehallen,
bis hin zu Einkaufszentren und Versammlungsstätten:
D+H hält für jedes Einsatzgebiet die maßgeschneiderte RWA Systemlösung bereit.
www.brandschutz.at - Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005
63
Baulicher Brandschutz
Brandschutzt. Leistungsfähigkeit von E- u. HKLS-Einbauten und Abschottungen
Allgemeine Gesichtspunkte über die baulich brandschutztechnische Leistungsfähigkeit von E- und HKLS-Einbauten und Abschottungen - vor allem im Bereich von Schachtwandkonstruktionen
[Ausführungstechnische Maßnahmen über die "baulich brandschutztechnische Behandlung" von E- und HKLS- Einbauten im Bereich von
Durchbrüchen in Schacht- und/oder Ständerwandkonstruktionen,
d.h., Brandabschnittsbildung und Brandabschnittsicherung im
Bereich von Leichtbaukonstruktionen]
In diesem Beitrag werden die grundsätzlichen baulich brandschutztechnischen Möglichkeiten zur Sicherung von Brandabschnitten - vor
allem im Bereich von Schachtwänden - dargestellt.
Die in diesem Artikel dargestellten Grundsätze, Auflagen und
Grenzwerte stellen zur Zeit die aktuellen "Regeln der Technik" für die
Bildung bzw. Sicherung von Brandabschnitten im Bereich von
Leichtbaukonstruktionen mit haustechnischen Einbauten/Durchdringungen dar.
Ausgangssituation:
Es hat sich erwiesen, daß moderne Bauausführungen, vor allem aber
der Einsatz von "Leichtbaukonstruktionen" im Innenausbau bei
gleichzeitiger Zunahme von gebäudetechnischen Einbauten aller Art
eine Fülle von komplexen Fragen zum Thema "Sicherung von
Brandabschnitten durch Abschottung" aufwerfen.
Normgerecht geprüfte Standardausführungen bzw. Abschottungsmethoden reichen vielfach nicht aus, um eine ausreichende
Sicherung von Brandabschnitten vor allem in Bereichen von
Schachtwänden mit einer Konstruktionsdicke von 40 bis 50 mm zu
gewährleisten.
Für den "Normfall" konzipierte und geprüfte Abschottungssysteme
mit einer Mindestdicke von 80 bis 100 mm stimmen häufig nicht mit
den örtlichen Gegebenheiten bzw. mit den objektspezifischen
Bedingungen überein.
Daher kommt es bei der Montage von Abschottungen durch nicht
prüfberichtskonforme Installationskörper, unzureichend befestigte
Installationen und Platzmangel - vor allem im Bereich von
Schachtwandkonstruktionen mit einer Dicke von unter 80 mm - unbewußt bzw. ungewollt zu "Abschottungen in Sonderausführung".
Festzuhalten ist, daß im Wesentlichen für E- und HKLS-Einbauten,
hauptsächlich jedoch für Brandschutzklappen und Rohrleitungen
[nicht brennbare u. brennbare] > 100 mm, welche durch brandabschnittsbildende Schachtwände mit einer Konstruktionsdicke von 50
mm geführt werden, nur sehr wenige gesicherte Prüfnachweise über
"Brandabschnittsicherung durch Abschottung" verfügbar waren.
Diese Tatsache führte in der Vergangenheit häufig zu Komplikationen
bei der Beurteilung derartiger "Sonderkonstruktionen ohne gesicherten Prüfnachweis" durch den überprüfenden Personenkreis und in
Folge dann zwangsläufig auch zu Akzeptanzbedenken durch die
Bauherrnvertreter → weil die brandschutztechnische Leistungsfähigkeit von Schachtwänden mit durchgeführter Installation bis dato
nicht ausreichend nachvollziehbar belegbar war.
Normative- und Randbedingungen:
Gemäß ÖNORM B 3358, Teil 6 ist der Einbau von Brandschutzklappen und/oder von Rohrleitungen in "leichte" Ständerwände und
vor allem in Schachtwandkonstruktionen prinzipiell unzulässig, lediglich geringfügige Einbauten [z.B. eine Unterputzdose, einzelne EKabel und Einzelrohre] sind in dieser Norm vorgesehen - alle anderen Einbauten/ bzw. Durchdringungen stellen weder eine normkonforme noch eine prüfberichtskonforme Ausführung dar.
Schachtwandkonstruktionen sind normativ nicht geregelt, wobei in
ÖNORM B 3358, Teil 6 Schachtwände als eine "Sonderform von freistehenden Vorsatzschalen", jedoch ohne brandschutztechnische
Leistungsfähigkeit bzw. brandschutztechnische Klassifizierung
beschrieben werden.
Daher stellen Schachtwand- und Ständerwandkonstruktionen mit
Installationseinbauten [Durchführungen] eine objektspezifische
Sonderausführung dar.
Diese von E- und/oder HKLS-Einbauten durchdrungenen Leichtbauwände bzw. Schachtwände entsprechen weder den Standardforderungen gemäß ÖNORM B 3358, Teil 6, noch dem Prüfbericht
64
bzw. der Ausführungsrichtlinie des Platten-/Systemherstellers.
Auf Prüfnachweise für brandabschnittübergreifende Einbauten von
Rohrleitungen und E-Kabel mit Sicherung der Durchbrüche in
Leichtbaukonstruktionen aller Art mit einer Dicke von ca. 100 mm
kann bereits in einem sehr brauchbaren Umfang zurückgegriffen werden, jedoch sind die geprüften Ausführungen/Systeme in den wenigsten Fällen auf gegebene Baustellensituationen praxisgerecht übertragbar und "passen" aus baulich brandschutztechnischer Sicht in
den wenigsten Fällen zu dem jeweiligen Bauvorhaben/Objekt.
Gesicherte Prüfnachweise für brandabschnittsübergreifende E- und
HKLS-Einbauten in Schachtwänden mit einer Dicke von ca. 40 bis 50
mm existieren in einem äußerst marginalen Umfang, die Ergebnisse
dieser Prüfungen sind für die meisten Bauvorhaben [Art und
Dimension der durchgeführten Einbauten] keinesfalls anwendbar und
daher zur zweifelsfreien Bewertung eigentlich unbrauchbar.
Das zur Zeit "dünnste geprüfte" F 90-Abschottungselement muß eine
Dicke von 80 mm aufweisen, daher muß eine Schachtwand [mit einer
Konstruktionsdicke von 40 bis 50 mm] im Bereich eines
Installationsdurchbruches mit einer zusätzlichen - allseitig mindestens 80 mm tiefen und 100 mm breiten - Laibungsverstärkung als
brandschutztechnische
Ertüchtigung
zur Aufnahme
des
Abschottungselementes gebaut werden.
Der Aufbau einer derartigen Laibungsausbildung ist aus
Platzgründen fast immer mit Schwierigkeiten verbunden, außerdem
ist bei der Fertigung derartiger Abschottungen in einem hohen
Ausmaß mit "versteckten" Ausführungsfehlern zu rechen.
Um für "E- und/oder HKLS-Durchdringungen von Schachtwandkonstruktionen" auf zweifelsfreie Beurteilungsgrundlagen [gesicherter Prüfnachweis] zurückzugreifen und in Folge geeignete objektspezifisch brandabschnittsichernde Maßnahmen ableiten zu können,
haben wir einen umfassenden Brandversuch im November 2004 am
IBS in Linz durchgeführt.
Im nun folgenden Abschnitt möchten wir praktikable Möglichkeiten
[Methoden und Grundsätze] zur Sicherung von Brandabschnitten im
Bereich von Schachtwänden mit durchgeführten E- und HKLSInstallationen erläutern sowie einen Überblick über allgemeine brandabschnittsichernde Maßnahmen darstellen.
Beurteilungsgrundlagen:
ÖNORM B 3800, Teil 2 und Teil 4,
in zur Zeit gültiger Fassung
ÖNORM M 7624, M 7625, M 7626
. in zur Zeit gültiger Fassung
VORNORM ÖNORM H 6031 u. H 6029 in zur Zeit gültiger Fassung
ÖNORM B 3350, 3358, Teil 1 bis 7
in zur Zeit gültiger Fassung
Diverse greifbare Prüfergebnisse zum Thema: "Brandverhalten von
E- und HKLS Installationen im Bereich von Wand- u. Deckendurchführungen"
Technische Fakten:
Wie bereits unter "Ausgangssituation" umrissen, stellen E- und
HKLS-Durchführungen in Ständerwänden und vor allem in
Schachtwänden eine weder durch Normen noch bis dato durch
Prüfberichte abgesicherte Ausführungsvariante dar.
Zur Beurteilung der brandschutztechnischen Leistungsfähigkeit von
Schachtwänden bzw. Ständerwänden mit E- und/oder HKLS-Einbauten können im Wesentlichen daher weder "normale" Abschottungsprüfzeugnisse noch Angaben der ÖNORM oder Konstruktionsund/oder Montagerichtlinien von Platten- oder Wandsystemherstellern herangezogen werden.
Im folgenden Abschnitt wird auszugsweise sowohl auf die baulich
brandschutztechnische "Behandlung" von Brandschutzklappen,
Rohrleitungen, Kabelanlagen und Abschottungen eingegangen als
auch auf allgemeine Grundsätze und Maßnahmen zur Sicherung von
haustechnischen Einbauten im Bereich von Abschottungen bzw.
Brandabschnittsgrenzen Bezug genommen.
Wir bitten um Verständnis, daß in der Beschreibung der Installationskörper bloß grundsätzlich Angaben über brandschutztechnische
Ertüchtigungen bzw. Maßnahmen gemacht werden können →
Detailangaben würden den Rahmen dieses Artikels bei weitem überschreiten.
Detaillierte Angaben zum Thema Brandabschnittsicherung von haustechnischen Installationen aller Art wurden in der vorjährigen
Ausgabe [2004] publiziert und sind bei Bedarf/Interesse bei den
Autoren zu beziehen.
Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005 - www.brandschutz.at
Baulicher Brandschutz
Brandschutzt. Leistungsfähigkeit von E- u. HKLS-Einbauten und Abschottungen
Zu Brandschutzklappendurchführungen möchte wir wie folgt
festhalten:
Achtung: im weiteren Text wird statt "Brandschutzklappe" die
Abkürzung "BSK" verwendet.
Das technisch verbindliche Regelwerk für "BSK" in Österreich ist zur
Zeit die ÖNORM M 7625, "Lüftungstechnische Anlagen - Brandschutzklappen - Anforderungen, Prüfung, Normkennzeichnung".
Diese ÖNORM regelt vor allem - für die Praxis wichtig - den Einbau,
die Prüf- und Funktionsbedingungen der "BSK".
Gemäß dieser Norm ist ausschließlich die vollflächige
"Einmörtelung/Einbetonierung" von "BSK" in eine massive Wand von
25 cm Dicke für Brandprüfung vorgesehen.
Analog zu dieser Wandausführung können "BSK" auch in Decken mit
25 cm Dicke normgerecht eingemörtelt /einbetoniert werden [die
Normbestimmungen für den geprüften Wandeinbau sind sinngemäß
für den Deckeneinbau anzuwenden].
Weiterhin wird in dieser Norm der Einbau von "BSK" außerhalb eines
Bauteiles (Wand oder Decke) geregelt, d.h. "ausgelagerte BSK" sind
entsprechend ÖNORM M 7626 (mit 30 [dreißig] - facher Lastannahme) brandschutztechnisch zu ertüchtigen.
Darüber hinaus behandelt die VORNORM ÖNORM H 6031 den Einbau von Brandschutzklappen in Wände und Decken und die VORNORM ÖNORM H 6029 die Brandrauchabsauganlagen.
Diese Vornormen wurden herausgegeben, weil auf dem Gebiet der
"BSK" sowohl in Österreich als auch in anderen Ländern (vor allem
in der verwandten DIN 4102) nur wenige Inhalte zum Thema "BSK"
ausfindig gemacht wurden.
Die VORNORM ÖNORM H 6031 legt ergänzende Anforderungen
über den Einbau von "BSK" in ein Bauwerk fest, welche über die in
der ÖNORM M 7625 getroffenen hinausgehen.
Die Anforderungen gelten sinngemäß auch für den Einbau von
Brandrauchsteuerklappen/ Brandrauchabsauganlagen gemäß VORNORM ÖNORM H 6029, d.h. Einbau gemäß ÖNORM M 7625 und
/oder Befestigung gemäß ÖNORM M 7626.
Welche Einbaumöglichkeiten sind gemäß VORNORM ÖNORM H
6031 vorgesehen:
→ Einbau gemäß Prüfbericht und ÖNORM M 7625 in massive tragfähige Wände oder Decken [einmörteln oder einbetonieren].
→ "BSK" sind grundsätzlich starr einzubauen - diese Forderung gilt
als erfüllt, wenn die "BSK" vollflächig einbetoniert bzw. eingemörtelt werden.
→ Bei Verwendung von "Weichabschottungen" in massiven tragfähigen Wänden oder tragenden Decken sind "BSK" mit Wand oder
Decke starr zu verbinden.
→ Bei Einbau von "BSK" in Leichtbauwände/Ständerwände [von
Schachtwänden ist auch in der ÖNORM H 6031 nicht die "Rede"]
gemäß ÖNORM B 3358 - 6 und der Verwendung von
"Weichabschottungen" sind "BSK" mit einer massiven tragfähigen Wand oder tragenden Decke starr zu verbinden.
→ Unter "starrer Verbindung" wird eine Konstruktion verstanden,
welche die "BSK" mit einer massiven tragfähigen Wand oder tragenden Decke verbindet.
→ Diese "starre schubsichere Verbindung" muß im Brandfalle die
entstehenden Kräfte aufnehmen/ableiten, um die Lage der BSK"
nicht zu verändern (z. B. durch Wärmedehnung, Verwindung
oder Abstürzen der Luftleitung.
Wichtiger Hinweis:
Zum Thema sichere Befestigung von BSK [starr, mechanisch masssiv und schubsicher] bei gleichzeitiger Verwendung von weichen
Abschottungen, vor allem im Bereich von Leichtbauwänden, wurden
bereits von drei Unternehmen [Aumayer, Hilti und Mecke] geeignete
und nachvollziehbare Befestigungssysteme gemäß ÖNORM H 6031
geprüft.
Darüberhinaus hat die Firma Hilti an der MA 39 in Wien eine Reihe
von sehr wichtigen Grundlagenbrandversuchen zum Thema sichere
Befestigung von BSK durchgeführt.
Die Resultate dieser Brandversuche werden in dieser Ausgabe des
österreichischen Brandschutzkatalogs von Herrn Oberstadtbaurat
Dipl.-Ing. Dr. techn. C. Pöhn dargestellt.
Die Resultate dieser Versuche haben unmittelbar massive
Auswirkungen auf die Dimensionierung und Ausführung von BSKBefestigungen vor allem im Bereich von Leichtbaukonstruktionen in
Verbindung mit weichen Abschottungen aber auch bei weicher
Abschottung von BSK in massiven Bauteilen.
Außerdem machen diese neuen Erkenntnisse mit hoher
Wahrscheinlichkeit eine Neufassung der ÖNORM H 6031 notwendig.
Zusammenfassend sei festgehalten, daß grundsätzlich mit einer
Längenänderung von ca. 1% [pro Laufmeter Luftkanal] und einer
Schubkraft von ca. 450 kg bei einer Kanalfläche von 0,08 m², ca. 700
kg bei einer Kanalfläche von 0,36 m² und ca. 900 kg bei einer
Kanalfläche von 0,96 m² zu rechen ist.
[4,5 kN → Kanal 300x300 mm, 7,2 kN → Kanal 1200x300 mm und
9,4 kN → Kanal 1200x800 mm]
Diese Kraftmomente in Verbindung mit der Längendehnung können
mit absoluter Sicherheit von keiner Leichtbaukonstruktion bzw. weichen Mineralfaserabschottung kompensiert bzw. aufgenommen werden, eine Zerstörung des Brandabschnittes wäre im Brandfall
zwangsläufig die Folge.
Fazit:
Daher wird in Zukunft bei der Montage von BSK in Leichtbauwänden
bzw. leichten Schachtwänden sowohl die Verwendung von elastischen Ausgleichsstücken bzw. Sollbruchstellen [Segeltuchstutzen
etc.] als auch eine geprüfte massive schubsichere Befestigung der
BSK im Durchbruchsbereich aus baulich brandschutztechnischer
Sicht notwendig sein.
Zu Rohrdurchführungen möchte wir wie folgt festhalten:
Für die Beurteilung von Rohrdurchführungen liegt zur Zeit keine
ÖNORM vor.
Es bestehen für den Bereich der Haustechnik keine gültigen Normen,
Vorschriften und/oder Regeln [und daher auch keine Prüfkriterien] für
die Führung, Anordnung und Befestigung von Rohrleitungen/Installationen mit brandschutztechnischem Bezug.
Ausnahmen stellen - wie bereits angeführt - die Hinweise auf Befestigung und Abschottung für Lüftungsleitungen und Brandschutzklappen in ÖNORM M 7624, M 7625, M 7626 sowie Vornorm
ÖNORM H 6031 und H 6029 dar.
Alle anderen abgeschotteten Installationen werden immer in
Anlehnung an die ÖNORM B 3800, Teil 2 und Teil 3 geprüft, beurteilt
und mit "F 30 - F 90" bezeichnet.
Aus baulich brandschutztechnischer Sicht sind folgende [durch
Brandversuche abgesichert] allgemeine Grundsätze für die Durchführung von Rohrleitungen durch Leichtbauwände mit einer Dicke
von 100 mm zur Zeit Regel der Technik:
Für "massige/massive" [dickwandige] metallische nichtbrennbare
Medienrohre aller Art mit einem Durchmesser von 0 bis 76,1 mm und
einer Wandstärke von maximal 5 mm sowie für "nichtmassige" [dünnwandige] metallische Blechrohre z.B. für Lüftungen mit einem Durchmesser bis 99 mm ist aus brandschutztechnischer Sicht keine thermische Isolierung im Bereich der Abschottung [Wand/Decke mit einer
Dicke von 80 bis 100 mm] zwingend vorgesehen, jedoch wegen einer
möglichen Ringspaltenbildung empfohlen.
Bei Rohrleitungen mit einem größeren Durchmesser als oben angeführt, sind im Bereich von Durchführungen/weichen Abschottungen
mit einer Konstruktionsdicke von 80 bis 100 mm geeignete thermische Streckenisolierungen mit z.B. Steinwolle vorzusehen, diese
Isolierung vergrößert die Länge/Dicke der Abschottung und verhindert dadurch eine Übertragung von zu hohen Temperaturen auf die
feuerabgekehrte Seite der Abschottung.
Weiters
dient
die
thermische
Isolierung
als
"Bewegungskompensator" und verhindert somit wirksam eine
Ringspaltenbildung an den brandabschnittsichernden Abdichtungen
[Schott].
Ringspaltenbildungen treten in der Regel bereits nach einer
Betriebszeit von ca. 1 bis 1½ Jahren nach Errichtung der
Abschottung auf und führen dann zwangsläufig zu unzulässigen
Undichtheiten der Abschottung [Verlust der Rauchdichtigkeit].
www.brandschutz.at - Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005
65
Baulicher Brandschutz
Brandschutzt. Leistungsfähigkeit von E- u. HKLS-Einbauten und Abschottungen
Prinzipiell ist festzuhalten, daß Mäntel, gefertigt aus Aluminium,
Stahlblech oder z.B. PVC bis zu einer Dicke von 1,5 mm - zum
Schutz der thermischen Isolierung - im Bereich von Abschottungselementen nicht zu entfernen sind.
Diese "Schutzmäntel" übertragen keine unzulässigen Temperaturen
auf die "kalte" Seite der Abschottungen, Schutzmäntel aus Kunststoff
[bis 1,5 mm Dicke] verursachen keinen "Durchbrand" der
Abschottung, wenn die Abdichtebenen nicht kleiner als 80 mm ist.
Prinzipielle Anforderungen an Abschottungen von Installationsdurchbrüchen in Wände und Decken:
Abschottung [Schott] bedeutet Schutzwand, Abtrennung,
Eindämmung oder Abdichtungswand, daher ist die Errichtung von
Brandabschottungen in erster Linie die "feuerbeständige Abdichtung"
eines Installationsdurchbruches und sie muß das Durchdringen von
Feuer, Rauch und gasförmigen Zersetzungsprodukten während 1½
Stunden [F 90] verhindern.
Geeignet und brandschutztechnisch durch Brandversuche geprüfte
Rohrisolierungen im Bereich von brandabschnittsichernden
Maßnahmen [Abschottungen] sind vor allem in der täglichen
Praxisanwendung auf der Baustelle Mineralfasermatten
[Steinwollmatte mit überwiegend "stehender Faser"], z.B.
"Lamellenmatte" Dicke mindestens 40 mm [Regeldicke: 50 mm], mit
gitternetzverstärkter Aluminiumfolie kaschiert.
Jede Abschottung ist gemäß Norminterpretation ein raumbegrenzender Bauteil, welcher zur Sicherung von Brandabschnitten errichtet
wurde.
An der "kalten" dem Feuer abgekehrten Seite einer Abschottung dürfen keine entzündlichen Gase auftreten, die nach Wegnahme einer
fremden Zündquelle weiterbrennen.
Die Abschottungen dürfen sich während des geforderten Zeitraums
[z.B. 90 Minuten] an der "kalten" Seite im Mittel um nicht mehr als
140° über der normal vorhandenen Raumtemperatur erwärmen und
an keiner Stelle darf sich die Temperatur um mehr als 180° über die
Anfangstemperatur erhöhen.
Ohne Einschränkung können selbstverständlich auch alle anderen
Isoliermaterialien aus Steinwolle z.B. Drahtnetzmatten, Mineralfaserschalen verwendet werden, wenn die technischen Eigenschaften bzw. physikalisch/technischen Werte nachweislich identisch
mit der "Lamellenmatte" oder höherwertig sind - folgende Kennwerte
sind zu beachten:
Mindesteigenschaften von Mineralfasermatten für Rohrisolierungen:
Brennbarkeitsklasse:
A nach ÖNORM B 3800, Teil 1
[in zur Zeit gültiger Fassung]
Schmelzpunkt:
> 1000° C
≤ 0.040 W /m K ± 0,002
Wärmeleitfähigkeit [λn]:
Spezifische Wärmekapazität [c]:
ca. 0.84 k J /kg K
Teilweise geeignete thermische Isolierungen - mit Einschränkung sind Rohrisolierungen aus Nitrilkautschuk und Rohrisolierungen aus
Glaswolle - Informationen erhalten Sie auf Anfrage bei den Autoren.
Brandschutztechnische "Behandlung" von brennbaren Rohren:
Entsprechend "Regel der Technik" und aus baulich brandschutztechnischer Sicht können alle Kunststoffrohre [Brennbarkeitsklasse B 1
und B 2 gemäß ÖNORM B 3800, Teil 1] in der Regel bis 250 mm
Durchmesser, mit geeigneten Brandrohrmanschetten/Würgemanschetten - gemäß rigoros zu beachtender Einbauvorschriften - als
brandabschnittsichernde Maßnahme im Durchbruchsbereich ab
einer Dicke von 100 mm ausgerüstet werden.
Für Kunststoffrohre mit einem Durchmesser bis maximal 160 mm
befinden sich bereits einige geprüfte Würgemanschetten für den Einbau in 40 mm dicke Schachtwände am Markt.
Die wichtigsten Kriterien für den "prüfberichtskonformen" Einbau von
Brandrohrmanschetten sind der Platzbedarf, der ausreichende
Radius des nächsten Bogens und das Fehlen von Muffen und
Befestigungen im Bereich der Brandrohrmanschette.
Die Fertigung von kastenförmigen Verkleidungen von Bögen, Muffen
etc. und das "Setzen" einer Brandrohrmanschette im Bereich dieses
Kastens stellt in jedem Fall eine "Sonderlösung" dar.
Würgemanschetten zum Schutz von Kunststoffohren müssen immer
derart "gesetzt" werden, daß im Lastfall Brand eine ausreichende
thermische Beaufschlagung der Manschette möglich ist, da bei ungenügender Temperatureinwirkung die Brandrohrmanschette weitgehend wirkungslos bleibt.
Dies bedeutet, daß alle Brandrohrmanschetten immer "sichtbar" und
"unverbaut" angeordnet sein müssen.
Um diesen Schwachpunkt zu egalisieren, können Kunststoffrohre [B1
und B2] analog der Streckenisolierung von nichtbrennbaren Rohren,
anstatt mit Brandrohrmanschetten bestückt zu werden, im Bereich
von Durchführungen/Abschottungen mit Steinwolle thermisch isoliert
werden.
Diese Isolierung kann ohne Rücksicht auf Bögen, Abzweiger und
Muffen etc. aufgebracht werden und ist bei sorgfältiger Ausführung
kaltrauchdicht und resistent bei Schwelbränden.
Ein wichtiger Aspekt bei der Isolierung von Kunststoffrohren im
Bereich von Durchbrüchen/ Abschottungen [vor allem bei Wanddurchbrüchen] ist die wirksame Unterstützung der Isolierung an der
Unterseite [in U - Form gebogene Stahlbleche, Dicke mindestens
0,75 mm], um ein Abknicken im Brandfall zu vermeiden.
Diese Anforderungen veranschaulichen deutlich, daß die Erzielung
der "Dichtigkeit" ein unerläßliches Kriterium bei der Errichtung von
Abschottungen ist, d.h., der grundlegende Arbeitsschritt ist die sorgfältige Ausführung der "Dichtebenen".
Die relevanten Abdichtebenen bei einer "weichen" Abschottung,
bestehend aus Mineralfaserplatten und z.B. Dämmschichtbildner,
sind immer die Bereiche, wo der "Installationskörper" mit der
Mineralfaserplatte zusammentrifft, d.h., bei einer 80 mm dicken
Einplattenabschottung ist die wesentliche Abdichtebene die Dicke
der Mineralfaserplatte.
Der wirksame Bestandteil einer "weichen" Abschottung ist die verwendete Mineralfaserplatte mit einem Schmelzpunkt > 1000 ° C und
einem Raumgewicht von mindesten 120 kg/m³ und sie muß für
brandschutztechnische Arbeiten geeignet sein.
Diese Mineralfaserplatte muß in der Durchbruchslaibung vollflächig
und in voller Dicke sicher eingebaut werden, außerdem ist zur
Erzielung einer "guten" Abschottung eine ausreichende Dicke notwendig.
Der verwendete Dämmschichtbildner hat lediglich die Aufgabe,
Fugen und Schnittstellen zu schützen, die Oberfläche zu festigen und
vor allem bei Kabelabschottungen die Abdichtung zwischen
Installationskörper und Mineralfaserplatte bzw. Mauerlaibung zu
bewerkstelligen, sowie bei brennbaren Installationskörpern - vor
allem bei E-Kabel - durch die nach außen gezogene Installationsbeschichtung einen "Einbrand bzw. Durchbrand" in das Abschottungselement zu verzögern.
Zur Zeit ist das dünnste Abschottungselement mit einer Dicke
von 80 mm geprüft und für folgende Einbausituationen geeignet:
1. in alle normierten oder geprüften massiven Wände gemäß
ÖNORM B 3350 bzw. B 3358 Teil 1, 2, 3, 4, 5 und 7 mit einer
Dicke von > 100 mm und Decken mit einer Dicke von > 100 mm
z. B. Beton, Ziegelwerkstoffe, Tonwerkstoffe, Leichtbeton, Porenbeton, Gipsdielen, Massivverbundwerkstoffe, deren Brandwiderstandsklasse über jener der jeweiligen Brandabschottung liegt,
zumindest aber gleich groß ist - als "Ein- oder Zweiplattenschott",
d.h., F 90 Abschottungen nur in F 90 Wände oder Decken;
2. in alle normierten oder geprüften Leichtbauwände gemäß
ÖNORM B 3358, Teil 6 mit einer Dicke von > 85 mm - meist als
"Einplattenschott";
3. in alle normierten oder geprüften Wandkonstruktionen [d ≥ 85
mm] und Deckenkonstruktionen [d ≥ 105 mm] aus Materialien wie
z. B. Gipskarton-, Fibersilikat- oder Vermiculitebrandschutzplatten [bzw. gleichwertige Baustoffe], deren Brandwiderstandsklasse über jener der jeweiligen Brandabschottung liegt, zumindest aber gleich groß ist, d.h. F 90 Abschottungen nur in F 90
Wänden oder Decken.
Versuchsaufbau:
Unter Zugrundelegung aller zum Zeitpunkt September bis November
2004 greifbarer Prüfresultate zum Thema Abschottung von E- u.
HKLS-Installationen in Leichtbaukonstruktionen haben wir einen
Brandversuch geplant, um nachvollziehbare Beurteilungsgrundlagen
Fortsetzung auf Seite 68
66
Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005 - www.brandschutz.at
Baulicher Brandschutz
Lüftungstechnik
Auszugsweise Liste von Referenzobjekten
der Firma Leopold Aumayr:
Industrieobjekte:
Siemens – Wien
Voest Alpine Industrieanlagenbau– Linz
Voest Alpine Stahl – LD III – Linz
Chemie Linz AG – Linz
Lenzing Textil & Faser – Lenzing
Steyrer Nutzfahrzeuge – Steyr
Steyrer Antriebstechnik – Steyr
BMW-Motorenwerk – Steyr
Mandl & Berger – Linz
Steyrermühl – Papier
Neusiedler Papier AG – Hausmenning
Hueck-Folien – Baumgartenberg
Leuna Chemie – Leuna / DDR
China Steel – Taiwan
Austria Tabak Werke - Linz
Krankenhäuser, Rehabilitationszentren
und Seniorenwohnheime
AKH - Wien
AKH - Linz
Landesnervenklinik – Salzburg
Hanusch-KH – Wien
Wilhelminenspital – Wien
SWH – Linz / Sternstraße
Banken, Hotels,
Thermenzentren und Casinos:
Nationalbank – Wien
Hotel Österreichischer Hof – Salzburg
Hotel Kaiserhof – Bad Gastein
Hotel Schillerpark – Linz
Residenzhotel – Kirchberg / Tirol
Hotelanlage - Reith / Tirol
Hotel Imperial – Wien
Hotel Wienerberg – Wien
Casino – Baden
Casino – Venezuela
Circle Casino – Wien
Büro-, Geschäftsgebäude
und Versicherungen:
Konferenzzentrum – Wien
Parlament – NG – Wien
Voest-Alpine – Linz
Landwirtschaftkammer – Linz
Post-Hauptverwaltung – Linz
Altes Rathaus – Linz
Landhaus – Graz
Betten Reiter – Wien
Hartlauer – Wien
Fürnkrantz – Wien
IKEA – Wels
IKEA – Wien
Lutz – St. Pölten
Schöps – Wien
EKZ-Jasomirgottgasse – Wien
Arkade – Linz
Porsche – St. Pölten
Konditorei Demel – Wien
Sport Experts – Vösendorf
Brandschutzklappen
Brandschutzmuffen
Brandrauchsteuerklappen
Brandrauchkanäle
Brandrauchventilatoren
Weichschott
Intersport – Lienz
Business Park – Wien
Stiftskaserne – Wien
Rossauerkaserne – Wien
Apollo Kino – Wien
Cineplex Kino – Graz
Cineplex Kino – Salzburg
Buga-Center – Dresden / BRD
SMC – Frankfurt / Oder / BRD
Raiffeisen Landesbank – Linz
Gasometer – Wien
City Point – Steyr
Generali - Wien
IKEA - Haid
Universitäten, Schulen,
Veranstaltungszentren und Sportanlagen:
Johannes Kepler Universität – Linz
Technische Universität – Wien
HTL–Donaustadtstraße – Wien
BFI – Wien
Sportanlage-Rif – Salzburg
Dreifachturnhalle – Marchtrenk
Hallenbad – Bad Ischl
Design Center – Linz
Kulturzentrum Wagram – St. Pölten
Schloß Schönbrunn – Wien
Tiergarten Schönbrunn – Wien
Eine Gesamtliste kann jederzeit angefordert
werden.
Lüftungsanlagen
Metallkamine
Hydrantenkästen inkl. Amaturen
und Zubehör nach TRVB 128
Leopold Aumayr GmbH & Co. KG.
A 4221 Steyregg, Linzer Straße 56
T: 0043 (0) 732 6440-0, F: 0043 (0) 732 6440-39
E: [email protected]
www.brandschutz.at - Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005
67
Baulicher Brandschutz
Brandschutzt. Leistungsfähigkeit von E- u. HKLS-Einbauten und Abschottungen
Fortsetzung von Seite 68
für haustechnische Abschottungen in Schachtwänden mit einer
Konstruktionsdicke von 40 bis 50 mm zu erarbeiten.
In eine 3 x 4 m große Schachtwand, bestehend aus 2 x 20 mm dicken
Gipsfaserplatten mit systemkonformer Metallständerkonstruktion, wurden drei Stück Brandschutzklappen je 1000 x 600 mm [System
Aumayer] entsprechend ÖNORM M 7625 sowie eine Kabelabschottung
Größe 500 x 300 mm mit zwei durchgehenden 100 mm breiten Kabeltassen eingebaut.
Die beiden Kabeltassen waren mit “üblichen” haustechnischen Kabelbündeln ca. 65% belegt.
Folgende Abschottungsmethoden wurden gewählt:
Für die Kabelabschottung wurde ein 80 mm dickes Systemschott mit
einseitiger umlaufender Verstärkung der Durchbruchslaibung auf
eine Tiefe von 80 mm eingebaut.
Bei einer Brandschutzklappe wurde die Durchbruchslaibung umlaufend verstärkt [Tiefe 80 mm] und ein Einplattensystemschott eingebaut.
Bei der zweiten Brandschutzklappe wurde die Durchbruchslaibung
nicht mit Gipsfaserplatten ertüchtigt, sondern das 80 mm dicke
Systemschott wurde mit einem umlaufenden Kranz aus
Mineralfaserplattenstreifen mit einer Breite von 100 mm verstärkt.
Die dritte Brandschutzklappe wurde umlaufend mit alukaschierten
Mineralfasermatten Dicke 50 mm [Steinwollmatte mit überwiegend
stehender Faser] thermisch isoliert und von einer Seite mit
Systemgips verspachtel [Spaltbreite 20 ± 5 mm], von der anderen
Seite wurde eine zweite Lage der Mineralfasematte umlaufend mit
einer Breite von ca 200 mm angebracht, ein Systemschott wurde
nicht verwendet → Versuchsdauer 120 Minuten, Belastung gemäß
Einheitstemperaturkurve.
Versuchergebnisse - in 40 mm dicker Schachtwand:
Die Brandschutzklappe mit der 80 mm dicken Systemabschottung
und umlaufender Laibungsverstärkung hat zwar den Raumabschluß
über 90 Minuten bewahrt jedoch ist festzuhalten, daß das gesamte
Abschottungsgefüge ab der 70. Minute als grenzgängig zu bezeichnen war.
Darüberhinaus war der Wärmedurchgang an den blanken
Metallteilen der BSK an einigen Stellen bereits ab der 75. Minute
normativ unzulässig.
Die zweite Brandschutzklappe mit dem 80 mm dicken Systemschott
und dem umlaufenden Kranz aus Mineralfaserstreifen sowie die drittte Brandschutzklappe mit der allseitigen thermischen Streckenisolierung erfüllten während 120 Minuten Versuchsdauer alle
Anforderungen an ÖNORM B 3800, Teil 2 - für die Abschottung sowie
an ÖNORM M 7625 - für die Brandschutzklappen → die Systemkabelabschottung mit einer Konstruktionsdicke von 80 mm erfüllte
ebenfalls über einem Zeitraum von 120 Minuten alle Anforderungen
an die ÖNORMEN B 3836 u. B 3800, Teil 2 - daher können diese
Abschottungen mit "guter Reserve" als "brandbeständig" [F 90/S 90]
eingestuft werden.
Zusammenfassung:
Aufgrund von bestehenden Datensätzen und den Resultaten dieses
Brandversuches ergeben sich für die Abschottung von haustechnischen Einbauten in Schachtwände mit einer Konstruktionsdicke von
40 bis 50 mm folgende Möglichkeiten:
Brennbare Rohre sind entweder durch Brandrohrmanschetten zu
schützen [wenn die brandschutztechnischen Voraussetzungen die
Montage von Brandrohrmanschetten zulassen] oder die Kunststoffrohre sind mit thermischen Streckenisolierungen vor den Abschottungsarbeiten zu ertüchtigen.
Die maximale Belegungsdichte für Kabelabschottungen beträgt 65 %
der Durchbruchsgröße.
Das Einplattensystemschott kann dann prüfberichtskonform, entsprechend der Ausführungsrichtlinie eingebaut werden.
Brandschutzklappen:
welche durch Schachtwände mit einer Dicke von 40/50 mm geführt
werden, müssen jedenfalls - entsprechend der neuen Erkenntnisse im Durchbruchsbereich starr, mechanisch massiv und schubsicher
mit einem geprüften Befestigungssystem verankert sein.
Zusätzlich sind die Brandschutzklappen beidseitig mit
Bewegungskompensatoren oder Sollbruchstellen [Segeltuchstutzen
etc.] auszurüsten, um unzulässige Krafteinleitungen in die mechanisch nicht belastbaren Leichtbaukonstruktionen wirkungsvoll zu verhindern.
Für die eigentliche Abschottung/Abdichtung der BSK in der Schachtwand sind grundsätzlich zwei Methoden anwendbar:
Entweder komplette thermische Isolierung der BSK mit alukaschierten Mineralfasermatten und nachfolgender Abdichtung des
Restspaltes mit Systemgips bzw. Systemschott oder Situierung einer
kompletten umlaufenden Systemabschottung mit zusätzlicher
Verstärkung [Aufdoppelung] im Durchbruchsbereich.
Aufgrund der - aus baulich brandschutztechnischer Sicht - äußerst
anspruchsvollen Aufgabenstellung [baulich brandschutztechnische
Ertüchtigung von 40/50 mm dicken Schachtwänden mit durchgeführten E- und/oder HKLS-Installationen] müssen diese Maßnahmen
immer objektspezifisch von SV begutachtet werden, d.h. immer
objektbezogene Einzelbeurteilung.
Eine allgemeine Freigabe dieser Prüfergebnisse ist nicht vorgesehen, weil eine Gesamtbeurteilung der Schachtwandkonstruktion, der
Installationsführung und -befestigung sowie der ergänzenden brandschutztechnischen Ertüchtigungen und der objektspezifischen
Gegebenheit notwendig ist.
Sollten Sie Interesse an diesem Thema bzw. einen aktuellen
Bedarfsfall haben, wenden Sie sich bitte an die Autoren.
W. Zemann
Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter
Sachverständiger für baulichen Brandschutz
Karlsdorf 30
2052 Pernersdorf
Tel: 02944-8652
Dipl.-Ing. Th. Trauner
IBS- Institut f. Brandschutztechnik u.Sicherheitsforschung
Gesellschaft M.B.H.
Petzoldstraße 45
4017 Linz
Tel: 0732-7617-0
BK
Allgemeines:
Die Schachtwandkonstruktion hat entsprechend der Auflagen des
Plattenherstellers zu erfolgen, sollten im Bereich von Metallständerunterkonstruktionen Installationsdurchbrüche geschnitten
werden, sind diese unterbrochenen "Ständer" auf geeignete nachvolllziehbare Art und Weise auszuwechseln - die Brandschutzplatten
sind immer stoßversetzt zu montieren [vertikal 300 mm, horizontal
625 mm].
Kabel- und Rohrabschottungen:
die Bauteillaibung ist immer zumindest einseitig, umlaufend auf eine
Tiefe von mindestens 80 mm und einer Breite von 100 mm mit dem
gleichen Plattenmaterial zu ertüchtigen.
Die Installationskörper [Rohre/Kabeltassen] sind beidseitig der
Schachtwand massiv und schubsicher zu befestigen.
Bei nichtbrennbaren Rohrleitungen sind thermische Streckenisolierungen mit 50 mm dicker alukaschierter Mineralfasermatte - für
alle Durchmesser - unbedingt Voraussetzung.
68
Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005 - www.brandschutz.at
Technische Richtlinien
www.brandschutz.at - Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005
69
Technische Richtlinien
70
Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005 - www.brandschutz.at
Die Adressen der
Österreichischen Brandverhütungsstellen
finden Sie auf der Seite 73,
die Adressen des
Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes
und der Landesfeuerwehrverbände auf Seite 75.
Diese Technische Richtlinie
(mit einer Gesamtseitenzahl von 24 Seiten)
ist für einen Druckkostenbeitrag von 16,-- Euro
bei den Österreichischen Brandverhütungsstellen,
dem Österreichischen Bundesfeuerwehrverband
und den Landesfeuerwehrverbänden erhältlich.
Technische Richtlinien
www.brandschutz.at - Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005
71
TRVB-Verzeichnis
Verzeichnis der Technischen Richtlinien Vorbeugender Brandschutz (TRVB)
Nummer
Bezeichnung
TRVB A 100 87
Brandschutzeinrichtungen,
Rechnerischer Nachweis..................
TRVB A 101 67
TRVB E 102 83
TRVB S 103 90
TRVB A 104 64
Katalog/Seite
1988/ 74
Grundlagen für die Beurteilung der
Brand- und Explosionsgefährlichkeit1980/142
Fluchtweg-Orientierungsbeleuchtung......................................
Funkenlöschanlagen für organische
Späne und Stäube ...........................
TRVB H 105 86
Feuerstätten für feste Brennstoffe....
1988/ 91
TRVB N 106 90
Brandschutz in Mittel- und Großgaragen ............................................
1991/125
TRVB B 108 91
Baulicher Brandschutz - Brandabschnittsbildungen .........................
TRVB S 127 01
Sprinkleranlagen
(zusätzliche Ergänzungsblätter)
TRVB F 128 00
Steigleitungen und Wandhydranten
(ortsfeste Löschwasserleitungen
Nass und Trocken)
TRVB N 129
Brandschutz in Universitäten und
Forschungslabors (in Ausarbeitung)
TRVB N 130 77
Schulen –
Teil 1, Bauliche Maßnahmen............
1991/108
1980/136
Brandschutzkonzepte
Brandschutztechnische Kennzahlen
verschiedener Nutzungen,
Lagerungen, Lagergüter
1996/ 76
Brandgefahren beim Schweißen,
Schneiden, Löten und anderen
Feuerarbeiten ...................................
TRVB A 107 04
TRVB A 126 87
TRVB N 131 91
Schulen –
Betriebsbrandschutz, Organisation
(zusätzlich Ergänzungsblätter)
TRVB N 132 03
Krankenhäuser und Pflegeheime –
Bauliche Maßnahmen (Auszug).........
2004/ 70
Krankenanstalten, Pflege- und
Altenwohnheime –
Teil 2, Betriebliche Maßnahmen.......
1979/ 33
Flächen für die Feuerwehr auf
Grundstücken ..................................
1996/ 85
Veranstaltungsstätten für maximal
300 Besucher –
Teil 1, Bauliche Maßnahmen............
1980/ 92
Veranstaltungsstätten für maximal
300 Besucher –
Teil 2, Betriebliche Maßnahmen.......
1980/ 96
Löschwasserbedarf
(Auszug) ...........................................
2005/ 58
TRVB N 133 78
1992/ 96
TRVB F 134 87
TRVB B 109 98
Brennbare Baustoffe im Bauwesen
(Auszug) ...........................................
1999/ 72
TRVB N 135 79
TRVB S 111
TRVB S 112 04
TRVB N 113
TRVB N 114 99
TRVB N 115 00
TRVB N 116 02
Stiegenhausbelüftungsanlagen
(in Ausarbeitung)
Druckbelüftungsanlagen (DBA)
(Auszug) ...........................................
TRVB N 136 79
2005/ 69
Holzverarbeitungsbetriebe
(in Ausarbeitung)
TRVB F 137 03
Anschaltbedingungen von Brandmeldezentralen an öffentliche
Feuerwehren
Brandschutz in Büro- und Wohngebäuden, Teil 1 – Bauliche Maßnahmen (Auszug) ..............................
Brandschutz in Büro- und Wohngebäuden, Teil 2 – Betriebliche Maßnahmen (Auszug) ..............................
TRVB O 117 00
Betrieblicher Brandschutz Ausbildung
TRVB H 118 97
Automatische Holzfeuerungsanlagen
TRVB O 119 88
Betriebsbrandschutz - Organisation
TRVB O 120 88
Betriebsbrandschutz - Eigenkontrolle............................................
Verkaufsstätten,
Baulicher Brandschutz
TRVB N 139 94
Verkaufsstätten, Betriebsbrandschutz - Organisation
TRVB S 140 84
CO2 - Löschanlagen
TRVB C 141 81
Lagerung fester, brennbarer Stoffe
im Freien ..........................................
2003/ 67
1989/ 62
1989/ 78
Brandschutzpläne
TRVB S 122 97
Erweiterte automatische Löschhilfeanlagen
TRVB S 123 03
Brandmeldeanlagen
TRVB F 124 97
Erste und Erweiterte Löschhilfe
(Auszug)............................................
1999/ 96
Rauch- und Wärmeabzugsanlagen
(Auszug) ...........................................
1998/ 88
72
TRVB N 138 00
2003/ 64
TRVB O 121 04
TRVB S 125 97
1979/ 65
1982/ 54
TRVB N 142 01
Brandschutz in Lagern
TRVB N 143 95
Beherbergungsstätten, Bauliche
Maßnahmen .....................................
1996/ 80
Beherbergungsbetriebe –
Teil 2 - Betriebliche Maßnahmen .....
1984/ 48
TRVB N 144 82
TRVB S 145
Schaumlöschanlagen
(in Ausarbeitung)
TRVB S 146
Wassernebellöschanlagen
(in Ausarbeitung)
TRVB S 147
Wassersprühflutanlagen
(in Ausarbeitung)
TRVB B 148 84
Feststellanlagen für Brandschutzund Rauchabschlüsse .....................
1985/ 60
Brandschutz auf Baustellen ............
1986/ 50
TRVB A 149 85
Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005 - www.brandschutz.at
TRVB-Verzeichnis + Baulicher Brandschutz
Türhalte- und Haftmagnete
TRVB A 150 85
Sicherheitsaufzüge
(Aufzüge für die Feuerwehr).............
1996/ 90
TRVB S 151 94
Brandfallsteuerungen (Auszug)........
1997/104
TRVB S 152 96
Automatische Löschanlagen,
gasförmige Sonderlöschmittel
TRVB S 153
Pulverlöschanlagen
(in Ausarbeitung)
LANDESSTELLE FÜR BRANDVERHÜTUNG STEIERMARK
Direktor BM Ing. Günther Gerger,
8010 Graz, Roseggerkai 3/III, Tel. 0316/82 74 71
BRANDVERHÜTUNGSSTELLE FÜR
OBERÖSTERREICH Reg.Gen.m.b.H
Dir. Dipl.-Ing. Dr. Arthur A. Eisenbeiss,
4020 Linz, Petzoldstraße 45-47, Tel. 0732/76 17-250
TRVB E 154 04
Blitzschutz
SALZBURGER LANDESSTELLE FÜR BRANDVERHÜTUNG
Direktor Ing. Rudolf Liska,
5020 Salzburg, Karolingerstraße 32, Tel. 0662/82 75 91
TRVB S 156
Brandschutz in Industrie- und
Gewerbebetrieben – Bauliche Maßnahmen
(in Ausarbeitung)
TIROLER LANDESSTELLE FÜR BRANDVERHÜTUNG
Ing. Martin Zernig,
6020 lnnsbruck, Sterzingerstraße 2/Stöcklgeb., Tel. 0512/58 13 73
ZU BEZIEHEN BEI DEN ÖSTERREICHISCHEN
BRANDVERHÜTUNGSSTELLEN:
BRANDVERHÜTUNGSSTELLE VORARLBERG
Direktor Ing. Dr. Kurt Giselbrecht,
6900 Bregenz, Römerstraße 12, Tel. 05574/42 1 36-0
KURATORIUM FÜR SCHUTZ UND SICHERHEIT
INSTITUT FÜR TECHNISCHE SICHERHEIT - SCHUTZ HAUS
Dipl.-Ing. Bernhard Noll,
1050 Wien, Siebenbrunnengasse 21a, Tel. 01/544 25 02
LANDESKOMMlSSlON FÜR BRANDVERHÜTUNG IN KÄRNTEN
Geschäftsführer Ing. Gerald Wedenig,
9020 Klagenfurt, Domgasse 21, Tel. 0463/58 18-0
LANDESSTELLE FÜR BRANDVERHÜTUNG
DES BUNDESLANDES NIEDERÖSTERRElCH
lng. Heinrich Binder,
3430 Tulln, Landesamtsgebäude Minoritenplatz 1, Tel. 02272/61 910
BRANDVERHÜTUNGSSTELLE IM LANDESFEUERWEHRVERBAND BURGENLAND
Geschäftsführer OBI Ing. Martin Mittnecker,
7000 Eisenstadt, Leithabergstraße 41, Tel. 02682/621 05-0
www.brandschutz.at - Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005
73
Baulicher Brandschutz
Österreichischer Stahlbauverband - Studienreise England
Fortsetzung von Seite 52
Millennium Bridge. Gleich hinter der Tate Modern Galerie führt die ausschließlich für den Fußgängerverkehr entworfene Millennium Bridge über
die Themse zu St. Paul's Cathedral. Diese Konstruktion stellt eine Hängebrücke mit äußerst geringer Stichhöhe dar. Die Brücke wurde im Juni
2000 eröffnet, musste aber wegen nicht tolerierbarer Schwingungen
innerhalb von drei Tagen wieder gesperrt werden! Bei der anschließenden Sanierung wurde eine Serie von Schwingungsdämpfern installiert,
wobei diese unter dem Brückendeck angeordnet wurden, sodass das
Erscheinungsbild nicht beeinträchtigt wird. Wieder eröffnet wurde die
Brücke im Jahr 2002.
Gartenhaus in Kew Gardens
Swiss RE Headquarter. Außergewöhnlich und einmalig in seiner
Erscheinung ist das Swiss RE World Headquarters (2000-2003) in
Europas führendem Finanzzentrum. Das 180 m hohe und 40 Stockwerke
umfassende Gebäude steht auf einem kreisförmigen Grundriss, der sich
mit der jeweiligen Höhenlage verändert. Die äußere Verkleidung besteht
aus 5.500 flachen, dreieckigen oder rombusförmigen Panelen. Interessant sind die sechs von unten nach oben spiralförmig an der Außenwand
liegenden Lichtschächte. Sie sind Teil einer progressiven Umweltstrategie
des Gebäudes im Hinblick auf natürliche Belichtung und Belüftung.
Stärken des Stahlbaus. Einen Höhepunkt des Programms bildete der
Vortrag von Geoffrey H. Taylor als Vertreter des britischen Stahlbauverbandes BCSA anlässlich eines Dinners. Geoffrey H. Taylor referierte über
die Situation des Stahlbaus im Allgemeinen und in Großbritannien im
Besonderen. Er erläuterte die Stärken des Stahlbaus, die einerseits in der
Schnelligkeit und damit Gesamtkosteneffizienz der Bauweise, anderseits
in der umweltrelevanten Entlastung des innerstädtischen Raumes durch
diese Bauweise liegen. Mit Stolz wies er darauf hin, dass etwa 70% der
Geschoßbauten in Großbritannien in Stahlbauweise errichtet werden.
British Museum. Äußerst innovativ ist auch das British Museum Great
Court Project. Das Herz des von Lord Foster entworfenen Umbaus bildet
die Glasüberdachung des Innenhofes mit innen liegendem kreisförmigen
Baukörper des Reading Room. Die Struktur des 95 m langen und 74 m
breiten Daches bildet ein Netz aus Dreieckselementen, die eine Schale
mit einer Dicke von nur 20 cm bilden. Eine horizontale Lagerung, senkrecht auf die Ränder der Schale, konnte wegen der historischen
Bausubstanz nicht erfolgen, was die Konstruktion zu einer echten
Herausforderung für die Ingenieure machte. Den Abschluss des Fachprogramms stellte am 2. Oktober der Besuch von Kew Gardens dar, wo die
Reisegruppe das renovierte Glashaus besichtigte.
Kulturelle Highlights. Neben dem Fachprogramm besuchten die Reiseteilnehmer auch kulturelle Highlights Englands: Das auf das 12. Jahrhundert
zurückgehende Warwick Castle bildete einen Kontrast zu den modernen
Bauwerken Londons und lud zu einer Zeitreise in die Vergangenheit ein.
Die originalgetreu eingerichteten Räume sowie die Darstellung der
Menschen dieser Zeit in Form von Wachsfiguren zeichnen ein authentisches Bild des Mittelalters. Das auf das 15. Jahrhundert zurückgehende
Schloss Hampton Court wurde unter anderem auch von Heinrich VIII.
bewohnt. Nach der Besichtigung der Repräsentationsräumlichkeiten und
Privatgemächer der Herrscher hatten die Reiseteilnehmer noch die Gelegenheit, durch die weitläufigen Parkanlagen zu spazieren. Ein gemeinsamer Besuch des bekannten Musicals "Chicago" rundete das Kulturprogramm in besonderer Weise ab.
74
Swiss RE World Headquarters
Millenium Bridge
ÖSTERREICHISCHER STAHLBAUVERBAND (ÖSTV)
A-1045 Wien, Wiedner Hauptstrasse 63
Telefon: 01/503 94 74
Telefax: 01/503 94 74-227
E-Mail: [email protected]
Internet: www.stahlbauverband.at
Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005 - www.brandschutz.at
BK
Baulicher Brandschutz
Österreichischer Bundeswehrverband und Landesfeuerwehrverbände
Österreichischer Bundesfeuerwehrverband
A-1050 Wien, Siebenbrunnengasse 21/3
T: (01) 545 82 30, F: (01) 545 82 30-13
LBD Ing. Manfred Seidl, Präsident des ÖBFV
E: [email protected]
I: www.bundesfeuerwehrverband.at
LFV Salzburg
5010 Salzburg, Karolingerstraße 30
T: (0 662) 82 81 22-0, F: (0662) 82 81 22-32
Landesfeuerwehrkommandant: LBD Anton Brandauer
Vizepräsident des ÖBFV
I: www.feuerwehrverband-salzburg.at
LANDESFEUERWEHRVERBÄNDE (LFV und LFS)
LFV Burgenland
7000 Eisenstadt, Leithabergstraße 41
T: (0 26 82) 621 05/06/07, T: (0 26 82) 621 05-36
Landesfeuerwehrkommandant: LBD Ing. Manfred Seidl
www.lfv-bgld.at
LFV Steiermark
8403 Lebring, Florianistraße 22
T: (0 31 82) 70 00, F: (0 31 82) 70 00-19
Landesfeuerwehrkommandant: LBD Franz Hauptmann
I: www.lfv.stmk.at
LFV Kärnten
9024 Klagenfurt, Roseneggerstraße 20
T: (0 463) 36 4 77, F: (0 463) 36 4 77-19
Landesfeuerwehrkommandant: LBD Josef Meschik
I: www.feuerwehr-ktn.at
LFV Tirol
6410 Telfs, Florianistraße 1
T: (0 52 62) 69 12-111, F: (0 52 62) 69 21-122
Landesfeuerwehrkommandant: LBD Klaus Eder
I: www.feuerwehrverband-tirol.at
LFV Niederösterreich
3430 Tulln, Minoritenplatz 1
T: (0 22 72) 90 05-13 170, F: (0 22 72) 90 05-13 135
Landesfeuerwehrkommandant: LBD Wilfried Weissgärber
I: www.noelfv.at
LFV Vorarlberg
6800 Feldkirch, Florianistraße 1
T: (0 55 22) 3510, F: (0 55 22) 3510-266
Landesfeuerwehrinspektor: LFI Ulrich Welte
I: www.lfv-vorarlberg.at
LFV Oberösterreich
4017 Linz, Petzoldstraße 43
T: (0 732) 77 01 22-0, F: (0 732) 77 01 22-90
Landesfeuerwehrkommandant: LBD Johann Huber
Vizepräsident des OBFV
I: www.ooe.landesfeuerwehrverband.at
LFV Wien
1010 Wien, Am Hof 9
T: (01) 53 199-51250, F: (01) 53 199-51 690
Landesfeuerwehrkommandant: BD DI. Dr. Friedrich Perner
Vizepräsident des OBFV
I: www.wien.gv.at/feuerwehr
www.brandschutz.at - Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005
75
Baulicher Brandschutz
CAD
STU-
DIE Z E N -
Dipl.-Ing. Michael Sanytr
A-1010 W ien,
Nibelungengasse 3/1/7
Tel.: 587 20 32, Fax: 587 64
76
Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005 - www.brandschutz.at
Produkt-Inserentenverzeichnis
www.brandschutz.at - Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005
77
Produkt-Inserentenverzeichnis
78
Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005 - www.brandschutz.at
Produkt-Inserentenverzeichnis
www.brandschutz.at - Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005
79
Produkt-Inserentenverzeichnis
80
Der Österreichische Brandschutzkatalog 2005 - www.brandschutz.at

Documenti analoghi

Portfolio 2006-2016

Portfolio 2006-2016 Gentle, non-irritating, non-alcoholic skin disinfectant / EN » IT GI tract delivery systems / EN » IT Gliederheizkessel aus Gusseisen oder Aluminium / DE » IT Glow light / EN » IT Graft deployment ...

Dettagli